User Account 1 1
Warenkorb 0  0,00

Modulares Modbus TCP Remote-I/O-System – NET-CPU-BASE/PRO

Die NET-CPU-BASE/PRO ist das zentrale Basismodul für ein modulares Modbus TCP Remote-I/O-System der DEDITEC NET-Serie. Über Ethernet mit TCP/IP und Modbus TCP verbindet die Interface-Einheit modulare I/O-Submodule zur dezentralen Erfassung und Ausgabe digitaler sowie analoger Signale. Typische Einsatzbereiche sind industrielle Automatisierung, dezentrale Datenerfassung, Maschinenbau, Prüfstände und Schaltschrankintegration.

Preisspanne: € 288,58 bis € 347,48 inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand

Artikelnummer: NET-CPU-BASE/PRO Kategorie:

Unser Versprechen an Sie

Produktbeschreibung

Die NET-CPU-BASE/PRO ist das zentrale Basismodul der DEDITEC NET-Serie für den Aufbau modularer Mess-, Steuerungs- und Automatisierungssysteme. Als Interface- und Kommunikationseinheit verbindet das Modul Ethernet-/TCP/IP-basierte Netzwerke mit modularen I/O-Submodulen und bildet damit die Grundlage für ein modulares Modbus TCP Remote-I/O-System. Digitale und analoge Signale werden dabei über passende I/O-Submodule dezentral erfasst, ausgegeben und in übergeordnete Mess-, Steuerungs- oder Automatisierungsumgebungen eingebunden.

Systemrolle in modularen Remote-I/O-Architekturen

Die NET-CPU-BASE/PRO übernimmt innerhalb der NET-Serie die zentrale Kommunikations- und Schnittstellenrolle. Während die I/O-Submodule die jeweilige Signalebene abbilden, stellt das Basismodul die Verbindung zur Netzwerk- und Steuerungsebene her. Dadurch entsteht eine skalierbare Remote-I/O-Architektur, bei der Ein- und Ausgänge bedarfsgerecht ergänzt und nahe an Maschine, Prüfstand, Schaltschrank oder Anlagenbereich platziert werden können.

Ethernet, TCP/IP und Modbus TCP als Kommunikationsbasis

Im Mittelpunkt der Systemintegration steht die Ethernet-Schnittstelle mit 10/100 Mbit/s Ethernet, TCP/IP und Modbus TCP. Die LAN-Konfiguration kann über das ICT-Tool erfolgen; die IP-Adresse wird wahlweise per DHCP oder statisch vergeben. Für industrielle Netzwerkumgebungen ist die Ethernet-Schnittstelle galvanisch getrennt bis 1,5 kV AC für 1 Minute. DIP-Schalter unterstützen Funktionen wie DHCP ON/OFF, Schreibschutz, Start mit Werkseinstellungen und Bootloader-Start. Die durchschnittliche Zugriffsgeschwindigkeit vom PC auf das Modul beträgt 1 ms, gemessen mit 1000 Zugriffen über die DELIB-Treiberbibliothek.

Flexible Schnittstellen für unterschiedliche Integrationsaufgaben

Neben Ethernet/TCP/IP und Modbus TCP stehen je nach Variante weitere Schnittstellen für Konfiguration, Datenkommunikation und Systemintegration zur Verfügung. Die USB-Schnittstelle ist als Typ-B-Anschluss ausgeführt und unterstützt USB 2.0 / USB 1.1 mit bis zu 480 Mbit/s. Die NET-CPU-PRO-CS bietet zusätzlich eine CAN-Schnittstelle mit CAN 2.0A oder 2.0B, Datenraten von 10 Kbit/s bis 1 Mbit/s, galvanischer Trennung bis 500 V, offenem CAN-Protokoll und automatischer Verarbeitung von CAN-Paketen im Auto-TX/RX-Modus. Ergänzend stehen RS-232 und RS-485 über eine 9-polige D-Sub-Buchse zur Verfügung. Die RS-232-Schnittstelle unterstützt bis zu 115.200 Baud und ist über das ICT-Tool oder zusätzlich per DIP-Schalter konfigurierbar. Die RS-485-Schnittstelle unterstützt ebenfalls bis zu 115.200 Baud, basiert auf dem TIA/EIA-485-A-Standard und ist galvanisch getrennt bis 500 V.

Modulare Signalebene mit I/O-Submodulen

Die NET-CPU-BASE/PRO stellt selbst die zentrale Interface- und Kommunikationsebene bereit. Die konkrete Signalart entsteht durch die angeschlossenen I/O-Submodule der NET-Serie. Dadurch können digitale Eingänge, digitale Ausgänge, analoge Eingänge, analoge Ausgänge oder weitere I/O-Funktionen je nach Anforderung kombiniert werden. Diese Trennung zwischen Kommunikationseinheit und Signalebene erleichtert den schrittweisen Aufbau modularer I/O-Stationen und reduziert den Aufwand, wenn Anwendungen später erweitert oder angepasst werden müssen.

Sichere Signalverarbeitung, Diagnose und kontrollierte Abläufe

Für industrielle Anwendungen unterstützt die NET-CPU-BASE/PRO Funktionen, die Diagnose, Prozessüberwachung und definierte Abläufe erleichtern. Event-Control ermöglicht das Verknüpfen von Ereignissen mit Aktionen nach einer Wenn-Dann-Logik. Die FIFO-Funktion kann Messdaten zwischenspeichern und unterstützt eine gleichmäßigere Übertragung kontinuierlicher Messwerte. Timer-Funktionen ermöglichen das automatische Ein- und Ausschalten von Ausgängen innerhalb definierter Zeitspannen. Status-LEDs zeigen unter anderem Kommunikation, Modulstatus, Interfacezustand, Fehlerereignisse, Eingangszustandsänderungen und Timeout-Abschaltungen an. Damit eignet sich das System nicht nur für reine Datenerfassung, sondern auch für dezentrale Überwachungs-, Steuerungs- und Diagnoseaufgaben.

Typische Anwendungen

  • dezentrale Datenerfassung in industriellen Anlagen und Maschinen
  • modulare Remote-I/O-Stationen mit Ethernet, TCP/IP und Modbus TCP
  • Prüfstandsaufbauten mit verteilten digitalen und analogen Signalen
  • Schaltschrankintegration mit modularer I/O-Erweiterung über DIN-Rail-Bus
  • Mess-, Steuerungs- und Automatisierungsaufgaben im Maschinenbau
  • Ethernet-basierte Prozessdatenerfassung in SCADA-nahen oder Edge-orientierten Umgebungen
  • Test-, Diagnose- und Entwicklungsumgebungen mit flexibler I/O-Struktur

Integration, Konfiguration und Betrieb

Die Integration erfolgt primär über Ethernet mit TCP/IP und Modbus TCP. Für Einrichtung, LAN-Konfiguration, Test, Diagnose und Firmware-Updates steht das DEDITEC ICT-Tool zur Verfügung. Zusätzlich kann die Ansteuerung über die DELIB-Treiberbibliothek in unterschiedlichen Programmierumgebungen erfolgen. Dadurch lässt sich die NET-CPU-BASE/PRO in bestehende industrielle Netzwerke, Messsysteme, Prüfstandsarchitekturen, SCADA-nahe Umgebungen und andere übergeordnete Automatisierungsstrukturen einbinden. Die Kombination aus zentralem Basismodul, modularen I/O-Submodulen und mehreren Kommunikationsschnittstellen unterstützt eine flexible Remote-I/O-Architektur für industrielle Anwendungen.

Made in Germany

DEDITEC entwickelt und fertigt industrielle I/O-, Steuerungs- und Messmodule in Deutschland. Für die NET-CPU-BASE/PRO bedeutet Made in Germany eine produktnahe Entwicklung, nachvollziehbare technische Dokumentation und eine Auslegung für den Einsatz in industriellen Mess-, Steuerungs- und Automatisierungsanwendungen.

Technische Daten

Die NET-CPU-BASE/PRO ist das zentrale Basismodul der DEDITEC NET-Serie für den Aufbau eines modularen Modbus TCP Remote-I/O-Systems. Über Ethernet mit TCP/IP und Modbus TCP verbindet die Interface-Einheit industrielle Netzwerke mit modularen I/O-Submodulen. Je nach eingesetzten Submodulen können digitale und analoge Signale dezentral erfasst, ausgegeben und in Mess-, Steuerungs- und Automatisierungsumgebungen integriert werden.

 

Auf einen Blick

  • Zentrales Basismodul für ein modulares Modbus TCP Remote-I/O-System der DEDITEC NET-Serie
  • Interface- und Kommunikationseinheit für modulare I/O-Submodule
  • Ethernet-Schnittstelle mit 10/100 Mbit/s Ethernet, TCP/IP und Modbus TCP
  • LAN-Konfiguration über ICT-Tool, IP-Adresse per DHCP oder statisch
  • DIN-Rail-Bus / NET-Bus zur Anbindung weiterer NET-Module
  • Spannungsversorgung: +7 V DC … +24 V DC
  • Stromaufnahme: max. 90 mA / 24 V
  • Micro-SD-Karten-Slot und batteriegepufferte Echtzeituhr
  • USB-Schnittstelle Typ B mit USB 2.0 / USB 1.1 bis 480 Mbit/s
  • CAN-Schnittstelle mit CAN 2.0A / CAN 2.0B, offenem CAN-Protokoll und Auto-TX/RX-Modus
  • Raw-CAN
  • RS-232- und RS-485-Schnittstellen mit bis zu 115.200 Baud
  • Event-Control, FIFO-Funktion, A/D-Softwarefilter, Timer-Funktion und Fail-Safe-Funktion
  • Montage auf Hutschiene 35 x 7,5 mm
  • Betriebstemperatur: +10 °C … +50 °C
  • Abmessungen: 117 mm x 22,5 mm x 111 mm (H x B x T)

Schnittstellen und Integration

  • Ethernet-Schnittstelle mit 10/100 Mbit/s Ethernet
  • Galvanische Trennung der Ethernet-Schnittstelle bis 1,5 kV / AC 1 min
  • Modbus TCP zur Einbindung in Ethernet-/TCP/IP-basierte Automatisierungsumgebungen
  • LAN-Konfiguration über das ICT-Tool, zum Beispiel IP-Adresse und Netzmaske
  • IP-Adresse wahlweise per DHCP oder statisch
  • DIP-Schalter für DHCP ON/OFF, Schreibschutz ON/OFF, Start mit Werkseinstellungen und Bootloader-Start
  • Durchschnittliche Zugriffsgeschwindigkeit vom PC auf das Modul: 1 ms, berechnet mit 1000 Zugriffen über die DELIB-Treiberbibliothek mit dem Befehl DapiDoSet32
  • USB-Schnittstelle Typ B mit USB 2.0 / USB 1.1 Interface bis 480 Mbit/s
  • CAN-Schnittstelle über 9-polige D-Sub-Buchse
  • CAN 2.0A oder CAN 2.0B mit 1 Mbit/s, 500 Kbit/s, 250 Kbit/s, 125 Kbit/s, 100 Kbit/s, 50 Kbit/s, 20 Kbit/s oder 10 Kbit/s
  • Galvanisch getrennte CAN-Schnittstelle bis 500 V
  • Offenes CAN-Protokoll (Raw CAN) und automatisches Verarbeiten von CAN-Paketen im Auto-TX/RX-Modus
  • RS-232-Schnittstelle über 9-polige D-Sub-Buchse, bis 115.200 Baud, galvanisch getrennt bis 500 V
  • RS-485-Schnittstelle über 9-polige D-Sub-Buchse, bis 115.200 Baud, TIA/EIA-485-A-Standard, galvanisch getrennt bis 500 V

Modulare I/O-Erweiterung und Signalverarbeitung

  • NET-Bus Steckverbinder zur Anbindung weiterer NET-Module
  • DIN-Rail-Bus zur modularen Erweiterung innerhalb der NET-Serie
  • Die Spannungsversorgung dient gleichzeitig als Spannungsversorgung für den DIN-Rail-Bus
  • Digitale und analoge Signalverarbeitung erfolgt über passende I/O-Submodule
  • Geeignet für den Aufbau modularer Remote-I/O-Stationen in Schaltschrank-, Maschinen- und Prüfstandsumgebungen
  • A/D-Softwarefilter zur Glättung und Optimierung elektrischer Störgrößen bei entsprechenden analogen Messsignalen
  • FIFO-Funktion zur Zwischenspeicherung kontinuierlicher Messdaten und gleichmäßigeren Übertragung über Ethernet
  • Timer-Funktion zum automatischen Ein- und Ausschalten von Ausgängen innerhalb einer frei definierbaren Zeitspanne

Fail-Safe, Diagnose und Betriebssicherheit

  • Fail-Safe-Funktion mit per Software einstellbarer Timeout-Schutzfunktion
  • Zeitlich festlegbare Aktivierung der Timeout-Schutzfunktion im Timeout-Fall zwischen 0,1 Sekunden und 6553 Sekunden
  • Digitale Ausgänge können im Timeout-Fall aktiviert, deaktiviert oder unverändert gelassen werden
  • Timeout-Modus „Normal“ für einmal gültige Timeout-Schutzfunktion mit manueller Reaktivierung
  • Timeout-Modus „Auto reactivate“ zur automatischen Reaktivierung nach Wiederherstellung der Kommunikation mit dem Steuer-PC
  • Timeout-Modus „Secure Outputs“ zum Sperren des Zugriffs auf Ausgänge nach einem Timeout-Ereignis
  • Status-LEDs für DIN-Rail-Bus-Kommunikation, Modulstatus, Ethernet-Aktivität, USB-Aktivität, Interfacestatus, Error, Eingangszustandsänderung und Timeout-Abschaltung
  • CAN-Aktivität und SER-Aktivität als LED-Anzeigen bei der Variante NET-CPU-PRO-CS

Mechanik und Umgebungsbedingungen

  • Spannungsversorgung: +7 V DC … +24 V DC
  • Stromaufnahme: max. 90 mA / 24 V
  • Externer Speicher: Micro-SD-Karten-Slot
  • Echtzeituhr: batteriegepuffert, CR2032
  • Anschlussklemme Phoenix Contact 1893313 zum Anschluss der Spannungsversorgung
  • Für Leiterarten von 0,2 mm² … 2,5 mm²
  • Steckbare Anschlussklemme
  • Hutschienenaufnahme: 35 x 7,5 mm
  • Betriebstemperatur: +10 °C … +50 °C
  • Abmessungen: 117 mm x 22,5 mm x 111 mm (H x B x T)

USB-Schnittstelle mit Plug & Play

Dank Plug & Play werden unsere Module mit USB-Schnittstelle automatisch erkannt und sind ohne jegliche Konfiguration direkt einsatzbereit. Eine Konfiguration muss nur vorgenommen werden, wenn mehrere USB-Module der gleichen Produkt-Serie am selben System eingesetzt werden.

Symbol für USB Plug and Play

Automatischer Sende- und Empfangsmodus

Nutzen Sie unseren Auto TX/RX-Modus und automatisieren Sie den Arbeitsablauf Ihres DEDITEC-Produkts, indem Sie CAN-Pakete von anderen Teilnehmern im Netzwerk automatisch verarbeiten oder an diese senden. Dabei werden sowohl RAW CAN als auch J1939 unterstützt. Mit unserem kostenlosen ICT-Tool können Sie über eine grafische Benutzeroberfläche definieren, wie die TX- und RX-Pakete verarbeitet werden sollen.

Symbol für CAN RX-TX Modi


Steckverbinder

Als Steckverbinder kommt ein schraubenloses System des Herstellers WAGO® Kontakttechnik zum Einsatz. Die 1-Leiter Federleisten sind 100 % fehlsteckgeschützt und verfügen über eine Auswerf- und Verriegelungsmechanik.

Symbol für Steckverbinder


Einfache Installation dank DIN Rail-Bus

Dank des praktischen Bus Steckverbinders, welcher in die Hutschiene geclipst wird, lassen sich einzelne Module eines Systems sehr einfach ergänzen oder austauschen. Durch dieses Plug’n Play Prinzip erleichtern wir Ihnen die Inbetriebnahme und lästiger Verdrahtungsaufwand entfällt.

din_rail_bus_1024q


LEDs

Jeder digitale Ein- und Ausgang verfügt über eine separate LED, die bei aktivem Signalzustand aufleuchtet. Des Weiteren lässt sich u.a. der Zustand der Betriebsspannung, die Kommunikation mit dem Interface, Fehlerereignisse oder das Auftreten eines Timeouts anzeigen.

Symbol für LEDs


FIFO („First in-First out“)

Mithilfe des FIFO-Features können Messwerte in einem Buffer gesammelt und gespeichert und anschließend in regelmäßigen Zeitintervallen paketweise an das Interface- oder an die Submodule weitgeleitet werden. Verzögerungen durch Traffic, räumliche Distanzen oder andere Störfaktoren werden damit ausgeschaltet und Abläufe in Messverfahren entscheidend verbessert.

Symbol für Fifo


M2M

Bei Machine-to-Machine, kurz M2M, handelt es sich um eine direkte Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Modulen. Analoge oder digitale Eingangssignale von einem Sendemodul können automatisch, kanalweise auf ein anderes Modul übertragen werden.
Die M2M Übertragung wird von all unseren Produkten der WEU-Serie oder von Produkten mit einer CAN-Schnittstelle unterstützt.

Symbol für M2M


Event-Control

Mit dieser Funktion lassen sich kleine Steueraufgaben realisieren, die im Modul gespeichert werden. Diese Steueraufgaben werden als Events und Aktionen konfiguriert und anschließend nach dem „Wenn-Dann“ Prinzip automatisch ausgeführt.

Symbol für Event-Control


Software und Ansteuerung für Programmierer

Durch unsere mitgelieferte DELIB-Treiberbibliothek ist ein einfaches Ansprechen des Produktes über unsere API in fast allen Programmiersprachen unter Windows und Linux möglich.

Wir bieten Support für folgende Programmiersprachen:

  • C
  • C++
  • C#
  • VB
  • VBA
  • VB.Net
  • Java
Symbol für unterstützte Programmiersprachen


Fernschalten von IP Modulen

Unsere IP Module lassen sich bequem und einfach weltweit über das TCP-IP-Netz steuern. Dazu stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung.

DEDITEC I/O-Control App

Mit unserer DEDITEC I/O-Control-App lassen sich unsere Module auch von unterwegs ansteuern. Alles was Sie benötigen, ist die Netzwerkkonfiguration des Moduls. Die App gibt es für iOS und Android Smartphones.

Weboberfläche

Unsere IP-Module lassen sich von jedem Browser aus bedienen. Dazu benötigen Sie lediglich die IP-Adresse des Modules.

M2M

Unsere Module der WEU-Serie können eine direkte M2M-Kommunikation mit jedem DEDITEC Ethernet-Produkten herstellen und ermöglichen so z.B. die automatisierte Übertragung von Messwerten oder eine Fernüberwachung von Maschinen und Anlagen.

ICT-Tool

Mit Hilfe unserer All-In-One-Software ICT-Tool, können Sie Ihre DEDITEC Module schnell und einfach konfigurieren, aktualisieren, steuern und testen. Das Tool ist mit in der DEDITEC Treiberbibliothek enthalten.

Symbol für Ethernet


Mehr Sicherheit durch Verschlüsselung

Mit dem DEDITEC-Verschlüsselungsmodus kann die gesamte TCP Kommunikation vom Steuer-PC zum DEDITEC-Modul verschlüsselt werden. Somit wird ein nicht autorisierter Zugriff über TCP auf das Modul durch Fremdpersonen verhindert.

Logo Encryption


Module über Modbus TCP steuern

Modbus TCP ermöglicht den standardisierten
Datenaustausch zwischen Steuerungen, Messgeräten, Antrieben und
übergeordneten Systemen – unabhängig vom Hersteller.
Status- und Messwerte werden dabei über das offene Modbus-Registerprotokoll gelesen oder geschrieben.

DTT Icon Modbus FREISTELLER


Command-Line-Interface

Mit Hilfe des Command-Line-Interfaces oder kurz CLI können unsere Produkte mit Ethernet- oder USB-Schnittstelle unkompliziert über die Kommandozeile ansprechen. Unterstützt werden dabei unsere digitalen und analogen Ein-/Ausgänge. Das CLI ist für Windows und Linux Betriebssysteme erhältlich.

Symbol DEDITEC Treiberbibliothek

Allgemeines

Spannungsversorgung +7 V DC ... +24 V DC (dient gleichzeitig als Spannungsversorgung für den DIN-Rail Bus)
Stromaufnahme Max. 90 mA / 24 V
Externer Speicher Micro-SD Karten Slot
Echtzeit Uhr Batteriegepuffert (CR2032)
LEDs
  • Kommunikation DIN Rail-Bus
  • Modulstatus
  • Ethernet-Aktivität
  • USB-Aktivität
  • CAN-Aktivität*
  • SER-Aktivität*
  • Interfacestatus
  • Error
  • Eingangszustandsänderung
  • Timeout Abschaltung

*Nur bei der Variante NET-CPU-PRO

Timer Funktion Automatisches Ein- und Ausschalten der Ausgänge innerhalb einer frei definierbaren Zeitspanne
Anschlussklemme
  • Phoenix Contact: 1893313
  • Zum Anschluss der Spannungsversorgung
  • Für alle Leiterarten von 0,2 mm² ... 2,5 mm²
  • Steckbar
DIN Rail-Bus NET-Bus Steckverbinder zur Anbindung an weitere NET-Module
Hutschienenaufnahme 35 x 7,5 mm
Betriebstemperatur +10 °C ... +50 °C
Abmessungen 117 mm x 22,5 mm x 111 mm (H x B x T)


Spezielle Features

Event-Control Mit unserem Event-Control haben Sie die Möglichkeit, auftretende Ereignisse mit einer bestimmten Aktion zu verknüpfen. Mit Hilfe unseres ICT-Tools lassen sich, dank einer intuitiven „Wenn-Dann“-Logik, die Steueraufgaben direkt im Modulspeicher hinterlegen. Überwachen, Steuern, Regeln, ohne zusätzlichen Steuer-PC.
FIFO-Funktion Durch die eingebaute FIFO Funktion ist es möglich, kontinuierliche Messungen mit dem Modul durchzuführen. Die Messdaten werden zunächst auf dem Modul zwischengespeichert und können anschließend mit einer konstanteren Abtastrate via Ethernet-Schnittstelle an den Mess-PC übertragen werden.
A/D Filter Mit Hilfe unseres A/D Softwarefilters lassen sich elektrische Störgrößen, die auf das Messsignal einwirken, glätten und optimieren. Das Filterprinzip basiert auf einer Mittelwertbildung aus einer Summe von Messungen. Je höher das Filterlevel gewählt wird, desto mehr Messungen werden zur Mittelwertbildung herangezogen.

Fail-Safe-Funktion

FAIL-SAFE Funktion
  • Einfache und unkomplizierte Einstellung der Timeout-Schutz-Funktion per Software möglich
  • Zeitlich festlegbare automatische Aktivierung der Timeout-Schutz-Funktion im Timeout-Fall (zwischen 0,1 Sekunden und 6553 Sekunden)
  • Im Timeout-Fall können digitale Ausgänge aktiviert, deaktiviert oder unverändert gelassen werden
Timeout-Modus "Normal" Der „Normale Modus“ ist einmal gültig und muss nach jedem Timeout Ereignis manuell per Software Befehl wieder neu aktiviert werden. Die Kunden-Applikation hat weiterhin Zugriff auf alle Ausgänge der Steuerung.
Timeout-Modus "Auto reactivate" Beim „Auto reactivate Modus“ wird die Timeout Funktion automatisch wieder aktiviert, nachdem die Kommunikation mit dem Steuer PC wieder hergestellt wurde. Die Kunden-Applikation hat weiterhin Zugriff auf alle Ausgänge der Steuerung.
Timeout-Modus "Secure Outputs" Der „Secure outputs Modus“ sperrt den Zugriff auf die Ausgänge nach dem Timeout Ereignis. Ein Entriegeln kann nur per Softwarebefehl erfolgen. Dies ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt im Fehlerfall.


Schnittstellen

CAN Schnittstelle

CAN-Schnittstelle
  • Anschluss: 9 pol. D-Sub Buchse
  • CAN 2.0A oder 2.0B
  • 1 Mbit/s, 500 Kbit/s, 250 Kbit/s, 125 Kbit/s, 100 Kbit/s, 50 Kbit/s, 20 Kbit/s oder 10 Kbit/s
  • Galvanisch getrennt bis 500 V
  • Offenes CAN Protokoll
  • RAW CAN / J1939
  • Automatisches Verarbeiten von CAN Paketen (Auto TX/RX Mode)

Ethernet Schnittstelle

Ethernet-Schnittstelle
  • 10/100 Mbit Ethernet
  • Galvanisch getrennt bis 1,5 kV / AC 1 min
  • LAN-Konfiguration über das ICT-Tool möglich (IP-Adr., Netzmaske …)
IP-Adresse DHCP oder statisch
Modbus Modbus TCP
DIP Schalter
  • DHCP ON/OFF
  • Schreibschutz ON/OFF
  • Modul mit Werkseinstellungen starten ON/OFF
  • Modul im Bootlader starten ON/OFF
Zugriffsgeschwindigkeit
  • Durchschnittliche Zugriffszeit vom PC auf das Modul: 1 ms

    (Berechnet mit 1000 Zugriffen auf das Modul über die DELIB Treiberbibliothek mit dem Befehl DapiDoSet32)

USB Schnittstelle

USB-Schnittstelle
  • Anschluss: Typ B
  • USB 2.0 / USB 1.1 Interface mit bis zu 480 Mbit/s

RS-232 Schnittstelle

RS-232 Schnittstelle
  • Anschluss: 9 pol. D-Sub Buchse
  • RS-232 Interface mit bis zu 115.200 Baud
  • Galvanisch getrennt bis 500 V (gilt nicht für Module der BS-WEU Serie)
  • Konfigurierbar über das ICT-Tool oder zusätzlich via DIP-Schalter

RS-485 Schnittstelle

 

RS-485 Schnittstelle
  • Anschluss: 9 pol. D-Sub Buchse
  • RS-485 Interface mit bis zu 115.200 Baud
  • TIA/EIA-485-A Standard
  • Galvanisch getrennt bis 500 V

Das ICT-Tool

Integration, Configuration und Test – Unser All-In-One Windows Tool enthält sämtliche Funktionen, damit Sie unsere Produkte schnell, einfach und effizient in Betrieb nehmen können. Starten Sie mit der Einrichtung und Konfiguration, installieren Sie Firmware Updates und nutzen Sie die umfangreichen Test- und Diagnosemöglichkeiten. Bei Bedarf unterstützt Sie zusätzlich das integrierte Hilfe-Menü.

Nachfolgend erhalten Sie einen kurzen Einblick in die Grundmenüs des Programms.

Modulauswahl
Hier können Sie ein neues Produkt, mit einem Klick auf das „+“ Symbol, ins ICT-Tool einbinden und es anschließend konfigurieren.

ICT TreeView
Im TreeView, auf der linken Seite des Programmfensters, sehen Sie die jeweiligen Steuerelemente bzw. Funktionen, die von Ihrem ausgewähltem Modul unterstützt werden. Der Umfang der Funktionen ist abhängig vom jeweiligen Produkt.

Übersicht
Hier lassen sich alle relevanten Modulinformationen auf einen Blick abrufen.

  • Modulname
  • Modul-ID
  • Firmware-Revision
  • MAC-Adresse
  • LAN- und WiFi-Netzwerkadresse (modulabhängig)

Inputs / Outputs
Diese Übersicht zeigt die von Ihrem Modul unterstützte Anzahl an I/Os.

Modul Infos
Hier finden Sie alle wichtigen Feature Informationen Ihres Moduls.

Allgemeine Features
Hier finden Sie alle wichtigen Feature Informationen Ihres Moduls.

Digital I/O Features
Hier finden Sie Informationen zu den vom Modul unterstützten digitalen I/Os.

Analoge I/O Features

An dieser Stelle finden Sie Informationen zur Art der analogen I/Os, die von Ihrem Modul unterstützt werden.

Spezielle I/O Features

Hier finden Sie Informationen über die Art der spezial I/Os, die von Ihrem Modul unterstützt werden.

In den folgenden Kapitel, würden wir Ihnen unsere neue All-In-One-Software gerne genauer vorstellen.

Info
Hier lassen sich alle relevanten Modulinformationen auf einen Blick abrufen. 

  • Modulname
  • Modul-ID
  • Firmware-Revision
  • Interface-Typ
  • Aktuelle DIP-Schalterstellung (Nur bei Ethernet-Modulen)

Identifikation
Sollten mehrere DEDITEC Ethernet Module im Netzwerk aktiv sein, kann über eine Identifikationsfunktion eine Signal-LED auf dem ausgewählten Modul aktiviert werden. Dies erleichtert die visuelle Zuordnung.

Neustart
Hier können Sie Ihr Modul neustarten. Der Modul-Status zeigt dabei an, ob der Neustart erfolgreich war.

USB-Konfiguration
Möchten Sie mehrere USB-Module der gleichen Produktserie an einem PC verwenden, muss jedem dieser Module zuvor eine eigene Modulnummer zugewiesen werden.

LAN-Info
Auf dieser Informationsseite, finden Sie die aktuellen LAN Netzwerkinformationen und alle Einstellungen Ihres Moduls auf einem Blick.

LAN-Konfiguration
Binden Sie das Produkt in Ihr Netzwerk ein oder steuern Sie es direkt per 1 zu 1 Verbindung an.
Folgende Parameter lassen sich verändern.

  • Boardname
  • DHCP on/off
  • IP-Adresse
  • Subnetzmaske
  • Standard Gateway
  • TCP Port

WiFi-Info
Auf dieser Seite werden Ihnen alle wichtigen WiFi-Einstellungen angezeigt

WiFi-Konfiguration
Hier können Sie die Netzwerkeinstellungen des ausgewählten WiFi-Produktes ändern.
 
Folgende Einstellungen lassen sich vornehmen:

  • Boardname
  • WLAN on/off
  • Routername
  • Routerpasswort

WPS
Mit der WPS-Funktion lässt sich Ihr Modul schnell und einfach, automatisch mit dem Router verbinden (WPS auf dem Router wird vorausgesetzt)

CAN Konfiguration
Bei unseren CAN-Produkten der BS-, NET und UC-Serie lassen sich unter anderem Einstellungen des Interfaces und der TX-/RX-Pakete mit Hilfe des ICT-Tools vornehmen.

Mehr Informationen dazu finden hier:

Serielle Konfiguration
Bei unseren Seriellen-Produkten der BS-, NET, UC und RO-Serie lassen sich Änderungen am Interface mit Hilfe des
ICT-Tools vornehmen.

Mehr Informationen dazu finden hier:

Modbus TCP
Hier können Sie die Modbus TCP Konfiguration des Moduls einstellen.
 
Folgende Konfigurationen können vorgenommen werden.

  • Zugriff über Modbus TCP aktivieren/deaktivieren
  • TCP Port

TCP-Verschlüsselung
Hier können Sie Einstellungen zur Verschlüsselung Ihres Modules vornehmen.
 
Folgende Konfigurationen können vorgenommen werden.

  • Unverschlüsseltes Protokoll zulassen
  • Verschlüsselungsmodus „Benutzer“ zulassen
  • Benutzerpasswort
  • Verschlüsselungsmodus „Admin“ zulassen
  • Adminpasswort

NTP-Konfiguration
Hier können Sie Änderungen am NTP Service vornehmen.
 
Folgende Konfigurationen können vorgenommen werden.

  • NTP service on/off
  • Server
  • Port
  • Timezone

WEB-Login
Hier können Sie die Login-Einstellungen des Webinterface ändern.
 
Folgende Konfigurationen können vorgenommen werden.

  • Sitzungsdauer
  • Login-Name
  • Login-Passwort
  • I/O-Zugriff über Webinterface zulassen

D/A Default Values
Hier können Sie einstellen mit welchen D/A-Werten und Modes das Modul gestartet werden soll.
Dabei lassen sich Wert und Mode für jeden Kanal einzeln festlegen.

Watchdog Konfiguration
Hier können Sie Einstellungen an Ihrem Watchdog Stick vornehmen und speichern.

Save or Load config
Mit Hilfe der „Save or Load config“ Funktion, können Sie Ihre gesamte Modulkonfiguration in einer externen XML-Datei speichern.
So können Sie Ihr Modul immer in den von Ihnen gewünschten Ursprungszustand laden.
 
Folgende Konfigurationen können je nach Modul-Typ gespeichert werden.

  • USB-Konfiguration
  • LAN-Konfiguration
  • WiFi-Konfiguration
  • TCP-Verschlüsselung
  • NTP-Konfiguration
  • Serielle-Konfiguration
  • CAN-Konfiguration

Status
Hier erhalten Sie einen Überblick über die Aktivität von Sende- und Empfangsmodul

Folgende Informationen vom Sendemodul werden dargestellt:

  • Status der Aktivität: Wenn das Häkchen gesetzt ist, wird diese Aktion gerade ausgeführt.
  • Gesamtzahl der durchgeführten Aktionen. Wird nach einem Neustart des Moduls auf 0 zurückgesetzt.
  • Anzahl der Aktionen pro Sekunde.
  • Anzahl der DELIB-Fehler, die bei der Ausführung von Befehlen aus der DEDITEC-Treiberbibliothek auftreten.

Folgende Informationen vom Empfangsmodul werden dargestellt:

  • Verbunden: Wenn das Häkchen gesetzt ist, sind Sende- und Empfangsmodul miteinander verbunden.
  • IP-Adresse des Empfangsmoduls.
  • Anzahl der Verbindungsversuche.

Empfangsmodule
Hier können Sie die Netzwerkeinstellungen des Empfangsmoduls einstellen.
 
Folgende Einstellungen können vorgenommen werden

  • Bezeichnung für das Empfangsmodul
  • Netzwerkeinstellungen des Empfangsmoduls
  • Timeout
  • Verschlüsselungstyp/ -passwort

Aktion
Mit einer Aktion definieren Sie, welches Eingangssignal vom Sendemodul an welchen Ausgang eines Empfangsmoduls gesendet werden soll.
 
Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:

  • Art der Aufgabe (Digital, Analog)
  • Welches Empfangsmodul verwendet werden sollen
  • Das Intervall mit der die Operationen durchgeführt werden sollen
  • Startkanal des Sendemoduls
  • Anzahl der zu übertragenden Kanäle
  • Startkanal des Empfangsmoduls

 
In dem Bild rechts werden alle 100ms DI-Daten von Kanal 3(CH Start) bis Kanal 8 ((CH Start) + (CH Count)) an die Kanäle 0-5 des Ziel Moduls gesendet

Status
Im Bereich Status erhält man einen Überblick aller aktiven Events und ausgeführten Aktionen.

Folgende Informationen werden aufgelistet:

  • Eventnummer
  • Eventtyp
  • Zeitintervall des Events
  • Anzahl der aufgetretenen Events
  • Aktionsnummer
  • Anzahl ausgelöster Aktionen
  • Anzahl sonstiger Aktionen

Konfiguration Events
Im Konfigurationsmenü können bis zu 16 unterschiedliche Events erstellt werden. Mit einem Event lassen sich z.B. Schaltschwellen an den analogen Eingängen oder logische Zustände an den digitalen Eingängen des Moduls festlegen und mit einer ausführbaren Aktion verknüpfen. Die Konfiguration selbst wird dauerhaft im Module-Configuration-Memory des Moduls gespeichert.

Folgende Event-Modi stehen, abhängig vom Modultyp, zur Auswahl:

  • DI:                   High-Low Zustand eines digitalen Eingangs.
  • DI-Flip-Flop:     Zustandsänderung eines digitalen Eingangs (wird mit dem sog. Flip-Flop-Merker im Modul gespeichert und nach dem Auslesen wieder gelöscht).
  • DO-Readback: ON-OFF Zustand eines digitalen Ausgangs (wird mit Hilfe eines DO-Readback-Befehls ausgelesen).
  • A/D:                 Strom- oder Spannungspegel an den analogen Eingängen

Konfiguration Aktionen
Im Konfigurationsmenü können bis zu 16 unterschiedliche Aktionen erstellt werden. Eine Aktion legt fest, was nach Erfüllen einer Bedingung innerhalb eines Events passieren soll.

Folgende Aktions-Modi stehen, abhängig vom Modultyp, zur Auswahl:

  • DO-Ausgang setzen:    Schaltet einen digitalen Ausgang ein oder aus
  • D/A-Ausgang setzen:    Gibt einen Strom- oder Spannungswert an einem analogen Ausgang aus
  • CAN Paket senden:      Ein spezielles CAN TX-Event wird ausgelöst (bis zu acht CAN TX-Events können separat konfiguriert werden).

Digital Out
Hier können Sie die digitalen Ausgänge Ihres Modules ein- und ausschalten.
 
Folgende Funktionen können in dieser Form getestet werden.

  • Kanalweise Ein- und Ausschalten der digitalen Ausgänge
  • Readback der Kanäle
  • Setzen eines Digitalausgangs für eine bestimmte Zeit (Modulabhängig)
  • Gibt an welchen Status die Kanäle nach Ablauf der Zeit einnehmen sollen (Modulabhängig)
  • Testen der Ausgänge

Digital Out
Durch Anklicken der Schaltflächen lassen sich alle digitalen Ausgänge Ihres Produktes überprüfen.

Folgende Schaltoptionen sind möglich:

  • Kanalweises Ein- und Ausschalten
  • Kanalweises Ein- oder Ausschalten für eine bestimmte Zeit (produktabhängig)
  • Zurücklesen des Schaltzustands (Readback)

Digital In
In dieser Ansicht lassen sich die logischen Zustände aller Optokoppler Eingänge auslesen.

Folgende Informationen werden dargestellt:

  • Logischer Zustand der Eingänge (ON/OFF)
  • Anzahl erkannter Impulse (Counterfunktion)
  • Zustandswechsel erkannt (Flip-Flop)

TTL I/O
In diesem Menü lassen sich die TTL-Kanäle des Moduls als Ein- oder Ausgang konfigurieren. Durch  Betätigen der Schaltflächen können die einzelnen TTL-Ausgänge ein- oder ausgeschaltet werden. Zusätzlich lässt sich der Zustand aller TTL-Eingänge auslesen.

Folgende Funktionen bietet das Tool:

  • Konfiguration der Kanäle als Ein- oder Ausgang (in 8er Blöcken)
  • Kanalweises Ein- und Ausschalten
  • Zurücklesen des Schaltzustands (Output Readback)
  • Logischen Zustand der Eingänge darstellen (Input Readback)

Analog Out
Hier können Sie die analogen Ausgänge des Moduls testen und manuell einen beliebigen Spannungs- oder Stromwert eingeben.

Analog In
In diesem Menü können Spannung- oder Stromwerte aller A/D Kanäle angezeigt werden.
Desweiteren besteht die Möglichkeit, unseren A/D Softwarefilter mit verschiedenen Filterleveln zu aktivieren.

CAN Runtime Parameter
Hier können Sie CAN-Einstellungen des Interface, der RX- und TX-Pakete in Laufzeit ändern.

Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:

  • Baudrate
  • Extended ID
  • Active on/off
  • CAN-ID
  • Mode

CNT48
Hier können Sie die Zählerstände eines Counter-Moduls auslesen, Filtermöglichkeiten auswählen und verschiedene Zählmodi einstellen.  

Folgende Zählmodi werden unterstützt:

  • Read on rising edge
  • Read on rising edge x2
  • Read on rising edge x4
  • Periodendauer
  • Frequenzmessung
  • PWM-Messung

Puls Generator
Mit dem Pulsgenerator können Rechtecksignale erzeugt werden. High und Low Zeit, sowie die Anzahl der Impulse lassen sich hier einstellen.

PWM Out
In diesem Menü haben Sie die Möglichkeit verschiedene PWM Frequenzen zu testen. Zusätzlich kann das Tastverhältnis für jeden einzelnen Kanal manuell eingegeben werden.

Temp
Hier wird die Temperatur aller angeschlossenen Temperatursensoren direkt in °C dargestellt.

Grafische Darstellung
Dieses Menü erlaubt eine grafische Darstellung aller analogen Eingangssignale, wie z.B. A/D, Temperatur oder FIFO-IN.

Watchdog
Mit diesem Tool können die konfigurierten Watchdog Parameter auf korrekte Funktion überprüft werden.

I/O – Timeout
Mit Hilfe der Timeout-Funktion im I/O-Bereich können Sie ein Timeout-Fall Ihres Moduls simulieren.

Nachfolgend eine Beschreibung des Timeout-Fensters

  1. Read / Write Symbol:   Zeigt durch Blinken, eine aktive Verbindung zum Modul an
  2. Automatischer Zugriff:  Entfernen des Hakens löst nach Ablauf der Timeoutzeit einen Timeout aus
  3. Manueller Zugriff:         Manuelles Abrufen der Daten vom Modul
  4. Timeout Status:                        Zeigt an, ob der Timeout aktiv ist und ob ein Timeout Ereignis aufgetreten ist
  5. Timeout-Mode:             Auswahl zwischen 3 Timeout-Modi, Normal, Reactivate und Secure
  6. Timeout-Dauer:             Hier wird die Zeit eingestellt, nach welcher der Timeout auslösen soll
  7. Activate / deactivate:    Aktiviert oder deaktiviert die Timeout-Funktion

Zugriffszeiten Tests

Mit diesem Test können die Zugriffszeiten auf das Modul ermittelt werden. Das Lesen und Schreiben der Testwerte erfolgt in 8, 16, 32 oder 64-Bit Befehlen.

Zugriffszeiten Register
Im folgenden Beispiel werden die Registerzugriffe auf ein Ethernet-Modul überprüft. Die  durchschnittliche Zugriffszeit liegt hier bei 0,5ms.

Zugriffszeiten Analog I/IO
Im folgenden Beispiel werden die Zugriffszeiten auf ein Ethernet-Modul mit analogen I/Os überprüft. Die durchschnittliche Zugriffszeit liegt hier bei 0,6ms.

Zugriffszeiten Digital I/IO
Im folgenden Beispiel werden die Zugriffszeiten auf ein Ethernet-Modul mit digitalen I/Os überprüft. Die durchschnittliche Zugriffszeit liegt hier bei 0,6ms.

Zugriffszeiten Register
Im folgenden Beispiel werden die Registerzugriffe auf ein Ethernet-Modul überprüft. Die  durchschnittliche Zugriffszeit liegt hier bei 0,5ms.

Zugriffszeiten Analog I/IO
Im folgenden Beispiel werden die Zugriffszeiten auf ein Ethernet-Modul mit analogen I/Os überprüft. Die durchschnittliche Zugriffszeit liegt hier bei 0,6ms.

Zugriffszeiten Digital I/IO
Im folgenden Beispiel werden die Zugriffszeiten auf ein Ethernet-Modul mit digitalen I/Os überprüft. Die durchschnittliche Zugriffszeit liegt hier bei 0,6ms.


Kabelrückführungstest

Mit dem Kabelrückführungstest kann die Funktion sämtlicher digitaler und analoger Ein- und Ausgänge (I/Os) eines Moduls überprüft werden. Dazu werden Ein- und Ausgänge extern 1:1 miteinander verdrahtet. Die Testsoftware analysiert, ob die Ausgabesignale korrekt an den Eingängen ankommen und identifiziert so Verdrahtungsfehler oder Hardwaredefekte.

Analoger Test
Im analogen Testmodus gibt der D/A-Wandler definierte Prüfspannungen aus, die anschließend vom A/D-Wandler eingelesen und mit den Sollwerten verglichen werden. Die Software zählt die Anzahl der Testdurchläufe und dokumentiert Abweichungen automatisch.

Digitaler Test
Beim digitalen Test werden die Schaltzustände der Relais- oder MOSFET-Ausgänge extern auf die Optokoppler-Eingänge zurückgeführt. Auch hier zählt und vergleicht die Software die Anzahl der Durchläufe und erkennt automatisch Übertragungsfehler oder Abweichungen.

Analoger Test
Im analogen Testmodus gibt der D/A-Wandler definierte Prüfspannungen aus, die anschließend vom A/D-Wandler eingelesen und mit den Sollwerten verglichen werden. Die Software zählt die Anzahl der Testdurchläufe und dokumentiert Abweichungen automatisch.

Digitaler Test
Beim digitalen Test werden die Schaltzustände der Relais- oder MOSFET-Ausgänge extern auf die Optokoppler-Eingänge zurückgeführt. Auch hier zählt und vergleicht die Software die Anzahl der Durchläufe und erkennt automatisch Übertragungsfehler oder Abweichungen.


A/D-Qualitätsmessungen

Die Qualität einer A/D-Messung wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst und kann durch äußere Störungen beeinträchtigt werden. Eine zuverlässige Methode zur Überprüfung der Messqualität ist die Messung einer stabilen Batteriespannung. Mit unseren Diagnose Tools lässt sich die Restwelligkeit und das Rauschverhalten ermitteln.

A/D-Ripple
Mit dem A/D-Ripple Test kann die Restwelligkeit der einzelnen A/D-Eingänge erfasst und auf Störsignale wie Netzbrummen oder Spannungsinstabilitäten überprüft werden.

A/D-Rauschen
Das Rauschverhalten jedes A/D-Kanals lässt sich mittels A/D-Rauschmessung grafisch darstellen. Durch zusätzliche Filterstufen mit Mittelwertbildung kann das Messsignal geglättet und verbessert werden.

A/D-Ripple
Mit dem A/D-Ripple Test kann die Restwelligkeit der einzelnen A/D-Eingänge erfasst und auf Störsignale wie Netzbrummen oder Spannungsinstabilitäten überprüft werden.

A/D-Rauschen
Das Rauschverhalten jedes A/D-Kanals lässt sich mittels A/D-Rauschmessung grafisch darstellen. Durch zusätzliche Filterstufen mit Mittelwertbildung kann das Messsignal geglättet und verbessert werden.


FIFO In/Out

Mit dem Software-FIFO-Test kann die integrierte FIFO-Pufferung unserer digitalen und analogen NET-I/O-Module gezielt getestet werden. Je nachdem, ob es sich um ein Eingangs- oder Ausgangsmodul handelt, werden dabei Daten aus dem Submodul-Fifo gelesen oder in das Submodul-Fifo geschrieben.

Fifo-Einstellungen

Mit der Submodul-Nummer kann angegeben werden, welches Modul getestet werden soll. Mit Start- und Endkanal lassen sich auch mehrere Kanäle gleichzeitig übertragen. Zusätzlich kann die Übertragungsfrequenz festgelegt und der gewünschte FIFO-Modus ausgewählt werden – etwa für den Einsatz von Testwerten oder den tatsächlichen Messwerten des Moduls.

Alle wichtigen Informationen auf einen Blick

Während des Programmlaufs werden zentrale Informationen wie die Größe der Datenpakete, freie und belegte Bytes im FIFO-Buffer, die Anzahl der gesendeten bzw. empfangenen Datenpakete sowie der aktuelle FIFO-Status übersichtlich angezeigt.


D/A-Ausgangstest

Der D/A-Ausgangstest ermöglicht die gezielte Prüfung jedes einzelnen D/A-Kanals eines Moduls. Eine frei wählbare Testspannung lässt sich direkt ausgeben. Aktuell steht die einfache Erzeugung von Rechtecksignalen mit konfigurierbaren High- und Low-Zeiten zur Verfügung. Die Signale lassen sich dabei gleichzeitig mit einem Oszilloskop überwachen. Auch für Langzeittests eignet sich diese Funktion ideal. Die Prüfsoftware erkennt DELIB-Fehler und protokolliert diese automatisch.


Mustertext

Mustertext

DO 4* value + wait

Bei diesem Test werden einstellbare 16-Bit Werte auf die digitalen Ausgänge des Moduls geschrieben.
Die Werte werden mit Hilfe des Befehls DapiDOSet16 an das Modul geschickt. Startkanal ist dabei immer Kanal 0.
Zwischen den einzelnen Aufrufen können Sie unterschiedliche Wartezeiten
einstellen.


Mustertext

Mustertext

Modbus I/O-Test

Im Diagnose-Bereichs des ICT-Tools könne Sie über Modbus TCP die digitalen und analogen Ein- und Ausgänge des Moduls direkt testen. Registeradressen sowie Über- und Rückgabewerte werden dabei in einem Debug-Panel angezeigt, wodurch sich beispielsweise Probleme mit dem D/A-Wandler schnell diagnostizieren lassen. Eine vollständige Übersicht aller Registeradressen und Beispiele finden Sie im Modbus-Handbuch unter folgendem Link:

Um von den neuesten Funktionen zu profitieren und Fehler vorzubeugen, empfehlen wir Ihnen Ihr DEDITEC-Produkt stets Up-to-date zu halten.Flash Files

Herunterladen des Firmware-Flashfile-Pakets
via ICT-Tool

  1. Gehen Sie im Menü „Firmware-Update“ auf Flash Files
  2. Mit dem Betätigen der Download-Schaltfläche wird der Download gestartet.
  3. Für das automatische Entpacken der Flash-Files werden Administrationsrechte benötigt. Sind diese Rechte nicht vorhanden, werden die Dateien in den Downloadbereich Ihres PCs heruntergeladen und müssen manuell in das Installationsverzeichnis extrahiert werden.
    \DEDITEC\DELIB\programs\flash_files

Herunterladen des Firmware-Flashfile-Pakets
via DEDITEC Homepage

  1. Laden Sie sich das benötigte Firmware-Flashfile-Paket von unserer Homepage: Downloads -> Software -> Firmware
  2. Extrahieren Sie die Dateien in den folgenden Installationspfad: ..\DEDITEC\DELIB\programs\flash_files

Flash Module

  1. Wählen Sie im Menü „Firmware-Update“ das Modul aus, was Sie updaten möchten und klicken anschließend auf den Knopf „Flash-Module“ bzw. „Flash-Submodule“.
  2. Die Firmware wird nun aktualisiert und das Module anschließend automatisch neu gestartet.

Informationen zum Firmware-Flasher
Im Firmware-Flasher werden folgende Informationen angezeigt:

  • Last FW: Zeigt die letzte Firmware-Version an
  • Current FW: Zeigt die aktuell installierte Firmware-Version an
  • Newest FW: Zeigt die neueste Firmware-Version an
  • Log: Zeigt Status- oder Fehlermeldungen während des Flashvorgangs an

In den folgenden Kapitel, würden wir Ihnen unsere neue All-In-One-Software gerne genauer vorstellen.

Allgemein

Hier können Sie allgemeine Konfigurationen am ICT-Tool vornehmen.

Folgende Änderungen können eingestellt werden:

  • Sprache – Einstellung zwischen Deutsch und Englisch möglich

Updates
Hier können Sie nach verfügbaren DELIB- oder Firmware-Updates suchen. 

  • Automatische Update-Suche bei Programmstart
  • Suche nach DELIB-Updates
  • Suche nach Firmware-Updates

Fehlerprotokoll
Hier können Sie Einstellungen am deditec_debug.log vornehmen. Dieser wird unter dem Pfad C:\Users\?USER?\AppData\Local\DEDITEC gespeichert.
 
Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:

  • Schreiben in das debug.log aktivieren
  • Log-Benachrichtigungen aktivieren
  • Automatisches Löschen des debug.log aktivieren
  • Einstellung nach wie vielen Tagen das debug.log gelöscht werden soll
  • Einstellung wie groß das debug.log maximal sein darf

DELIB – DebugView – Global
Hier können Einstellungen an den Informationen vorgenommen werden, welche mit dem DebugView angezeigt werden sollen.
 

  • Debug-Ausgabe aktivieren
  • Anzeigen von Fehlern aktivieren

DELIB – DebugView – Details
Hier können detailliertere Einstellungen an den Informationen vorgenommen werden, welche mit dem DebugView angezeigt werden sollen.

Konfiguration unserer Module über die Ethernet- / WiFi und USB-Schnittstelle

Je nach Produktserie stehen Ihnen zur Konfiguration mit dem Steuer-PC unterschiedliche Schnittstellen zur Verfügung.

Um das DEDITEC Produkt via Ethernet ansprechen zu können, muss es mit den entsprechenden Netzwerkeinstellungen versehen werden. Zur Konfiguration stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl:
 
 

  • USB
  • Ethernet / Dynamische IP
  • Ethernet / Statische IP
  • Weboberfläche
  • WiFi

Verbinden Sie das DEDITEC Modul via USB Kabel mit Ihrem PC. Dank der Plug & Play Funktion und der DELIB Treiberbibliothek werden unsere Module automatisch vom Betriebssystem Ihres Rechners erkannt. Mit unserem ICT-Tool können Sie nun auf das Modul zugreifen und im Konfigurationsmenü die Netzwerk-Einstellungen vornehmen.

Im DHCP-Modus wird dem DEDITEC Modul automatisch eine freie IP-Adresse und die passenden Netzwerkeinstellungen von einem DHCP-Server zugewiesen. Zum Aktivieren des DHCP Modus stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

 
 

  1. Aktivierung über DIP-Schalter
  2. Aktivierung über die Netzwerk Suchfunktion im „Edit / Add Menü“ des ICT-Tool
  3. Aktivierung über das „Modul-Konfigurationsmenü“ des ICT-Tool
  4. Aktivierung über die Weboberfläche des Moduls

Im „Edit / Add Menü“ des ICT-Tool können Sie das Netzwerk nach angeschlossenen DEDITEC Modulen scannen. Gefundene Module werden anschließend in einer Listenansicht dargestellt und können dort konfiguriert und gespeichert werden.

Der DHCP Modus lässt sich auf allen DEDITEC Modulen mit dem DIP-Schalter 1 aktivieren.

Im „Edit / Add Menü“ des ICT-Tool können Sie das Netzwerk nach angeschlossenen DEDITEC Modulen scannen. Gefundene Module werden anschließend in einer Listenansicht dargestellt und können dort konfiguriert und gespeichert werden.

Klicken Sie in der Zeile des gewünschten Moduls auf die Schaltfläche „Edit“.

Im folgenden Fenster können Sie nun die gewünschte Netzwerkkonfiguration vornehmen und mit der Schaltfläche „Speichern / Test“ im Modul abspeichern.

Um in das Konfigurationsmenü des Moduls zu gelangen, muss das Modul zuerst in das ICT-Tool eingebunden werden.

Da die Werks-IP-Einstellungen des Moduls oft nicht zu den Netzwerkeinstellungen des Kunden PCs passen, gibt es folgende Hilfsmöglichkeiten diese zu ändern:

 
 

  • Einbinden über die USB-Schnittstelle
  • Einbinden per DHCP mit DIP-Schalter 1
  • Direkte Verbindung mit dem PC * IP-Werkseinstellung über DIP-Schalter
  • Einbinden über WiFi

 

 

Einbinden über die USB-Schnittstelle (nur wenn vorhanden)

Verbinden Sie das DEDITEC Modul via USB Kabel mit Ihrem PC. Dank der Plug & Play Funktion und der DELIB Treiberbibliothek werden unsere Module automatisch vom Betriebssystem Ihres Rechners erkannt. Im Hauptmenü des ICT-Tool können Sie nun das Modul auswählen und im Konfigurationsmenü die Netzwerk-Einstellungen vornehmen.

 
 

Einbinden per DHCP über DIP-Schalter 1

Stellen Sie den DIP-Schalter 1 auf Ihrem Modul auf „ON“ und schalten Sie das Modul ein.
Das Modul startet nun im DHCP Modus und kann im ICT-Tool als Modul hinzugefügt bzw. ausgewählt werden. Im Konfigurationsmenü können Sie nun die Netzwerkeinstellungen vornehmen. Anschließend den DIP-Schalter 1 wieder zurück setzen.

 
 

Einbinden über die IP-Werkseinstellungen mit DIP-Schalter 3 und Crossover-Kabel

Verbinden Sie das DEDITEC Modul mittels Crossover-Kabel direkt mit Ihrem PC. Stellen Sie den DIP-Schalter 3 des Moduls auf „ON“ und schalten Sie das Modul ein. Das Modul startet nun mit der Werks-IP-Adresse 192.168.1.1. Stellen Sie übergangsweise Ihren PC auf das selbe 192.168.1.x Netzwerk um und fügen Sie anschließend das DEDITEC Modul im ICT-Tool hinzu.
Im Konfigurationsmenü können Sie nun die Netzwerkeinstellungen des Moduls ändern. Danach werden der DIP-Schalter 3 und die PC-IP-Einstellungen wieder zurückgesetzt.

 
 

Einbinden über WiFi (nur bei Modulen der WEU-Serie)

Durch Betätigen des CFG-Tasters auf dem DEDITEC Modul, aktivieren Sie die WPS-Funktion, um sich automatisch mit dem WLAN Router Ihres Netzwerkes zu verbinden (siehe Reiter „WiFi“). Nach erfolgreicher Verbindung lässt sich das Modul im ICT-Tool, über den im Router gespeicherten Boardnamen – z. B. „Boardnamen.fritz.box“ –, aufrufen und kann als neues Modul hinzugefügt werden. Im Konfigurationsmenü können Sie anschließend die Netzwerkeinstellungen vornehmen. Zur Unterstützung kontaktieren Sie ggf. Ihren Systemadministrator.

Nun ist das Modul softwareseitig auf DHCP eingestellt.

Über die Weboberfläche des Moduls können zentrale Netzwerkeinstellungen, wie IP-Konfiguration oder DHCP-Aktivierung vorgenommen werden.

Um die Weboberfläche des Moduls aufzurufen, starten Sie Ihren Internet-Browser und geben in der URL-Zeile die IP-Adresse des Moduls ein. -> Näheres siehe Reiter „Weboberfläche“

 
 

Um das Modul in ein bestehendes Netzwerk einzubinden, kann es dauerhaft mit einer festen IP-Adresse versehen werden. Zur Konfiguration der Netzwerkeinstellungen des Moduls, stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl:

 
 

  1. Konfiguration über die Netzwerk Suchfunktion im „Edit / Add Menü“ des ICT-Tool
  2. Konfiguration über das „Modul-Konfigurationsmenü“ des ICT-Tool
  3. Konfiguration über die Weboberfläche des Moduls

Im „Edit / Add Menü“ des ICT-Tool können Sie das Netzwerk nach angeschlossenen DEDITEC Modulen scannen. Gefundene Module werden anschließend in einer Listenansicht dargestellt und können dort konfiguriert und gespeichert werden.

Klicken Sie in der Zeile des gewünschten Moduls auf die Schaltfläche „Edit“.

Im folgenden Fenster können Sie nun die gewünschte Netzwerkkonfiguration vornehmen und mit der Schaltfläche „Speichern / Test“ im Modul abspeichern.

Um in das Konfigurationsmenü des Moduls zu gelangen, muss das Modul zuerst in das ICT-Tool eingebunden werden.

Da die Werks-IP-Einstellungen des Moduls oft nicht zu den Netzwerkeinstellungen des Kunden PCs passen, gibt es folgende Hilfsmöglichkeiten diese zu ändern:

  • Einbinden über die USB-Schnittstelle
  • Einbinden per DHCP mit DIP-Schalter 1
  • Direkte Verbindung mit dem PC * IP-Werkseinstellung über DIP-Schalter
  • Einbinden über WiFi

 

 

Einbinden über die USB-Schnittstelle (nur wenn vorhanden)

Verbinden Sie das DEDITEC Modul via USB Kabel mit Ihrem PC. Dank der Plug & Play Funktion und der DELIB Treiberbibliothek werden unsere Module automatisch vom Betriebssystem Ihres Rechners erkannt. Im Hauptmenü des ICT-Tool können Sie nun das Modul auswählen und im Konfigurationsmenü die Netzwerk-Einstellungen vornehmen.

 
 

Einbinden per DHCP über DIP-Schalter 1

Stellen Sie den DIP-Schalter 1 auf Ihrem Modul auf „ON“ und schalten Sie das Modul ein.
Das Modul startet nun im DHCP Modus und kann im ICT-Tool als Modul hinzugefügt bzw. ausgewählt werden. Im Konfigurationsmenü können Sie nun die Netzwerkeinstellungen vornehmen. Anschließend den DIP-Schalter 1 wieder zurück setzen.

 
 

Einbinden über die IP-Werkseinstellungen mit DIP-Schalter 3 und Crossover-Kabel

Verbinden Sie das DEDITEC Modul mittels Crossover-Kabel direkt mit Ihrem PC. Stellen Sie den DIP-Schalter 3 des Moduls auf „ON“ und schalten Sie das Modul ein. Das Modul startet nun mit der Werks-IP-Adresse 192.168.1.1. Stellen Sie übergangsweise Ihren PC auf das selbe 192.168.1.x Netzwerk um und fügen Sie anschließend das DEDITEC Modul im ICT-Tool hinzu.
Im Konfigurationsmenü können Sie nun die Netzwerkeinstellungen des Moduls ändern. Danach werden der DIP-Schalter 3 und die PC-IP-Einstellungen wieder zurückgesetzt.

 
 

Einbinden über WiFi (nur bei Modulen der WEU-Serie)

Durch Betätigen des CFG-Tasters auf dem DEDITEC Modul, aktivieren Sie die WPS-Funktion, um sich automatisch mit dem WLAN Router Ihres Netzwerkes zu verbinden (siehe Reiter „WiFi“). Nach erfolgreicher Verbindung lässt sich das Modul im ICT-Tool, über den im Router gespeicherten Boardnamen – z. B. „Boardnamen.fritz.box“ –, aufrufen und kann als neues Modul hinzugefügt werden. Im Konfigurationsmenü können Sie anschließend die Netzwerkeinstellungen vornehmen. Zur Unterstützung kontaktieren Sie ggf. Ihren Systemadministrator.

Nun ist das Modul softwareseitig auf DHCP eingestellt.

Über die Weboberfläche des Moduls können zentrale Netzwerkeinstellungen, wie IP-Konfiguration oder DHCP-Aktivierung vorgenommen werden.

Um die Weboberfläche des Moduls aufzurufen, starten Sie Ihren Internet-Browser und geben in der URL-Zeile die IP-Adresse des Moduls ein. -> Näheres siehe Reiter „Weboberfläche“

 

 

Über die Weboberfläche des Moduls können alle zentralen Netzwerkeinstellungen des Moduls vorgenommen werden.

 

 

Zugriff auf die Weboberfläche

Um die Weboberfläche des Moduls aufzurufen, starten Sie Ihren Internet-Browser und geben in der URL-Zeile die IP-Adresse des Moduls ein. Die Zugriffsdaten sind werksseitig wie folgt eingestellt:

IP-Adresse: 192.168.1.1
Benutzername: admin
Passwort: admin

 

Ist die IP-Adresse des Moduls nicht bekannt, verwenden Sie einfach die Netzwerk Suchfunktion im „Edit / Add Menü“ des ICT-Tool oder schauen Sie sich die IP-Adressen Vergabe in Ihrem Router an.

Nähere Informationen hierzu finden Sie auch unter den Reitern „Statische IP“ oder „Dynamische IP“

Alle Module der WEU-Serie verfügen über eine integrierte WiFi-Schnittstelle. Die Verbindung mit einem  WLAN Netzwerk kann entweder über das ICT-Tool, oder durch Betätigen des CFG Tasters auf dem Modul, hergestellt werden. Im Konfigurationsmenü können Sie anschließend weitere Netzwerkeinstellungen vornehmen. Zum Herstellen einer WiFi-Verbindung stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl:

  • WiFi-Verbindung via Taster herstellen
  • Automatische Verbindung via ICT-Tool herstellen (WPS)
  • Manuelle Verbindung via ICT-Tool herstellen

 

 

Durch Betätigen des CFG-Tasters auf dem DEDITEC Modul, aktivieren Sie die WPS-Funktion, um sich automatisch mit dem WLAN Router Ihres Netzwerkes zu verbinden.

Je nach Betätigungsdauer werden unterschiedliche Modi aktiviert:

  • 3–6 Sekunden gedrückt halten: WiFi aktivieren
  • 7–12 Sekunden gedrückt halten: WPS-Verbindung starten
  • 13–15 Sekunden gedrückt halten: WiFi deaktivieren

Eine Status-LED auf dem Modul zeigt, durch Blinkverhalten, den aktuellen Modus an.

WPS – Einfache Verbindung zum Netzwerk

WPS (WiFi Protected Setup) ermöglicht eine besonders einfache Verbindung mit einem WLAN-Netzwerk – ohne manuelle Eingabe von Netzwerknamen oder Passwort.

So funktioniert die WPS-Verbindung:

  1. WPS-Modus am Modul aktivieren (CFG-Taster 7–12 Sekunden lang drücken)
  2. Innerhalb von 2 Minuten den WPS Taster am Router betätigen*.
  3. Die Verbindung wird nun automatisch hergestellt.

* Hinweis:

Damit diese Art der Verbindung funktioniert, muss der verwendete Router WPS unterstützen. Andernfalls muss die WLAN-Verbindung manuell über die LAN-Konfiguration im ICT-Tool eingerichtet werden.

Im Reiter WPS kann automatisch eine Verbindung mit dem Router hergestellt werden. Dafür muss die „WPS-Start“ Schaltfläche betätigt und innerhalb von zwei Minuten die WPS-Funktion am Router aktiviert werden. Die Geräte verbinden sich anschließend automatisch miteinander.

Sind die Router-Logindaten bekannt, kann im Reiter WiFi-Konfiguration eine Verbindung durch Eingabe von Benutzername und Passwort hergestellt werden. Dabei ist zu beachten, dass WiFi zusätzlich aktiviert werden muss.

Konfiguration unserer CAN-Module

Zur Konfiguration unserer CAN-Module stehen, je nach Modulausführung, zwei Möglichkeiten zur Auswahl:

1. Konfiguration über das ICT-Tool

2. Konfiguration über DIP-Schalter (nur bei RO-Serie)

Icon Can

1. Konfiguration über das ICT-Tool

Konfiguriert werden unsere CAN Module, geräteabhängig, über die USB oder Ethernet Schnittstelle.

Die Konfiguration erfolgt mit Hilfe des Windows-ICT-Tools.

Rufen Sie im Hauptmenü des ICT-Tools das neu hinzugefügte Modul auf und navigieren Sie anschließend in das Konfigurationsmenü, um die gewünschten CAN Parameter auf dem Modul einzustellen.

Folgende Einstellungen können vorgenommen werden.

Konfiguration Interface
Folgende Einstellungen lassen sich über das Config-Interface Menü vornehmen:

 

  • Baudrate
  • Adressen Bit-mode
  • Moduladresse
  • Empfangsadresse
FormCfgCANStatus

Status Interface
Folgende Informationen zur CAN-Schnittstelle können über das Statusmenü abgefragt werden:

 

  • Baudrate
  • Moduladresse
  • Empfangsadresse
  • CAN-Status
  • Extended ID
  • CAN-Modus
FormCfgCANConfigStd

Konfiguration I/O Module
Im Menü „Config I/O-Init“ können folgende Grundeinstellungen der I/O Einheiten für den Auto TX / RX Modus konfiguriert werden:

 

  • A/D-Mode
  • A/D-Filter
  • D/A-Mode
  • Counter-Mode
  • Timeout
  • CNT48-Mode
  • CNT48-Submode
  • CNT48-Filter
FormCfgCANConfigIO

2. Konfiguration über DIP Schalter (nur bei RO-Serie)

Mit Hilfe von DIP-Schaltern auf dem Modul lassen sich folgende Einstellungen vornehmen:

 

  • Baudrate
  • Moduladresse
  • Vorzugsmodus
  • Softwaremodus
  • DIP-Schalter Modus

Konfiguration unserer Seriellen Module (RS-232 / RS-485)

Zur Konfiguration der seriellen Schnittstelle muss das Modul entweder über das Ethernet-Interface oder USB-Interface mit dem PC verbunden werden.

Anschließend kann das Modul im ICT-Tool aufgerufen und konfiguriert werden.

Folgende Parameter lassen sich einstellen:

  • Vorzugsmodus (115k Baud, Moduladresse = deaktiviert, Echo = Off)
  • Baudrate
  • Moduladresse (nur bei RS-485)
  • Echo aktiv an/aus
  • Text Modus / Register Modus
FormCfgSeriell

Ändern des Schnittstellenstandards

Wechsel zwischen RS-232 und RS-485 (gilt nur für NET- und RO-Serie)

Im Auslieferungszustand sind die Module standardmäßig für den RS-232 Betrieb ausgelegt. Durch Ändern von Jumperpositionen kann das Modul auf RS-485 Betrieb umgestellt werden. Weitere Infos hierzu finden Sie im Handbuch des jeweiligen Produktes.

Icon Ser

Ansteuerung von Ethernet-Modulen über das Modbus TCP Protokoll

Modbus TCP ist ein Protokoll, das auf TCP/IP basiert und zur Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten genutzt wird. Es erlaubt das Lesen und Schreiben von Daten über sogenannte Register und Bits. Dabei kommen standardisierte Funktionscodes zum Einsatz wie zum Beispiel:

Allgemeine Registeraufteilung

Modbus
Register
(dez)
Datentyp Zugriff Data
size
(Bit)
Beschreibung
0 ... 9999 Coil write / read 1 Digitale Ausgänge schreiben und zurücklesen
10000 ... 19999 Discrete Inputs read 1 Digitale Eingänge lesen
30000 ... 39999 Input Register read 16 Halteregister lesen
40000 ... 49999 Holding Register write / read 16 Register schreiben und zurücklesen

Steuerung von Ethernet-Modulen über Modbus TCP

Unsere Module können zur schnellen und einfachen Integration über das Modbus-Registerprotokoll gesteuert werden. Mit diesem Protokoll lassen sich Werte bequem lesen und schreiben, digitale Ausgänge schalten oder Eingänge abfragen. Das vollständige Protokoll stellen wir zum Download bereit.

Beispiel:

// Schreibt die digitalen Ausgänge von Kanal 1-16
MASTER.WriteMultipleRegisters(SLAVE_ID, 0x0420, 0x03);

// Liest die Werte von Kanal 1-16
registerValue = MASTER.ReadHoldingRegisters(SLAVE_ID, 0x0420, NUMREGISTERS);

 


Konfiguration unserer Modbus TCP-Module

Das Ethernet-Modul ist werkseitig wie folgt konfiguriert:

Modbus aktiv = JA
Modbus IP-Adresse = IP-Adresse des Moduls
Modbus port = 502 (standard Modbus port)

Wenn Sie Ihre eigenen Einstellungen verwenden oder die Modbus-Funktion deaktivieren möchten, nutzen Sie bitte das Konfigurationsmenü unseres ICT-Tools.

Icon Can

Ändern der Parameter im ICT-Tool

1. Einstellen/Ändern der IP-Adresse:

Die IP-Adresse für Modbus TCP und TCP-IP ist immer identisch.

Ausführliche Anweisungen zum Ändern der IP-Adresse finden Sie unter folgendem Link:

 

 

2. Deaktivieren Sie die Modbus-Funktion im Modul:

Wenn Sie die Modbus-Funktion deaktivieren möchten, navigieren Sie zum Untermenü „Modbus TCP“, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen „Aktivieren“ und speichern Sie anschließend Ihre Einstellungen.

3. Port Konfiguration

Die Modbus-TCP-Kommunikation erfolgt standardmäßig über Port 502. Alternativ kann jeder Port zwischen 100 und 49151 eingestellt werden.

FormCfgCANStatus

Modbus I/O-Test

Im Diagnose-Bereichs des ICT-Tools könne Sie über Modbus TCP die digitalen und analogen Ein- und Ausgänge des Moduls direkt testen. Registeradressen sowie Über- und Rückgabewerte werden dabei in einem Debug-Panel angezeigt, wodurch sich beispielsweise Probleme mit dem D/A-Wandler schnell diagnostizieren lassen. Eine vollständige Übersicht aller Registeradressen und Beispiele finden Sie im Modbus-Handbuch unter folgendem Link:

FormDiagnoseSetDAWithDelay

M2M

Machine to Machine
M2M ist die Abkürzung für „Machine-to-Machine“ und ermöglicht eine automatische Datenübertragung zwischen zwei oder mehreren Geräten. Somit lassen sich analoge oder digitale Eingangssignale eines Sendemoduls, automatisch auf ein Empfangsmodul übertragen und dort unmittelbar wieder ausgeben.

Datenaustausch ohne Steuer PC
Die Kommunikation der Module erfolgt direkt auf Geräteebene und benötigt daher keine zusätzliche Anwender-Software. Die einmalige Konfiguration des Sendemoduls kann mit Hilfe unseres ICT-Tools sehr einfach vorgenommen werden. Alle Einstellungen bleiben, auch bei einem Spannungsausfall, dauerhaft im Modulspeicher hinterlegt. Nach einem Neustart geht das Modul selbstständig wieder in den M2M Betrieb über.

M2M Ethernet oder M2M CAN
Bei unseren DEDITEC Produkten unterscheiden wir zwischen M2M-Ethernet und M2M-CAN. Letzteres wird von uns auch als CAN-TX/RX Modus bezeichnet. Beide M2M Verfahren werden von den meisten unserer Module mit Ethernet oder CAN Schnittstelle unterstützt.

Overview M2M

M2M-Ethernet

Um M2M-Ethernet nutzen zu können, muss das Sendemodul grundsätzlich mit unserem M2M-Feature ausgestattet sein, wohingegen das Empfangsmodul ein beliebiges DEDITEC Produkt mit Ethernet Schnittstelle sein kann.

Aktuell lassen sich maximal 4 Empfangsmodule (Ziele) konfigurieren und bis zu 8 Aktionen definieren.

Definition des Empfangsmoduls

  • Bezeichnung/Name des Moduls
  • Netzwerkkonfiguration des Moduls
  • Timeout Zeit
  • Verschlüsselungstyp und Passwort
FormM2MDestinations

Definition der Aktionen

Mit diesen Aktionen wird definiert, welche analogen oder digitalen Eingänge an ein Empfangsmodul übertragen werden sollen.

Folgende Parameter können in einer Aktion definiert werden:

  • Welche Daten sollen gesendet werden (digitale oder analoge)
  • An welches Empfangsmodul (Ziel) soll gesendet werden
  • Das Intervall mit der die Operationen durchgeführt werden sollen
  • Startkanal des Sendemoduls
  • Anzahl der zu übertragenden Eingangskanäle
  • Startkanal des Empfangsmoduls

Im rechten Bild werden alle 100ms DI-Daten von Kanal 3(CH Start) bis Kanal 8 ((CH Start) + (CH Count)) an die Kanäle 0-5 des Zielmoduls gesendet.

FormM2MJobs


M2M-CAN

Alle DEDITEC-Produkte mit einer CAN-Schnittstelle sind mit dem M2M-CAN Feature ausgestattet. Der „Auto-TX/RX Modus“ kann im ICT-Tool über das Konfigurationsmenü eingestellt werden. Je nach Produkttyp lassen sich 8(4)TX- und 8(4) RX-Modi definieren.

Untermenü „TX-Modi“
Die Bilder rechts zeigen eine Beispielkonfiguration für ein Sendemodul (TX-Mode) und ein entsprechendes Empfangsmodul (RX-Mode).

Der TX-Mode am Sendemodul schickt alle 500ms die logischen Zustände der Eingänge 1-64 an die CAN-ID 0x700.

Der RX-Mode am Empfangsmodul empfängt Datenpakete auf der CAN-ID 0x700 und gibt diese Werte an die Ausgänge 1-64 aus.

M2M_CAN_TX
M2M_CAN_RX

Software FIFO

Datenverarbeitung in Echtzeit
Um Datenströme konstant und in kurzen Zeitabständen verarbeiten zu können, müssen äußere Störfaktoren, wie Netzwerkauslastung oder große räumliche Distanzen vermieden werden. Da dies in der Praxis oft nicht möglich ist, ist es erforderlich, die Daten zunächst aufzunehmen und in einem Buffer zwischen zu speichern.

Bei unseren Modulen der NET-Serie haben wir deshalb einen Software-FIFO („First in-First out“)  integriert, der die gewünschten Daten direkt auf dem Modul zwischenspeichert und anschließend in einem definierten Zeitintervall eigenständig abarbeitet. Dies geschieht sowohl für eingehende Daten (FIFO-IN), als auch für ausgehende Daten (FIFO-Out). Durch den FIFO Buffer werden die Abläufe in unseren Messverfahren entscheidend verbessert und die Netzwerkauslastung verringert.

Alle Vorteile im Überblick:

  • Auslesen von analogen und digitalen Werten in sehr kurzen Zeitabständen möglich (Millisekunden)
  • Exaktes Auslesen der Werte in einem selbst definierten Zeitintervall möglich
  • Bei höherer Auslastung über die Ethernet-Schnittstelle verbraucht der FIFO nicht mehr Traffic
FormDiagnoseFifoInOut

Test und Programmierung
Mit unserem ICT-Tool können Sie den FIFO-IN und FIFO-OUT mit digitalen und analogen I/Os testen und diagnostizieren.
Zudem finden Sie im Quellcode unserer FIFO-Beispielprogramme, Unterstützung und Hilfe für die richtige Programmierung.

FormIOGraph AD

Allgemeine Informationen zum Event-Control

In den folgenden Kapitel, würden wir Ihnen unsere neue All-In-One-Software gerne genauer vorstellen.

Um unsere Module noch kundenfreundlicher und flexibler zu gestalten und Ihnen den Einstieg in die Welt der automatisierten Steuer- und Regelungstechnik zu erleichtern, haben wir als neues Feature das Event-Control in unsere Produkte implementiert. Mit dieser Funktion lassen sich kleine Steueraufgaben realisieren, die im Modul gespeichert werden. Diese Steueraufgaben werden als Events und Aktionen konfiguriert und anschließend nach dem „Wenn-Dann“ Prinzip automatisch ausgeführt.

Konfiguration im ICT-Tool
Mit Hilfe des ICT-Tools können 16 Events und 16 Aktionen konfiguriert und überwacht werden.

Abarbeitung im Modul
Die im Modul abgespeicherten Events werden automatisch nach Modulstart von der im Modul befindlichen CPU überwacht und abgearbeitet. Sobald die eingestellte Bedingung („Event“) erfüllt ist, wird die entsprechende Aktion ausgeführt. Durch diesen im Modul befindlichen Automatismus wird ein zusätzlicher Steuer-PC mit dazugehöriger Anwendersoftware überflüssig.

Funktionen
Folgende Aktionen können u.a. mit dem Event-Control kombiniert werden:

  • Überwachen der analogen und digitalen Eingänge (A/D, DI)
  • Einstellen von Schaltschwellen bei analogen Eingängen
  • Schalten der Modulausgänge (Relais, MOSFET, D/A)
  • Versenden von CAN Paketen

Der Umfang der Aktionsmöglichkeiten wird von uns stetig erweitert. Auf Anfrage setzen wir auch gerne Ihre speziellen Kundenwünsche für Sie um.

Modulauswahl
Hier können Sie Ihre Module mit einem Klick auf das „+“ Symbol ins ICT-Tool einbinden, um diese anschließend konfigurieren oder testen zu können.

Modulserien, welche diese Funktion unterstützen:

  • BS-USB2-Serie
  • BS-WEU-Serie
  • NET-Serie
  • UC-Serie
  • CAN-Box

Modulserien, welche diese Funktion nicht unterstützen:

  • Starter-Serie
  • RO-Serie
  • COS-Serie

ICT Treeview
Im Treeview auf der linken Seite des Programmfensters, sehen Sie die jeweiligen Formen, die von Ihrem Modul unterstützt werden.
Mit einem Klick können Sie sich diese Form dann im rechten Teil des Programmes anzeigen lassen und mögliche Konfigurationen oder Tests durchführen.

In den folgenden Kapitel, würden wir Ihnen unsere neue All-In-One-Software gerne genauer vorstellen.

Mit dem Event-Control-Modul können Sie auf externe Signale flexibel und automatisiert reagieren – direkt auf dem I/O-Modul, ganz ohne PC oder zusätzliche Steuerung.

Wie funktioniert das?
Das System registriert externe Ereignisse („Events“), wie z. B. das Schalten eines Eingangs oder das Auslösen eines Sensors, und führt daraufhin vordefinierte Aktionen aus. Diese Aktionen können einfache Aufgaben, wie das Einschalten eines Relais sein oder auch das Versenden einer CAN-Nachricht.

Die Vorteile:

  • Eigenständige Verarbeitung – Die Steuerung erfolgt direkt auf dem Modul, unabhängig vom Host-System.

  • Flexibel anpassbar – Sie können beliebige Ein- und Ausgänge miteinander verknüpfen.

  • Komplexe Logik möglich – Dank logischer Operatoren wie UND, ODER oder NICHT lassen sich auch anspruchsvollere Steuerungen umsetzen.

  • Einfache Konfiguration – Events und Aktionen werden komfortabel über unser ICT-Tool festgelegt und ins Modul übertragen, ganz ohne Programmierkenntnisse.

Beispiel:
Ein digitaler Eingang erkennt das Öffnen einer Tür. Daraufhin schaltet das System automatisch ein Licht ein, ohne dass ein PC beteiligt ist.

In unserem ICT-Tool im Bereich „Statistik“ erhält man einen schnellen Überblick aller laufenden Aktionen und Events.

Eine mini SPS
Um unsere Module noch kundenfreundlicher und flexibler zu gestalten und Ihnen den Einstieg in die Welt der automatisierten Steuer- und Regelungstechnik zu erleichtern, haben wir als neues Feature das sog. Event-Control in unsere Produkte implementiert. Mit dieser Funktion lassen sich kleine Steueraufgaben in das Modul speichern, die anschließend nach dem „Wenn-Dann“ Prinzip automatisch Aktionen ausführen.

Folgende Informationen können der Statistik entnommen werden:

  • Ausgeführte Event-Nr.
  • Event-Modus
  • Intervall
  • Anzahl ausgeführter Events
  • Nummer der ausgeführten Aktion
  • Anzahl ausgeführter Aktionen

Mithilfe eines Events wird eine bestimmte Aktion ausgeführt, sobald eine Bedingung erfüllt ist.
Auch eine Zeitspanne, wie lang die Bedingung erfüllt sein muss, um eine Aktion auszuführen, kann vorgegeben werden.
Diese Einstellungen werden direkt in das Modul-Configuration-Memory des Modul gespeichert.
Beispiel: Es können automatisch Spannungen über den D/A-Wandler ausgegeben oder Relais geschaltet werden, wenn eine zuvor definierte Schaltschwelle an den A/D-Eingängen erreicht wird oder ein Signal an einem digitalen Eingang erfasst wird.

Abhängig von der Ausstattung Ihres Produktes stehen Ihnen unterschiedliche Modi zur Auswahl:

„DI“ / „DI-Flip-Flop“ / „DO-Readback“
DI: High oder Low Signal eines digitalen Eingangs.
Flip-Flop: Bei einer Zustandsänderung des digitalen Eingangs, wird das Flip-Flop des Kanals gesetzt und anschließend wieder zurückgesetzt.
DO-Readback: Der Status des Ausgangskanals wird ausgelesen.

Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:

  • Nummer des zu überwachenden Kanals
  • Bedingung des Kanalzustandes (on = 1 / off = 0)
  • Mindestdauer, die gewartet werden soll, bis die Aktion getriggert wird
  • Nummer der auszuführenden Aktion (diese wird im Bereich Aktion konfiguriert)

„A/D“
Die aktuell anliegende Spannung des analogen Eingangs wird ausgelesen.

Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:

  • Nummer des zu überwachenden Kanals
  • A/D-Modus (Auswahl ist modulabhängig)
  • Bedingung die erfüllt werden muss (Wert größer als.. , Wert kleiner als.. , Wert in einem Bereich)
  • Werte die für die Bedingung erreicht werden müssen
  • Mindestdauer, die gewartet werden soll, bis die Aktion getriggert wird
  • Nummer der auszuführenden Aktion (diese wird im Bereich Aktion konfiguriert)

In unserem ICT-Tool im Bereich „Aktionen“ wird definiert, welche Aufgaben, automatisch durchgeführt werden sollen, sobald eine Bedingung („Event“) erfüllt ist.
So können Sie z. B. festlegen, dass ein bestimmtes CAN-Paket versendet werden soll, wenn eine bestimmte Spannung auf einem A/D-Kanal gemessen wird oder ein Signal an einem digitalen Eingang erfasst wird.

Abhängig von der Ausstattung Ihres Produktes, stehen Ihnen unterschiedliche Modi zur Auswahl:

„D/A-Ausgang setzen“
Gibt eine Spannung oder einen Strom an einem analogen Ausgang aus.

Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:

  • Nummer des Kanals auf dem die Aktion ausgeführt werden soll
  • D/A-Modus (Auswahl ist modulabhängig)
  • Spannung oder Strom der ausgegeben werden soll
  • Zeit, die gewartet werden soll, bevor die Aktion erneut ausgeführt wird

„DO Ausgang setzen“
Schaltet einen digitalen Ausgang ein oder aus.

Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:

  • Nummer des anzusteuernden Kanals
  • Zustand (0 = off / 1 = on), der gesetzt werden soll
  • Zeit die gewartet werden soll, bevor die Aktion erneut ausgeführt wird

„CAN Paket senden“
Das eingestellte CAN TX-Event wird ausgelöst. Für diese Funktion muss der Triggermodus im CAN TX-Paket auf „TX-EVENT“ gesetzt werden (siehe Konfiguration).

Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:

  • Nummer des auszulösenden CAN TX-Events
  • Zeit die gewartet werden soll, bevor die Aktion erneut ausgeführt wird (verhindert zu häufiges Versenden eines CAN-Paketes)

Mehr Informationen zur Konfiguration des TX-Mode finden Sie hier:

Programmierung unserer Module mit der DELIB-Treiberbibliothek

Die DELIB-Treiberbibliothek ermöglicht ein einheitliches Ansprechen aller DEDITEC Produkte. Dank des umfangreichen und klar strukturierten Aufbaus, lassen sich unsere Module in nahezu jeder Programmiersprache in Ihre Projekte einbinden und steuern.

 

Eine ausführliche Anleitung rund um die DELIB und eine Vielzahl von Programmierbeispielen finden Sie hier:

Icon Software

Eine Auflistung aller DELIB Befehle finden Sie hier:

Programmierung unserer Module mit der DELIB-Treiberbibliothek ETH

Die DELIB ETH ist eine reine Ethernet Version der DEDITEC Treiberbibliothek. Diese beinhaltet keine Treiber für USB oder Seriell und benötigt keine Installation auf dem PC. Auch die Konfiguration und die Einbindung eines Moduls in die Registry entfällt. Admin-Schreibrechte werden ebenfalls nicht benötigt.

Als Projektkunde können Sie die DELIB ETH auch direkt in das eigene Setup integrieren.

Sämtliche Produkte mit Ethernet Schnittstelle werden von der DELIB ETH unterstützt und lassen sich direkt über die TCP/IP-Adresse ansprechen.

 

Hier geht es zur DELIB ETH:

Beispiel zur Programmierung unserer Module mit der DELIB

Folgende Beispiele zeigen, wie ein Modul geöffnet wird und digitale Ausgänge geschaltet werden können.

Modul öffnen:
uint ModulID = 14; - die ID ist abhängig vom Modultyp (s. delib.h)
uint ModulNr = 0; - standardmäßig immer 0
uint handle; - Handle des geöffneten Moduls
handle = DapiOpenModule(ModulID, ModulNr);

Relais schalten:
uint ch = 0; - Kanalnummer
uint val = 1; - Wert der gesetzt werden soll (0=off / 1=on)
DapiDOSet1(handle, ch, val);

Modul schließen:
DapiCloseModule(handle);

Erläuterung:

Die Funktion "DapiOpenModule" dient zum Öffnen eines Moduls. Welches Modul dabei geöffnet werden soll, das bestimmen die beiden übergebenen Parameter innerhalb der Klammer.

Der erste Parameter bezeichnet die Modul-ID. Die für Ihr Modul richtige ID können Sie der delib.h Datei entnehmen, welche sich im DEDITEC Installationspfad befindet.
Der zweite Parameter bezeichnet die Modul-Nr, wichtig, wenn mehrere Module gleichen Typs an einem PC betrieben werden. Ist nur ein Modul am PC angeschlossen, dann wird einfach die "0" angegeben. Die Modul-Nr lässt sich mit Hilfe ICT-Tool direkt auf dem Modul festlegen.

Wie teste ich mein Modul?

Über die grafische Benutzeroberfläche können Sie direkt auf das Modul zugreifen und sämtliche Funktionen ausführen.

Hier geht es zum ICT-Tool:

 

Overview ICT Tool DE

Programmierung unserer Ethernet-Module

Die Programmierung unserer Ethernet-Module erfolgt mit der DELIB Treiberbibliothek.

 

Folgende Programmiermöglichkeiten (Protokolle / IP-Adresse) stehen zur Verfügung:

Unsere Ethernet Produkte lassen sich auf verschiedene Wege ansteuern. Zur besseren Übersicht, haben wir diese in folgende Punkte unterteilt:

  • IP-Direct-Methode
  • Standard-Methode (Registry)
  • DEDITEC TCP/IP Protokoll
  • Modbus TCP Protokoll

Ansteuerung von Ethernet-Modulen mit Hilfe der IP-Direct-Methode

Mit dieser Methode können Sie unsere Ethernet-Module direkt über die IP-Adresse öffnen und steuern. Eine Installation des DELIB-Setups ist nicht notwendig.

Im folgenden Beispiel wird das Modul über IP-Direct geöffnet:

DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT exbuffer = new DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT();

exbuffer.address = „192.168.1.1“;

exbuffer.portno   = 9912;

exbuffer.timeout  = 5000;

handle = DapiOpenModuleEx(29, 0, exbuffer, 0);

Ansteuerung von Ethernet-Modulen mit Hilfe der Standard-Methode (Registry)

Mit dieser Methode wird das Modul über die in der Registry hinterlegten Netzwerkkonfiguration geöffnet.

Dadurch muss die Anwendungssoftware nicht die IP-Adresse kennen, da diese auf dem Rechner in der Registry gespeichert ist. Die Verteilung von Software auf unterschiedliche Rechner ist dadurch einfacher.

Die Konfiguration kann mit Hilfe des ICT-Tools in der Registry abgespeichert werden.

Im folgenden Beispiel wird das Modul über die Standard-Methode geöffnet:

uint ModulID = 39; (s. delib.h)

uint ModulNr = 0;

handle = DapiOpenModule(ModulID, ModulNr);

Ansteuerung von Ethernet-Modulen über TCP/IP über unser offenes Ethernet Protokoll

Bei Bedarf können Sie Ihre eigene Ansteuerung selber programmieren. Das Protokoll, welches die Kommunikation über TCP/IP beschreibt, ist offen gelegt. Die Ansteuerung erfolgt registerbasiert. Hierfür wurde ein Kommunikations-Protokoll erstellt, anhand dessen die Register des Moduls angesprochen werden und somit Lese- oder Schreibbefehle ausgeführt werden. Das Handbuch „Protokolle & Registerbelegung“ beschreibt die Sende- und Empfangsrahmen, um mit unseren Ethernet-Modulen zu kommunizieren.

Mit dieser Methode können Sie unsere Ethernet-Module direkt über die IP-Adresse öffnen und steuern. Eine Installation des DELIB-Setups ist nicht notwendig.

Im folgenden Beispiel wird das Modul über IP-Direct geöffnet:

DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT exbuffer = new DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT();

exbuffer.address = „192.168.1.1“;

exbuffer.portno   = 9912;

exbuffer.timeout  = 5000;

handle = DapiOpenModuleEx(29, 0, exbuffer, 0);

Ansteuerung von Ethernet-Modulen mit Hilfe der IP-Direct-Methode

Mit dieser Methode können Sie unsere Ethernet-Module direkt über die IP-Adresse öffnen und steuern. Eine Installation des DELIB-Setups ist nicht notwendig.

Im folgenden Beispiel wird das Modul über IP-Direct geöffnet:

DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT exbuffer = new DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT();

exbuffer.address = „192.168.1.1“;

exbuffer.portno   = 9912;

exbuffer.timeout  = 5000;

handle = DapiOpenModuleEx(29, 0, exbuffer, 0);

Ansteuerung von Ethernet-Modulen mit Hilfe der Standard-Methode (Registry)

Mit dieser Methode wird das Modul über die in der Registry hinterlegten Netzwerkkonfiguration geöffnet.

Dadurch muss die Anwendungssoftware nicht die IP-Adresse kennen, da diese auf dem Rechner in der Registry gespeichert ist. Die Verteilung von Software auf unterschiedliche Rechner ist dadurch einfacher.

Die Konfiguration kann mit Hilfe des ICT-Tools in der Registry abgespeichert werden.

Im folgenden Beispiel wird das Modul über die Standard-Methode geöffnet:

uint ModulID = 39; (s. delib.h)

uint ModulNr = 0;

handle = DapiOpenModule(ModulID, ModulNr);

Ansteuerung von Ethernet-Modulen über TCP/IP über unser offenes Ethernet Protokoll

Bei Bedarf können Sie Ihre eigene Ansteuerung selber programmieren. Das Protokoll, welches die Kommunikation über TCP/IP beschreibt, ist offen gelegt. Die Ansteuerung erfolgt registerbasiert. Hierfür wurde ein Kommunikations-Protokoll erstellt, anhand dessen die Register des Moduls angesprochen werden und somit Lese- oder Schreibbefehle ausgeführt werden. Das Handbuch „Protokolle & Registerbelegung“ beschreibt die Sende- und Empfangsrahmen, um mit unseren Ethernet-Modulen zu kommunizieren.

Mit dieser Methode wird das Modul über die in der Registry hinterlegten Netzwerkkonfiguration geöffnet.

Dadurch muss die Anwendungssoftware nicht die IP-Adresse kennen, da diese auf dem Rechner in der Registry gespeichert ist. Die Verteilung von Software auf unterschiedliche Rechner ist dadurch einfacher.

Die Konfiguration kann mit Hilfe des ICT-Tools in der Registry abgespeichert werden.

Im folgenden Beispiel wird das Modul über die Standard-Methode geöffnet:

uint ModulID = 39; (s. delib.h)

uint ModulNr = 0;

handle = DapiOpenModule(ModulID, ModulNr);

Ansteuerung von Ethernet-Modulen mit Hilfe der IP-Direct-Methode

Mit dieser Methode können Sie unsere Ethernet-Module direkt über die IP-Adresse öffnen und steuern. Eine Installation des DELIB-Setups ist nicht notwendig.

Im folgenden Beispiel wird das Modul über IP-Direct geöffnet:

DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT exbuffer = new DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT();

exbuffer.address = „192.168.1.1“;

exbuffer.portno   = 9912;

exbuffer.timeout  = 5000;

handle = DapiOpenModuleEx(29, 0, exbuffer, 0);

Ansteuerung von Ethernet-Modulen mit Hilfe der Standard-Methode (Registry)

Mit dieser Methode wird das Modul über die in der Registry hinterlegten Netzwerkkonfiguration geöffnet.

Dadurch muss die Anwendungssoftware nicht die IP-Adresse kennen, da diese auf dem Rechner in der Registry gespeichert ist. Die Verteilung von Software auf unterschiedliche Rechner ist dadurch einfacher.

Die Konfiguration kann mit Hilfe des ICT-Tools in der Registry abgespeichert werden.

Im folgenden Beispiel wird das Modul über die Standard-Methode geöffnet:

uint ModulID = 39; (s. delib.h)

uint ModulNr = 0;

handle = DapiOpenModule(ModulID, ModulNr);

Ansteuerung von Ethernet-Modulen über TCP/IP über unser offenes Ethernet Protokoll

Bei Bedarf können Sie Ihre eigene Ansteuerung selber programmieren. Das Protokoll, welches die Kommunikation über TCP/IP beschreibt, ist offen gelegt. Die Ansteuerung erfolgt registerbasiert. Hierfür wurde ein Kommunikations-Protokoll erstellt, anhand dessen die Register des Moduls angesprochen werden und somit Lese- oder Schreibbefehle ausgeführt werden. Das Handbuch „Protokolle & Registerbelegung“ beschreibt die Sende- und Empfangsrahmen, um mit unseren Ethernet-Modulen zu kommunizieren.

Bei Bedarf können Sie Ihre eigene Ansteuerung selber programmieren. Das Protokoll, welches die Kommunikation über TCP/IP beschreibt, ist vollständig dokumentiert. Die Ansteuerung erfolgt registerbasiert. Hierfür wurde ein Kommunikations-Protokoll erstellt, anhand dessen die Register des Moduls angesprochen werden und somit Lese- oder Schreibbefehle ausgeführt werden. Das Handbuch „Protokolle & Registerbelegung“ beschreibt die Sende- und Empfangsrahmen, um mit unseren Ethernet-Modulen zu kommunizieren.

Ansteuerung von Ethernet-Modulen mit Hilfe der IP-Direct-Methode

Mit dieser Methode können Sie unsere Ethernet-Module direkt über die IP-Adresse öffnen und steuern. Eine Installation des DELIB-Setups ist nicht notwendig.

Im folgenden Beispiel wird das Modul über IP-Direct geöffnet:

DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT exbuffer = new DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT();

exbuffer.address = „192.168.1.1“;

exbuffer.portno   = 9912;

exbuffer.timeout  = 5000;

handle = DapiOpenModuleEx(29, 0, exbuffer, 0);

Ansteuerung von Ethernet-Modulen mit Hilfe der Standard-Methode (Registry)

Mit dieser Methode wird das Modul über die in der Registry hinterlegten Netzwerkkonfiguration geöffnet.

Dadurch muss die Anwendungssoftware nicht die IP-Adresse kennen, da diese auf dem Rechner in der Registry gespeichert ist. Die Verteilung von Software auf unterschiedliche Rechner ist dadurch einfacher.

Die Konfiguration kann mit Hilfe des ICT-Tools in der Registry abgespeichert werden.

Im folgenden Beispiel wird das Modul über die Standard-Methode geöffnet:

uint ModulID = 39; (s. delib.h)

uint ModulNr = 0;

handle = DapiOpenModule(ModulID, ModulNr);

Ansteuerung von Ethernet-Modulen über TCP/IP über unser offenes Ethernet Protokoll

Bei Bedarf können Sie Ihre eigene Ansteuerung selber programmieren. Das Protokoll, welches die Kommunikation über TCP/IP beschreibt, ist offen gelegt. Die Ansteuerung erfolgt registerbasiert. Hierfür wurde ein Kommunikations-Protokoll erstellt, anhand dessen die Register des Moduls angesprochen werden und somit Lese- oder Schreibbefehle ausgeführt werden. Das Handbuch „Protokolle & Registerbelegung“ beschreibt die Sende- und Empfangsrahmen, um mit unseren Ethernet-Modulen zu kommunizieren.

Modbus TCP ist ein Protokoll, das auf TCP/IP basiert und zur Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten genutzt wird. Es erlaubt das Lesen und Schreiben von Daten über sogenannte Register und Bits. Dabei kommen standardisierte Funktionscodes zum Einsatz wie zum Beispiel:

Allgemeine Registeraufteilung

Modbus
Register
(dez)
Datentyp Zugriff Data
size
(Bit)
Beschreibung
0 … 9999 Coil write / read 1 Digitale Ausgänge schreiben und zurücklesen
10000 … 19999 Discrete Inputs read 1 Digitale Eingänge lesen
30000 … 39999 Input Register read 16 Halteregister lesen
40000 … 49999 Holding Register write / read 16 Register schreiben und zurücklesen

Modbus TCP ist ein Protokoll, das auf TCP/IP basiert und zur Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten genutzt wird. Es erlaubt das Lesen und Schreiben von Daten über sogenannte Register und Bits. Dabei kommen standardisierte Funktionscodes zum Einsatz wie zum Beispiel:

  • Read Coils (FC 01): liest digitale Ausgänge (0 oder 1).
  • Read Discrete Inputs (FC 02): liest digitale Eingänge (0 oder 1).
  • Read Holding Registers (FC 03): liest 16-Bit-Werte, die auch beschrieben werden können (z. B. Sollwerte).
  • Read Input Registers (FC 04): liest 16-Bit-Werte, die nur lesbar sind (z. B. Messwerte).

Unsere Module können zur schnellen und einfachen Integration über das Modbus-Registerprotokoll gesteuert werden. Mit diesem Protokoll lassen sich Werte bequem lesen und schreiben, digitale Ausgänge schalten oder Eingänge abfragen. Das vollständige Protokoll stellen wir zum Download bereit.

Beispiel:

// Schreibt die digitalen Ausgänge von Kanal 1-16
MASTER.WriteMultipleRegisters(SLAVE_ID, 0x0420, 0x03);

// Liest die Werte von Kanal 1-16
registerValue = MASTER.ReadHoldingRegisters(SLAVE_ID, 0x0420, NUMREGISTERS);

 

Ansteuerung unserer CAN-Module

Die Ansteuerung unserer CAN Module kann über zwei Arten erfolgen:

1. Der Auto-TX/RX-Modus für RAW CAN und J1939

2. Der DELIB Kommando Modus

 

Icon Can

1. Der Auto-TX/RX-Modus für RAW CAN und J1939

Der Auto-TX/RX-Modus ermöglicht die automatische Verarbeitung von CAN-Paketen durch das Modul, ohne dass ein zusätzlicher Steuer-PC erforderlich ist. Dabei werden sowohl RAW CAN als auch J1939 unterstützt. Die Konfiguration erfolgt komfortabel über das ICT-Tool und erfordert keine Programmierkenntnisse.

 

CAN Pakete über RAW CAN

Für eine RAW-CAN-Nachricht wird zunächst ausgewählt, ob eine 11-Bit- oder eine 29-Bit-CAN-ID verwendet werden soll. Anschließend wird die vollständige CAN-ID direkt eingetragen.

Über das Feld „Modus“ wird festgelegt, welche I/O-Daten gesendet beziehungsweise wie empfangene Nutzdaten innerhalb des Moduls verarbeitet werden.

 

CAN Pakete über J1939

Für die Verwendung von J1939 wird im Feld „CAN Mode“ der Eintrag „J1939“ ausgewählt. Anstelle einer vollständigen 29-Bit-CAN-ID werden anschließend die einzelnen J1939-Adressbestandteile Prio, PGN, SA und gegebenenfalls DA eingetragen.

Das ICT-Tool erzeugt aus diesen Angaben automatisch die zugehörige 29-Bit-CAN-ID. Eine manuelle Berechnung oder Zerlegung der CAN-ID ist nicht erforderlich.

Beim Auslesen einer bestehenden Konfiguration wird die gespeicherte 29-Bit-CAN-ID automatisch wieder in Prio, PGN, SA und gegebenenfalls DA aufgeteilt.

 

Automatisches Senden (TX-Modus)

Der Auto-TX Modus erlaubt ein automatisches, zyklisches Senden von CAN-Paketen an andere Bus Teilnehmer. Die digitalen und analogen Eingangssignale des Moduls können somit direkt an andere Geräte weitergeleitet werden.

Alternativ zum zyklischen Senden lassen sich aber auch Trigger-Events definieren. Das bedeutet, dass ein CAN-Paket zum Beispiel erst dann verschickt wird, wenn zuvor eine CAN-Botschaft auf einer bestimmen CAN-ID empfangen wurde.

 

Konfiguration TX-Modus

Folgende Einstellungen können konfiguriert werden:

  • TX-Modus aktivieren / deaktivieren
  • CAN Mode (RAW CAN [11-Bit, 29-Bit] / J1939)
  • Sende an CAN-ID
  • TX-Mode
  • Trigger Mode
  • Interval

 

 

FormCfgCANTX

Automatisches Empfangen (RX-Modus)

Mit dem Auto-RX Modus werden empfangene Datenpakete direkt an die analogen oder digitalen Ausgänge des Moduls weitergeleitet. So können beispielsweise Relais-Ausgänge über einen anderen CAN-Bus Teilnehmer, auf dem Modul gesetzt werden.

 

Konfiguration RX-Modus
Folgende Einstellungen können konfiguriert werden:

 

  • RX-Modus aktivieren / deaktivieren
  • Use extended ID
  • Empfange von CAN-ID
  • RX-Mode
FormCfgCANRX

2. Der DELIB Kommando Modus
Im DELIB Kommando-Modus wird über ein von DEDITEC entwickeltes CAN-Protokoll gezielt auf die Register des Moduls zugegriffen. Das Modul erwartet die CAN-Nachrichten auf einer im Kommando-Modus festgelegten CAN-Adresse. Es sind Lese- und Schreibzugriffe mit unterschiedlichen Datenlängen (BYTE, WORD, LONG) möglich. Details zur Protokollstruktur und Registerbelegung finden Sie im Handbuch „Protokolle & Registerbelegung“ im Downloadbereich.

 

Ansteuerung unserer RS-232 / RS-485 Module

Zur Ansteuerung unserer RS-232 / RS-485 Module stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl:

1. Registerbasiert über ein offenes Protokoll

2. Per klar-Text Eingabe über ein Terminal Programm

 

Bitte beachten!
Die Verwendung der RS-485 Schnittstelle empfehlen wir nur in Verbindung mit einem Mikrocontroller und einen eigenem seriellen Protokoll.

Icon Ser

1. Ansteuerung über unser offengelegtes serielles Protokol

Die serielle Ansteuerung erfolgt registerbasiert. Hierfür wurde ein offenes Kommunikations-Protokoll erstellt, anhand dessen die Register des Moduls angesprochen und somit Lese- oder Schreibbefehle ausgeführt werden. Das Handbuch "Protokolle & Registerbelegung" beschreibt die Sende- und Empfangsrahmen um mit RS-232/RS-485-Modulen zu kommunizieren.

2. Ansteuerung per Klar-Text über Hyperterminal

Die digitalen Ein- und Ausgänge können direkt per "Klar-Text" über das Hyperterminal angesteuert bzw. ausgelesen werden. Beispiele hierzu sehen Sie in der nebenstehenden Abbildung.

Snapshot Ro Ser Hyperterminal

Verwaltungsfunktionen

Icon Delib Command

DapiOpenModule

Diese Funktion öffnet ein bestimmtes Modul.

Beschreibung
Dieser Befehl schließt ein geöffnetes Modul.

Definition
ULONG DapiCloseModule(ULONG handle);

Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls

Return-Wert
Keiner

Programmierbeispiel

// Modul schließen
DapiCloseModule(handle);

DapiCloseModule

Dieser Befehl schliesst ein geöffnetes Modul.

Beschreibung
Dieser Befehl schließt ein geöffnetes Modul.

Definition
ULONG DapiCloseModule(ULONG handle);

Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls

Return-Wert
Keiner

Programmierbeispiel

// Modul schließen
DapiCloseModule(handle);

DapiGetDELIBVersion

Diese Funktion gibt die installierte DELIB-Version zurück.

Beschreibung
Diese Funktion gibt die installierte DELIB-Version zurück.

Definition
ULONG DapiGetDELIBVersion(ULONG mode, ULONG par);

Parameter
mode=Modus, mit dem die Version ausgelesen wird (muss immer 0 sein).
par=Dieser Parameter ist nicht definiert (muss immer 0 sein).

Return-Wert
version=Versionsnummer der installierten DELIB-Version [hex]

Programmierbeispiel

version = DapiGetDELIBVersion(0, 0);
//Bei installierter Version 1.32 ist version = 132(hex)

DapiSpecialCMDGetModuleConfig

Diese Funktion gibt die Hardwareausstattung (Anzahl der Ein- und Ausgangskanäle) des Moduls zurück.

Beschreibung
Diese Funktion gibt die Hardwareausstattung (Anzahl der Ein- und
Ausgangskanäle) des Moduls zurück.

Definition
ULONG DapiSpecialCommand(ULONG handle,
DAPI_SPECIAL_CMD_GET_MODULE_CONFIG, par, 0, 0);

Parameter
handle=Dies ist der Handle eines offenen Moduls
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangskanäle
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DI
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangsflipflops
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DI_FF
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangszähler (16-Bit-Zähler)
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DI_COUNTER
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangszähler (48-Bit-Zähler)
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_CNT48
Abfrage der Anzahl der digitalen Ausgangskanäle
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DO
Abfrage der Anzahl der digitalen Impulsgeberausgänge
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_PULSE_GEN
Abfrage der Anzahl der digitalen PWM-Ausgänge
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_PWM_OUT
Abfrage der Anzahl der digitalen Ein-/Ausgangskanäle
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DX
Abfrage der Anzahl der analogen Eingangskanäle
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_AD
Abfrage der Anzahl der analogen Ausgangskanäle
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DA
Anzahl der Temperaturkanäle abfragen
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_TEMP
Anzahl der Stepperkanäle abfragen
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_STEPPER

Return value
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangskanäle
return=Anzahl der digitalen Eingangskanäle
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangsflipflops
return=Anzahl der digitalen Eingangsflipflops
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangszähler (16-Bit-Zähler)
return=Anzahl der digitalen Eingangszähler (16-Bit-Zähler)
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangszähler (48-Bit-Zähler)
return=Anzahl der digitalen Eingangszähler (48-Bit-Zähler)
Abfrage der Anzahl der digitalen Ausgangskanäle
return=Anzahl der digitalen Ausgangskanäle
Abfrage der Anzahl der digitalen Impulsgeberausgänge
return=Anzahl der digitalen Impulsgeberausgänge
Abfrage der Anzahl der digitalen PWM-Ausgänge
return=Anzahl der digitalen PWM-Ausgänge
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangs-/Ausgangskanäle
return=Anzahl der digitalen Eingangs-/Ausgangskanäle
Abfrage der Anzahl der analogen Eingangskanäle
return=Anzahl der analogen Eingangskanäle
Abfrage der Anzahl der analogen Ausgangskanäle
return=Anzahl der analogen Ausgangskanäle
Abfrage der Anzahl der Temperaturkanäle
return=Anzahl der Temperaturkanäle
Abfrage der Anzahl der Stepperkanäle
return=Anzahl der Stepperkanäle

Programmierbeispiel

ret=DapiSpecialCommand(handle,
DAPI_SPECIAL_CMD_GET_MODULE_CONFIG,
DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DI, 0, 0);
//Returns the number of digital input channels
ret=DapiSpecialCommand(handle,
DAPI_SPECIAL_CMD_GET_MODULE_CONFIG,
DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DO, 0, 0);
//Returns the number of digital output channels
ret=DapiSpecialCommand(handle,
DAPI_SPECIAL_CMD_GET_MODULE_CONFIG,
DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DX, 0, 0);
//Returns the number of digital input/output channels
ret=DapiSpecialCommand(handle,
DAPI_SPECIAL_CMD_GET_MODULE_CONFIG,
DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_AD, 0, 0);
//Returns the number of analog input channels
ret=DapiSpecialCommand(handle,
DAPI_SPECIAL_CMD_GET_MODULE_CONFIG,
DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DA, 0, 0);
//Returns the number of analog output channels
ret=DapiSpecialCommand(handle,
DAPI_SPECIAL_CMD_GET_MODULE_CONFIG,
DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_STEPPER, 0, 0);
//Returns the number of stepper channels

DapiOpenModuleEx

Diese Funktion öffnet gezielt ein Modul mit Ethernet-Schnittstelle. Dabei können die Parameter IP-Adresse, Portnummer und die Dauer des Timeouts bestimmt werden.

Beschreibung
Diese Funktion öffnet gezielt ein Modul mit Ethernet-Schnittstelle. Dabei können die Parameter IP-Adresse, Portnummer und die Dauer des Timeouts bestimmt werden. Das Öffnen des Moduls geschieht dabei unabhängig von den im DELIB Configuration Utility getroffenen Einstellungen.

Definition
ULONG DapiOpenModuleEx(ULONG moduleID, ULONG nr, unsigned char* exbuffer, 0);

Parameter
moduleID = Gibt das Modul an, welches geöffnet werden soll (siehe delib.h)
nr = Gibt an, welches (bei mehreren Modulen) geöffnet werden soll.
nr = 0 -> 1. Modul
nr = 1 -> 2. Modul
exbuffer = Buffer für IP-Adresse, Portnummer und Dauer des Timeouts

Return-Wert
handle = Entsprechender Handle für das Modul
handle = 0 -> Modul wurde nicht gefunden

Bemerkung
Der von dieser Funktion zurückgegebene Handle wird zur Identifikation des Moduls für alle anderen Funktionen benötigt.
Dieser Befehl wird von allen Modulen mit Ethernet-Schnittstelle unterstützt.

Programmierbeispiel

// Open ETH-Module with parameter

DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT open_buffer;

strcpy((char*) open_buffer.address, "192.168.1.10");
open_buffer.portno = 0;
open_buffer.timeout = 5000;

handle = DapiOpenModuleEx(RO_ETH, 0, (unsigned char*) &open_buffer, 0);
printf("Module handle = %x\n", handle);

DapiScanAllModulesAvailable

Mit dieser Funktion lassen sich alle am USB-Bus angeschlossen Module scannen.

Beschreibung
Mit dieser Funktion lassen sich alle am USB-Bus angeschlossen Module
scannen.
Hierbei wird die Modul-ID und die Modul-Nr. jedes gefundenen Modules ermittelt.

Definition
ULONG DapiScanAllModulesAvailable(uint nr)

Parameter
nr = 0: Es wird nach allen am USB-Bus angeschlossenen Module gesucht
nr = i: Auslesen der einzelnen angeschlossenen Module

Return-Wert
Gibt die Anzahl der gefunden Module wieder.

Programmierbeispiel

no_of_modules =
DT.Delib.DapiScanAllModulesAvailable(0);
for (i = 1; i <= no_of_modules; i++)
{
ret = DapiScanAllModulesAvailable(i);
moduleID = ret & 0x0000ffff;
moduleNr = (ret >> 16) & 0xff;
}


Register-Funktionen

Icon Delib Command

DapiWriteByte

Dieser Befehl führt einen direkten Register Schreibbefehl auf das Modul aus.

Beschreibung
Dieser Befehl führt einen direkten Register Schreibbefehl auf das Modul aus.

Definition
void DapiWriteByte(ULONG handle, ULONG adress, ULONG value);

Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
adress=Adresse, auf die zugegriffen werden soll
value=Gibt den Datenwert an, der geschrieben wird (8-Bit)

Return-Wert
Keiner

Bemerkung
Dies sollte nur von erfahrenen Programmieren benutzt werden. So kann auf alle zur Verfügung stehenden Register direkt zugegriffen werden.

Programmierbeispiel

// Daten werden in das Register 0x10 geschrieben
DapiWriteByte(handle, 0x10, 0xFF);

DapiWriteWord

Dieser Befehl führt einen direkten Register Schreibbefehl auf das Modul aus.

Beschreibung
Dieser Befehl führt einen direkten Register Schreibbefehl auf das Modul aus.

Definition
void DapiWriteWord(ULONG handle, ULONG adress, ULONG value);

Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
adress=Adresse, auf die zugegriffen werden soll
value=Gibt den Datenwert an, der geschrieben wird (16-Bit)

Return-Wert
Keiner

Bemerkung
Dies sollte nur von erfahrenen Programmieren benutzt werden. So kann auf alle zur Verfügung stehenden Register direkt zugegriffen werden.

Programmierbeispiel

// Daten werden in das Register 0x10 geschrieben
DapiWriteWord(handle, 0x10, 0xFFFF);

DapiWriteLong

Dieser Befehl führt einen direkten Register Schreibbefehl auf das Modul aus.

Beschreibung
Dieser Befehl führt einen direkten Register Schreibbefehl auf das Modul aus.

Definition
void DapiWriteLong(ULONG handle, ULONG adress, ULONG value);

Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
adress=Adresse, auf die zugegriffen werden soll
value=Gibt den Datenwert an, der geschrieben wird (32-Bit)

Return-Wert
Keiner

Bemerkung
Dies sollte nur von erfahrenen Programmieren benutzt werden. So kann auf alle zur Verfügung stehenden Register direkt zugegriffen werden.

Programmierbeispiel

// Daten werden in das Register 0x10 geschrieben
DapiWriteLong(handle, 0x10, 0xFFFFFFFF);

DapiWriteLongLong

Dieser Befehl führt einen direkten Register Schreibbefehl auf das Modul aus.

Beschreibung
Dieser Befehl führt einen direkten Register Schreibbefehl auf das Modul aus.

Definition
void DapiWriteLongLong(ULONG handle, ULONG adress, ULONGLONG value);

Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
adress=Adresse, auf die zugegriffen werden soll
value=Gibt den Datenwert an, der geschrieben wird (64-Bit)

Return-Wert
Keiner

Bemerkung
Dies sollte nur von erfahrenen Programmieren benutzt werden. So kann auf alle zur Verfügung stehenden Register direkt zugegriffen werden.

Programmierbeispiel

// Daten werden in das Register 0x10 geschrieben
DapiWriteLongLong(handle, 0x10, 0xFFFFFFFFFFFFFFFF);

DapiReadByte

Dieser Befehl führt einen direkten Register Lese-Befehl auf das Modul aus.

Beschreibung
Dieser Befehl führt einen direkten Register Lese-Befehl auf das Modul aus.

Definition
ULONG DapiReadByte(ULONG handle, ULONG adress);

Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
adress=Adresse, auf die zugegriffen werden soll

Return-Wert
Inhalt des zu lesenden Registers (8-Bit)

Bemerkung
Dies sollte nur von erfahrenen Programmieren benutzt werden. So kann auf alle zur Verfügung stehenden Register direkt zugegriffen werden.

Programmierbeispiel

// Ließt 8 Bit aus der Adresse 0x0
ULONG data;
data = DapiReadByte(handle, 0x0);

DapiReadWord

Dieser Befehl führt einen direkten Register Lese-Befehl auf das Modul aus.

Beschreibung
Dieser Befehl führt einen direkten Register Lese-Befehl auf das Modul aus.

Definition
ULONG DapiReadWord(ULONG handle, ULONG adress);

Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
adress=Adresse, auf die zugegriffen werden soll

Return-Wert
Inhalt des zu lesenden Registers (16-Bit)

Bemerkung
Dies sollte nur von erfahrenen Programmieren benutzt werden. So kann auf alle zur Verfügung stehenden Register direkt zugegriffen werden.

Programmierbeispiel

// Ließt 16 Bit aus der Adresse 0x0
ULONG data;
data = DapiReadWord(handle, 0x0);

DapiReadLong

Dieser Befehl führt einen direkten Register Lese-Befehl auf das Modul aus.

Beschreibung
Dieser Befehl führt einen direkten Register Lese-Befehl auf das Modul aus.

Definition
ULONG DapiReadLong(ULONG handle, ULONG adress);

Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
adress=Adresse, auf die zugegriffen werden soll

Return-Wert
Inhalt des zu lesenden Registers (32-Bit)

Bemerkung
Dies sollte nur von erfahrenen Programmieren benutzt werden. So kann auf alle zur Verfügung stehenden Register direkt zugegriffen werden.

Programmierbeispiel

// Ließt 32 Bit aus der Adresse 0x0
ULONG data;
data = DapiReadLong(handle, 0x0);

DapiReadLongLong

Dieser Befehl führt einen direkten Register Lese-Befehl auf das Modul aus.

Beschreibung
Dieser Befehl führt einen direkten Register Lese-Befehl auf das Modul aus.

Definition
ULONGLONG DapiReadLongLong(ULONG handle, ULONG address);

Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
address=Adresse, auf die zugegriffen werden soll

Return-Wert
Inhalt des zu lesenden Registers (64-Bit)

Bemerkung
Dies sollte nur von erfahrenen Programmieren benutzt werden. So kann auf alle zur Verfügung stehenden Register direkt zugegriffen werden.

Programmierbeispiel

// Ließt 64 Bit aus der Adresse 0x0
ULONGLONG data;
data = DapiReadLongLong(handle, 0x0);


Fehlerbehandlung

Icon Delib Command

DapiGetLastError

Diese Funktion liefert den letzten erfassten Fehler.

Beschreibung
Diese Funktion liefert den letzten erfassten Fehler. Sofern ein Fehler aufgetreten ist, muss dieser mit DapiClearLastError() gelöscht werden, da sonst jeder Aufruf von DapiGetLastError() den "alten" Fehler zurückgibt.
Sollen mehrere Module verwendet werden, empfielt sich die Verwendung von DapiGetLastErrorByHandle().

Definition
ULONG DapiGetLastError(void);

Parameter
Keine

Return-Wert
Fehler Code
0=kein Fehler. (siehe delib_error_codes.h)

Programmierbeispiel

BOOL IsError()
{
unsigned char msg[500];
unsigned long error_code = DapiGetLastError();

if (error_code != DAPI_ERR_NONE)
{
DapiGetLastErrorText((unsigned char*) msg, sizeof(msg));
printf("Error Code = 0x%x * Message = %s\n", error_code, msg);

DapiClearLastError();

return TRUE;
}

return FALSE;
}

DapiGetLastErrorByHandle

Diese Funktion liefert den letzten erfassten Fehler eines bestimmten Moduls mithilfe des handles.

Beschreibung
Diese Funktion liefert den letzten erfassten Fehler eines bestimmten Moduls mithilfe des handles. Sofern ein Fehler aufgetreten ist, muss dieser mit DapiClearLastErrorByHandle() gelöscht werden, da sonst jeder Aufruf von DapiGetLastErrorByHandle() den "alten" Fehler zurückgibt.

Definition
ULONG DapiGetLastErrorByHandle(ULONG handle);

Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls

Return-Wert
Fehler Code
0=kein Fehler. (siehe delib_error_codes.h)

Programmierbeispiel

BOOL IsError(ULONG handle)
{
unsigned long error_code = DapiGetLastErrorByHandle(handle);

if (error_code != DAPI_ERR_NONE)
{
printf("Error detected on handle 0x%x - Error Code = 0x%x\n", handle, error_code);

DapiClearLastErrorByHandle(handle);

return TRUE;
}

return FALSE;
}

DapiGetLastErrorText

Diese Funktion liest den Text des letzten erfassten Fehlers aus.

Beschreibung
Diese Funktion liest den Text des letzten erfassten Fehlers aus. Sofern ein Fehler aufgetreten ist, muss dieser mit DapiClearLastError() gelöscht werden, da sonst jeder Aufruf von DapiGetLastErrorText() den "alten" Fehler zurückgibt.

Definition
ULONG DapiGetLastErrorText(unsigned char * msg, unsigned long msg_length);

Parameter
msg = Buffer für den zu empfangenden Text
msg_length = Länge des Text Buffers

Programmierbeispiel

BOOL IsError()
{
unsigned char msg[500];
unsigned long error_code = DapiGetLastError();

if (error_code != DAPI_ERR_NONE)
{
DapiGetLastErrorText((unsigned char*) msg, sizeof(msg));
printf("Error Code = 0x%x * Message = %s\n", error_code, msg);

DapiClearLastError();

return TRUE;
}

return FALSE;
}

DapiClearLastError

Diese Funktion löscht den letzten Fehler, der mit DapiGetLastError() erfasst wurde.

Beschreibung
Diese Funktion löscht den letzten Fehler, der mit DapiGetLastError() erfasst wurde.

Definition
void DapiClearLastError(void);

Parameter
Keine

Return Wert
Keine

Programmierbeispiel

BOOL IsError()
{
unsigned char msg[500];
unsigned long error_code = DapiGetLastError();

if (error_code != DAPI_ERR_NONE)
{
DapiGetLastErrorText((unsigned char*) msg, sizeof(msg));
printf("Error Code = 0x%x * Message = %s\n", error_code, msg);

DapiClearLastError();

return TRUE;
}

return FALSE;
}

DapiClearLastErrorByHandle

Diese Funktion löscht den letzten Fehler eines bestimmten Moduls (handle), der mit DapiGetLastErrorByHandle() erfasst wurde.

Beschreibung
Diese Funktion löscht den letzten Fehler eines bestimmten Moduls (Handle), der mit DapiGetLastErrorByHandle() registriert wurde.

Definition
void DapiClearLastErrorByHandle(ULONG handle);

Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls.

Return Wert
Keine

Programmierbeispiel

BOOL IsError(ULONG handle)
{
unsigned long error_code = DapiGetLastErrorByHandle(handle);

if (error_code != DAPI_ERR_NONE)
{
printf("Error detected on handle 0x%x - Error Code = 0x%x\n", handle, error_code);

DapiClearLastErrorByHandle(handle);

return TRUE;
}

return FALSE;
}


Testfunktionen

Icon Delib Command

DapiPing

Dieser Befehl prüft die Verbindung zu einem geöffneten Modul.

Beschreibung
Dieser Befehl prüft die Verbindung zu einem geöffneten Modul.

Definition
ULONG DapiPing(ULONG handle, ULONG value);

Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
value=Übergebener Testwert, im Wertebereich von 0-255 (8-Bit), an das Modul

Return-Wert
Hier muss der mit “value” übergebene Testwert zurückkommen

Weboberfläche – Interface

Alle DEDITEC Ethernet-Module verfügt über eine Weboberfläche, die es Ihnen erlaubt, Einstellungen bequem über Ihren Webbrowser vorzunehmen und bietet Ihnen außerdem direkten Zugriff auf die I/Os.
Somit können Sie beispielsweise mit einem Smartphone, Tablet oder auch einem PC über einen Browser auf das Produkt zugreifen.
Unterstützt werden die folgenden I/O Einheiten:

  • Digitale Eingänge
  • Digitale Eingänge (Zählerfunktion)
  • Digitale Ausgänge
  • Analoge Eingänge (Spannung & Strom)
  • Analoge Ausgänge (Spannung & Strom)
  • PT100 Temperaturerfassung
  • Schrittmotorensteuerung

Mit einem Benutzersystem sowie optionalem Verschlüsselungssystem können Sie das Ethernet-Modul gegen Fremdzugriffe schützen.

Allgemein

Startseite der Weboberfläche. Über die Navigation auf der linken Seite erhalten Sie Zugriff auf diverse Einstellungsmöglichkeiten.

01 Ethernet Lc Config General 615 464 Kopie

Network configuration

Alle Netzwerkeinstellungen können direkt über die Weboberfläche durchgeführt werden.

02 Ethernet Lc Config Network 615 464 Kopie

Usermanager

Hier kann der Benutzername und das Passwort für den Zugriff auf die Weboberfläche bestimmt werden. Ist der Benutzter inaktiv, wird dieser automatisch nach Ablauf der Session Time ausgeloggt.

03 Ethernet Lc Config Usermanager 615 464 Kopie

Status / Reboot

Version der installierten Firmware. Funktionen zum Neustarten und Zurücksetzen der Einstellungen.

04 Ethernet Lc Config Status 615 464 Kopie

Security

Neben einem Benutzer/Passwort System für die Weboberfläche bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit die gesamte Netzwerkkommunikation zu verschlüsseln. Auch der Zugriff auf die I/Os kann gesperrt werden.

05 Ethernet Lc Config Security 615 464 Kopie

Unterstütze I/Os

Folgend zeigen wir Ihnen die unterstützten I/Os die Sie über die Weboberfläche bedienen können.

Digital Inputs

Das Bild zeigt die Übersicht der digitalen Eingänge. Über das Drop-Down Menü kann zwischen mehreren Eingängen gewechselt werden. Die Spalte ‚State‘ zeigt, ob ein Signal am Eingang anliegt.

06 Ethernet Io Digital Inputs 615 464 Kopie

Digital Inputs Counter

Unsere digitalen Eingänge verfügen über eine Zählfunktion. Über die Weboberfläche kann der Zählerstand gelesen und zurückgesetzt werden.

07 Ethernet Io Digital Inputs Counter 615 464 Kopie

Digital Outputs

Die digitalen Ausgänge können über einen On-/Off-Button geschaltet werden. Der aktuelle Zustand der Ausgänge kann über die Spalte ‚Readback‘ zurückgelesen werden.

08 Ethernet Io Digital Output 615 464 Kopie

Analog Inputs

Strom sowie Spannungen können auch über die Weboberfläche ausgelesen werden. Über das A/D Mode Drop-Down Menü kann der gewünschte Betriebsmodus eingestellt werden.

09 Ethernet Io Analog Inputs 615 464 Kopie

Analog Outputs

Die Ausgabe von anlogen Signalen kann auch über die Weboberfläche erfolgen. Der gewünschte D/A Modus kann wie bei den analogen Eingängen über das Drop-Down Menü eingestellt werden. Der gewünschte Wert kann über den ‚SET‘ Button auf die Ausgänge geschrieben werden. Die Spalte ‚Readback‘ zeigt die aktuelle Spannung-/Stromausgabe des D/A Wandlers.

10 Ethernet Io Analog Outputs 615 464 Kopie

Temperaturerfassung (PT100)

Die Temperaturerfassung wird von unserer RO-Serie unterstützt.

PT100

Die aktuelle Temperatur kann abgelesen werden. Ist kein Sensor am Kanal angeschlossen, wird dies mit ‚disconnected‘ signalisiert.

11 Ethernet Io Pt100 615 464 Kopie

Stepper-Motor Control

Über die Kontrollelemente kann die Position sowie Geschwindigkeit des Stepper-Motors gesetzt werden. Das Statusfenster zeigt die aktuelle Position, Temperatur sowie Spannungsversorgung.

12 Ethernet Io Stepper 615 464 Kopie
DT-IO-Control overview

I/O-Control APP für Android™

Von unterwegs aus die digitalen und analogen I/Os unserer Ethernet-Module steuern. Durch die DEDITEC I/O-Control Android App wird jedes netzwerkfähige Android Gerät zur Fernsteuerung für DEDITEC Produkte mit Ethernet-Schnittstelle.

Features:

  • Speichern der Netzwerkeinstellungen für private und öffentliche Netze
  • Schalten von digitalen Ausgängen
  • Lesen von digitalen Eingängen
  • Auslesen von Zustandsänderungen und DI-Countern

Folgende I/Os werden unterstützt:

  • bis zu 128 digitale Ein- und Ausgänge

Netzwerkeinstellungen

In den Netzwerkeinstellungen kann die Ethernet-Konfiguration des zu öffnenden Moduls gespeichert werden.
Folgende Einstellungen können eingetragen werden:

  • IP-Adresse
  • TCP-Port
  • Timeout
  • TCP-Verschlüsselungstyp
  • Passwort

"Demo-Profil laden" stellt eine Verbindung zu einem Demo-Modul her, mit dem die I/O-Funktionen getestet werden können.

configuration overview

Netzwerk-Suchfunktion

Die Netzwerk-Suchfunktion erkennt automatisch alle im Netzwerk verfügbaren DEDITEC-Module. Diese können anschließend per Knopfdruck geöffnet werden.

configuration overview

Digitale Ausgänge

Im Bereich der digitalen Ausgänge können die Kanäle ein- bzw. ausgeschaltet werden.
Zudem wird hier der aktuelle Status der Ausgänge als Readback angezeigt.

io_digital_out overview

Digitale Eingänge

In diesem Bereich lassen sich die Zustände aller Optokoppler Eingänge auslesen.

Folgende Informationen werden dargestellt:

  • Logischer Zustand der Eingänge (ON/OFF)
  • Anzahl erkannter Impulse (Counterfunktion)
  • Zustandswechsel erkannt (Flip-Flop)
io_digital_in overview

Analoge Eingänge

Bei den analogen Eingängen können Sie einen vom Modul unterstützten A/D-Modus auswählen.
Die Abfrage der A/D-Kanäle erfolgt automatisch. Der aktuelle A/D-Wert wird im Feld „Value“ angezeigt.

io_digital_in overview

Analoge Ausgänge

​Mit der D/A-Ansicht können die analogen Ausgänge des Moduls komfortabel gesteuert werden. Zunächst wählen Sie den gewünschten D/A-Modus aus. Anschließend kann für jeden Ausgangskanal ein Ausgangswert eingegeben werden, der nach dem Übertragen an das Modul ausgegeben wird.

Im Feld „Readback“ wird der aktuell vom Modul zurückgelesene Wert des jeweiligen Kanals angezeigt. So lässt sich jederzeit überprüfen, welcher Wert tatsächlich ausgegeben wird.

Über die Schaltfläche „Set test values“ werden automatisch Testwerte für alle Kanäle eingetragen. Diese Funktion eignet sich besonders, um die Ausgänge schnell zu testen oder die Funktion des Moduls zu überprüfen.

io_digital_in overview

Diagnose

Zur besseren Analyse des Moduls oder der App werden auftretende Fehler in ein Debug-Log geschrieben.
diagnose overview

Schraubenloses Steckverbindersystem

Die kundenseitige Anschlussverdrahtung der Ein- und Ausgänge erfolgt über schraubenlose, steckbare Klemmleisten. Der Leiteranschluss erfolgt durch ein sog. Betätigungswerkzeug.
Eine Verriegelungs- und Auswerfmechanik erleichtert das Stecken und Entfernen der kompletten Klemmleiste.

Handhabung:

Schritte 1- 5

Schritt 1

Betätigungswerkzeug dem Lieferumfang entnehmen.

Wago Betaetigungswerkzeug 615 464 Kopie
Schritt 2

Betätigungswerkzeug in Leiteranschlussrichtung kräftig in die seitliche Öffnung stecken.

Konf Werkz Montage2 615 464 Kopie
Schritt 3

Den abisolierten Leiter nun in den geöffneten Klemmkontakt stecken.

Konf Werkz Montage3 615 464 Kopie
Schritt 4

Betätigungswerkzeug wieder heraus ziehen.

Konf Werkz Montage4 615 464 Kopie
Schritt 5

Ordnungsgemäßen Anschluss des Leiters überprüfen. Dieser sollte sich nun nicht mehr ohne Weiteres herausziehen lassen.

Konf Werkz Montage5 615 464 Kopie

Noch Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Sie benötigen Unterstützung bei der Umsetzung eurer Produktidee?
Sie möchten gerne unverbindlich und kostenfrei ein Angebot erhalten?

Wir beraten Sie unabhängig und persönlich.

Kontakt

Manual

DDT Icons Downloads PDF Transparent 250606

Handbuch NET-Serie

Quickstart - Hardware Beschreibung - Software Beschreibung - ICT-Tool

Inbetriebnahme/Quickstart

  • Sicherheitshinweise
  • Installation der Treiber
  • Anschluss der Stromversorgung
  • Verbinden mit dem PC oder Netzwerk
  • Anschluss der I/O Steckverbinder
  • Funktionstest

Hardware Beschreibung

  • Auflistung der technischen Daten
  • Definition der LEDs
  • Funktionen von Schaltern und Tastern
  • Pinbelegung der Steckverbinder
  • Anschlussbeispiele

Software Beschreibung

  • Ansteuermöglichkeiten über die DELIB, Protokollebene, DELIB CLI, grafische Anwendungen
  • DELIB Treiberbibliothek, DELIB Sample Sources, DELIB für Linux
  • Web-Oberfläche (nur bei Ethernet-Modulen)
  • DELIB-API und deren Funktionen

ICT-Tool

  • Modul am PC hinzufügen
  • Modul/Schnittstelle konfigurieren (Ethernet, USB, CAN, Seriell)
  • Einstellmöglichkeiten für M2M und Event-Control (nur bei unterstützten Modulen)
  • Modul testen und diagnostizieren
  • Firmware Updates installieren
  • Modulkonfigurationen mit Hilfe separater Datei speichern/laden

Softwarepakete ICT-Tool / DELIB-Treiberbibliothek

DDT Icons Downloads DRIVE Transparent 250606

ICT-Tool + DELIB für Windows (64-Bit)

Softwarepaket für die 64-Bit Version des ICT-Tools und der DELIB Treiberbibliothek.

Die folgenden Betriebssysteme sind kompatibel:
64-Bit

  • Windows 11/10 x64
  • Windows 8 x64
  • Windows 7 x64
  • Windows Server 2012 x64
  • Windows Server 2008 x64
  • Windows Vista x64
  • Windows XP x64
  • Windows Server 2003 x64
  • Windows 2000 x64

Mitgelieferte Software

ICT-Tool x64

  • Aktualisieren der DEDITEC Modul-Firmware
  • Vergabe von Moduladressen
  • Modulspezifische Einstellungen
  • Konfiguration von CAN Modulen
  • Test und Diagnose der Modulfunktionen
  • Konfiguration des Watchdog-Sticks

ersetzt folgende Software

  • DT-Flasher x64
  • DELIB Module Demo x64
  • CAN Configuration Utility x64
  • DELIB Module Config x64
  • DELIB Configuration Utility x64
  • Watchdog Configuration Utility x64

DELIB Command Line Interface x64

Ermöglicht das Ausführen von DELIB-Befehlen in der Kommandozeile.

DDT Icons Downloads DRIVE Transparent 250606

ICT-Tool + DELIB für Windows (32-Bit)

Softwarepaket für die 32-Bit Version des ICT-Tools und der DELIB Treiberbibliothek.

Die folgenden Betriebssysteme sind kompatibel:
32-Bit

  • Windows 11/10
  • Windows 8
  • Windows 7
  • Windows Server 2012
  • Windows Server 2008
  • Windows Vista
  • Windows XP
  • Windows Server 2003
  • Windows 2000

Mitgelieferte Software

ICT-Tool x32

  • Aktualisieren der DEDITEC Modul-Firmware
  • Vergabe von Moduladressen
  • Modulspezifische Einstellungen
  • Konfiguration von CAN Modulen
  • Test und Diagnose der Modulfunktionen
  • Konfiguration des Watchdog-Sticks

Ersetzt folgende Software

  • DT-Flasher
  • DELIB Module Demo
  • CAN Configuration Utility
  • DELIB Module Config
  • DELIB Configuration Utility
  • Watchdog Configuration Utility

Achtung:

Mit dieser Version der Treiberbibliothek können nur 32-Bit Anwendungen erstellt werden, die dann auf 32- und 64-Bit Systemen ausgeführt werden können.

DDT Icons Downloads DRIVE Transparent 250606

DELIB Treiberbibliothek für Linux (32/64-Bit)

Für 32/64-Bit Linux-Distributionen ab Kernel 2.6.x. Version 2.73 vom 28.10.2024.

Dieses Treiberpaket beinhaltet folgende Komponenten:

  • DELIB USB Treiber (unterstützt werden alle Module mit USB-Schnittstelle)
  • DELIB Ethernet Treiber (unterstützt werden alle Module mit Ethernet-Schnittstelle)
  • DELIB CLI
  • Erforderlichen .so Dateien für Ethernet- und USB-Module
  • Beispielprogramme für Linux-Anwendungen

Hinweis zum DELIB USB Treiber:

Mit der Standard Ausführung des USB Treibers können mehrere USB Produkte mit unterschiedlichen Modul-IDs (z.B. ein RO-USB und ein USB-OPTOIN-8) angesprochen werden. Hierbei ist keine weitere Treiberinstallation erforderlich.

Wenn mehrere USB Produkte mit gleicher Modul-ID (z.B. ein USB-OPTOIN-8 und ein USB-RELAIS-8) angesprochen werden sollen, muss zusätzlich der Linux FTDI-Treiber installiert sein. Den FTDI-Treiber finden Sie unter http://www.ftdichip.com.

Hinweis zum DELIB CLI:

Mit dem DELIB CLI (Command Line Interface) für Linux können alle Befehle für digitale und analoge I/Os direkt über die Kommando-Zeile gesetzt werden.


Manual

DDT Icons Downloads PDF Transparent 250606

Handbuch für ICT-Tool und DELIB

Software Beschreibung - ICT-Tool - DELIB API Referenz

Software Beschreibung

  • Ansteuermöglichkeiten über die DELIB, Protokollebene, DELIB CLI, grafische Anwendungen
  • DELIB Treiberbibliothek, DELIB Sample Sources, DELIB für Linux
  • Web-Oberfläche (nur bei Ethernet-Modulen)
  • DELIB-API und deren Funktionen

ICT-Tool

  • Modul am PC hinzufügen
  • Modul / Schnittstelle konfigurieren (Ethernet, USB, CAN, Seriell)
  • Einstellmöglichkeiten für M2M und Event-Control (nur bei unterstützten Modulen)
  • Modul testen und diagnostizieren
  • Firmware Updates installieren
  • Modulkonfigurationen mit Hilfe separater Datei speichern/laden

DELIB API Referenz

  • Verzeichnisstruktur der DELIB
  • Verwaltungsfunktionen
  • Fehlerbehandlung
  • Digitale Ein- und Ausgänge verwalten
  • Analoge Ein- und Ausgänge verwalten
  • Software FIFO verwalten
  • Ausgabe-Timeout verwalten
  • Register Lese- und Schreibbefehle


Download

DDT Icons Downloads DRIVE Transparent 250606

Firmware-Flashfile-Paket

Firmware-Flashfile-Paket für das ICT-Tool.

Dieses Paket enthält die aktuellsten Firmware Dateien für folgende Produkt-Serien:

  • STARTER-Serie
  • BS-Serie
  • RO-Serie
  • NET-Serie
  • UC-Serie
  • CAN-IO-Box
  • Entwicklungszubehör

Das Firmware-Flashfile-Paket kann alternativ über das ICT-Tool heruntergeladen werden.


CAD-Daten

DDT Icons Downloads PDF Transparent 250606

CAD-Daten für Gehäuse

Vereinfachtes 3D-Modell des Artikels
  • 3D-Modell für das Elektronikgehäuse - ME MAX 22,5 U-U1 BK von Phoenix Contact©
  • Artikelnr. 2279541
  • Breite: 22,6 mm, Höhe: 99 mm, Tiefe: 113,65 mm
  • Farbe: schwarz (ähnlich RAL 9005)

USB-Kabel A-Stecker auf B-Stecker

USB-Kabel zum Anschluss unserer Module an den Steuer-PC.

  • Typ: USB 2.0, A-Stecker auf B-Stecker
  • Länge: 1,8 m
Zbh Kab Usb Ab 2m 600

4-poliger Steckverbinder

Ermöglicht den Anschluss des Netzteils an das DEDITEC-Modul.

  • Typ: Phoenix Contact® - 1893313
  • 100 % fehlsteckgeschützt
  • Für alle Leiterarten von 0,2 mm² bis 2,5 mm²
Zbh Steck 04 Gew 600


DIN-Rail Verbinder

Der DIN-Rail Verbinder ist ein einzelnes BUS Segment, welches die Verbindung zu anderen Modulen ermöglicht. Er wird in die Hutschiene geclipst und seitlich an einen bereits vorhandenen DIN-Rail Verbinder drangesteckt.

  • Typ: Phoenix Contact® - 2203852
  • Anschluss eines NET oder UC Moduls
  • Zur Erweiterung des NET oder UC Bus Systems
  • 1 Stück
Din Rail Bus 615 464

USB-Kabel A-Stecker auf B-Stecker

USB-Kabel zum Anschluss unserer Module an den Steuer-PC.

  • Typ: USB 2.0, A-Stecker auf B-Stecker
  • Länge: 1,8 m
Zbh Kab Usb Ab 2m 600

4-poliger Steckverbinder

Ermöglicht den Anschluss des Netzteils an das DEDITEC-Modul.

  • Typ: Phoenix Contact® - 1893313
  • 100 % fehlsteckgeschützt
  • Für alle Leiterarten von 0,2 mm² bis 2,5 mm²
Zbh Steck 04 Gew 600


DIN-Rail Verbinder

Der DIN-Rail Verbinder ist ein einzelnes BUS Segment, welches die Verbindung zu anderen Modulen ermöglicht. Er wird in die Hutschiene geclipst und seitlich an einen bereits vorhandenen DIN-Rail Verbinder drangesteckt.

  • Typ: Phoenix Contact® - 2203852
  • Anschluss eines NET oder UC Moduls
  • Zur Erweiterung des NET oder UC Bus Systems
  • 1 Stück
Din Rail Bus 615 464


Hutschiene

Hutschiene zur Montage unserer Steuer/Regeltechnik-Module.

  • Hutschiene nach DIN EN 50022
  • Typ: Phoenix Contact® - 1208131
  • Abmessungen in mm: 450 x 35 x 7,5 (L x B x H)
Zbhhutschiene 1m 600


Netzteil 24 V / 2 A für Hutschienenmontage

Das DR-4524 von Mean Well ist ein 48W Netzteil zur Hutschienenmontage für industrielle Anwendungen. Es bietet Schutz vor Kurzschluss, Überlast, Überspannung und Überhitzung.

  • Eingangsspannungsbereich: 85 V ... 264 V AC / 120V DC ... 370V DC
  • Ausgangsspannung: 24 V DC
  • Ausgangsstrom: 2 A
  • Nennleistung: 48 W
Zbhnetzteil 24v 2a 600

Typische Einsatzbereiche der NET-CPU-BASE/PRO

Die NET-CPU-BASE/PRO eignet sich für industrielle Anwendungen, in denen digitale und analoge Signale dezentral erfasst, ausgegeben oder in übergeordnete Mess-, Steuerungs- und Automatisierungsumgebungen eingebunden werden sollen. Als zentrales Basismodul der DEDITEC NET-Serie verbindet die Interface-Einheit Ethernet mit TCP/IP und Modbus TCP mit modularen I/O-Submodulen. Dadurch ist das System besonders für skalierbare Remote-I/O-Architekturen in Maschinen, Anlagen, Prüfständen und Schaltschränken geeignet.

 

Geeignet für

  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Industrieautomation und dezentrale Automatisierung
  • Schaltschrankbau und Hutschienen-I/O-Systeme
  • Prüfstände, Testsysteme und Qualitätssicherung
  • industrielle Datenerfassung und Prozessüberwachung
  • Mess-, Steuerungs- und Automatisierungsaufgaben
  • modulare Remote-I/O-Stationen mit Ethernet und Modbus TCP
  • Edge-nahe Datenerfassung in verteilten I/O-Systemen
  • Sondermaschinenbau, Entwicklung und technische Integration
  • Modernisierung bestehender Automatisierungs- und Messsysteme

Typische Anwendungen

  • dezentrale Erfassung digitaler und analoger Signale über modulare I/O-Submodule
  • Aufbau modularer Modbus TCP Remote-I/O-Stationen für Maschinen, Anlagen und Prüfstände
  • Ethernet-basierte Prozessdatenerfassung in industriellen Netzwerkumgebungen
  • Erweiterung bestehender Mess-, Steuerungs- und Automatisierungssysteme um flexible I/O-Strukturen
  • Schaltschrankintegration über DIN-Rail-Bus / NET-Bus mit modularer Erweiterbarkeit
  • Anbindung von I/O-Signalen an übergeordnete Automatisierungs-, Mess- oder Visualisierungssysteme
  • Prüfstandsaufbauten mit verteilten Ein- und Ausgängen
  • Diagnose-, Test- und Entwicklungsumgebungen mit konfigurierbaren Schnittstellen
  • dezentrale Überwachung von Signalzuständen, Kommunikation, Fehlerereignissen und Timeout-Zuständen
  • Automatisierungsaufgaben mit Event-Control, Timer-Funktionen, FIFO-Zwischenspeicherung und Fail-Safe-Verhalten

Typische Signal- und Schaltaufgaben

  • Erfassen digitaler Eingangszustände über passende I/O-Submodule
  • Ausgeben digitaler Schaltsignale über modulare Ausgangsmodule
  • Erfassen analoger Messwerte über geeignete A/D-Submodule
  • Ausgeben analoger Sollwerte über passende D/A-Submodule
  • Übertragen von Prozess-, Status- und Messdaten über Ethernet, TCP/IP und Modbus TCP
  • Zwischenspeichern kontinuierlicher Messdaten mit FIFO-Funktion
  • zeitgesteuertes Schalten von Ausgängen über Timer-Funktionen
  • Ausführen einfacher Wenn-Dann-Abläufe über Event-Control
  • Definieren sicherer Ausgangszustände im Timeout- oder Kommunikationsfall
  • Erweitern verteilter I/O-Systeme über NET-Bus und DIN-Rail-Bus

Vergleich: Modulares Modbus TCP Remote-I/O-System – NET-CPU-BASE/PRO

Der folgende Vergleich ordnet die NET-CPU-BASE/PRO technisch ein: als zentrales Basismodul der DEDITEC NET-Serie für den Aufbau modularer Remote-I/O-Stationen mit Ethernet, TCP/IP und Modbus TCP. Im Mittelpunkt stehen die Systemarchitektur mit I/O-Submodulen, die industrielle Netzwerkanbindung, die modulare Erweiterbarkeit, Funktionen für Diagnose und Betriebssicherheit sowie die Integration in Mess-, Steuerungs- und Automatisierungsumgebungen.

 

Produkttyp, Systemarchitektur und Remote-I/O-Einsatz

Merkmal Marktvergleich NET-CPU-BASE/PRO Praxisnutzen
Produkttyp Viele I/O-Lösungen sind als fest definierte Einzelmodule mit vorgegebenen Ein- und Ausgangskanälen ausgelegt. Zentrales Basismodul für ein modulares Modbus TCP Remote-I/O-System der DEDITEC NET-Serie. Geeignet, wenn keine starre Einzelmodul-Lösung, sondern eine skalierbare Remote-I/O-Architektur mit erweiterbaren I/O-Submodulen benötigt wird.
Systemrolle Bei klassischen I/O-Modulen sind Kommunikationsebene und Signalebene häufig fest in einem Gerät kombiniert. Interface- und Kommunikationseinheit zwischen Ethernet-/TCP/IP-Netzwerk und modularen I/O-Submodulen. Kommunikation und Signalebene lassen sich getrennt planen; die I/O-Struktur kann je nach Anwendung über passende Submodule aufgebaut werden.
Modulare Erweiterbarkeit Bei vielen kompakten I/O-Modulen ist die Kanalanzahl durch die jeweilige Gerätevariante festgelegt. Erweiterung über NET-Bus / DIN-Rail-Bus zur Anbindung weiterer NET-Module. Unterstützt den schrittweisen Aufbau modularer I/O-Stationen in Schaltschrank-, Maschinen- und Prüfstandsumgebungen.
Signalebene Einzelmodule sind häufig auf bestimmte Signalarten oder Kanaltypen begrenzt. Digitale und analoge Signale werden über passende I/O-Submodule der NET-Serie abgebildet. Ein System kann für unterschiedliche Mess-, Steuerungs- und Automatisierungsaufgaben mit passenden Submodulen zusammengestellt werden.
Typische Einsatzumgebung Viele I/O-Module werden allgemein für Automatisierungsaufgaben beschrieben, ohne die Systemarchitektur klar abzugrenzen. Modulare Remote-I/O-Stationen für industrielle Automatisierung, dezentrale Datenerfassung, Prüfstände, Maschinenbau und Schaltschrankintegration. Die Produktrolle ist klar definiert: zentrale Kommunikationseinheit für verteilte I/O-Strukturen statt einzelnes festes I/O-Endgerät.

Ethernet, Modbus TCP und Schnittstellenintegration

Merkmal Marktvergleich NET-CPU-BASE/PRO Praxisnutzen
Ethernet-Kommunikation Industrielle I/O-Systeme unterscheiden sich je nach Schnittstelle, Protokollunterstützung und Netzwerkfähigkeit deutlich. 10/100 Mbit/s Ethernet mit TCP/IP und Modbus TCP. Ermöglicht die Einbindung in Ethernet-/TCP/IP-basierte Automatisierungs-, Mess- und Datenerfassungsumgebungen.
Modbus TCP Nicht jede Ethernet-I/O-Lösung unterstützt ein offenes, in der Industrie verbreitetes Kommunikationsprotokoll. Modbus TCP für den Datenaustausch über Ethernet. Erleichtert die Integration in bestehende Modbus-TCP-Umgebungen und übergeordnete Mess-, Steuerungs- oder Visualisierungssysteme.
Netzwerkkonfiguration Die Konfiguration industrieller Ethernet-Module erfolgt je nach Hersteller über unterschiedliche Tools, Weboberflächen oder direkte Befehle. LAN-Konfiguration über das ICT-Tool; IP-Adresse per DHCP oder statisch. Unterstützt eine nachvollziehbare Inbetriebnahme und erleichtert die Anpassung an bestehende Netzwerkstrukturen.
DIP-Schalter Bei vielen Netzwerkmodulen sind Grundfunktionen nur softwareseitig erreichbar oder müssen über separate Konfigurationswege gesetzt werden. DIP-Schalter für DHCP ON/OFF, Schreibschutz ON/OFF, Start mit Werkseinstellungen und Bootloader-Start. Erleichtert Service, Inbetriebnahme und Wiederherstellung definierter Gerätezustände direkt am Modul.
Zugriffsgeschwindigkeit Die praktische Zugriffsgeschwindigkeit hängt bei Remote-I/O-Systemen von Protokoll, Treiber, Netzwerk und Applikation ab. Durchschnittliche Zugriffszeit vom PC auf das Modul: 1 ms, berechnet mit 1000 Zugriffen über die DELIB-Treiberbibliothek mit dem Befehl DapiDoSet32. Hilft bei der technischen Bewertung PC-basierter Mess-, Steuerungs- und Testanwendungen mit häufigen I/O-Zugriffen.
USB-Schnittstelle Nicht jedes Ethernet- oder Remote-I/O-System bietet zusätzlich eine direkte lokale Schnittstelle für Einrichtung und Service. USB Typ B mit USB 2.0 / USB 1.1 Interface bis 480 Mbit/s. Unterstützt lokale Inbetriebnahme, Parametrierung und Prüfung, ohne ausschließlich über die Netzwerkkommunikation arbeiten zu müssen.
CAN-Schnittstelle Zusätzliche CAN-Funktionen sind bei Ethernet-I/O-Systemen nicht immer integriert oder nur über separate Komponenten verfügbar. CAN 2.0A oder CAN 2.0B über 9-polige D-Sub-Buchse, Bitraten von 10 kBit/s bis 1 Mbit/s, offenes CAN-Protokoll und Auto-TX/RX-Modus. Erweitert die Integrationsmöglichkeiten in CAN-basierte Maschinen-, Prüfstands- oder Automatisierungsumgebungen.
Serielle Schnittstellen RS-232 und RS-485 werden bei modernen Ethernet-I/O-Systemen je nach Gerätetyp nicht immer bereitgestellt. RS-232 und RS-485 über 9-polige D-Sub-Buchsen mit bis zu 115.200 Baud; RS-485 nach TIA/EIA-485-A-Standard. Erleichtert die Anbindung serieller Geräte, bestehender Anlagenkomponenten oder projektspezifischer Schnittstellenumgebungen.

Signalverarbeitung, Diagnose und Betriebssicherheit

Merkmal Marktvergleich NET-CPU-BASE/PRO Praxisnutzen
Event-Control Bei einfachen Remote-I/O-Modulen müssen Ereignislogiken häufig vollständig in einer externen Applikation umgesetzt werden. Event-Control zur Verknüpfung von Ereignissen mit Aktionen nach Wenn-Dann-Logik direkt im Modulspeicher. Unterstützt einfache dezentrale Steuerungs- und Überwachungsaufgaben, ohne jede Reaktion vollständig extern programmieren zu müssen.
FIFO-Funktion Kontinuierliche Messdatenübertragung kann bei Netzwerkverkehr, Abfragezyklen oder Lastspitzen schwanken. FIFO-Funktion zur Zwischenspeicherung kontinuierlicher Messdaten auf dem Modul und anschließender Übertragung über Ethernet. Unterstützt eine gleichmäßigere Datenübertragung und verbessert die Nutzbarkeit bei kontinuierlichen Mess- und Prüfabläufen.
A/D-Softwarefilter Störeinflüsse auf analoge Messsignale müssen je nach System extern oder applikationsseitig behandelt werden. A/D-Softwarefilter zur Glättung und Optimierung elektrischer Störgrößen bei entsprechenden analogen Messsignalen. Hilft bei der Stabilisierung analoger Messwerte in elektrisch anspruchsvolleren Mess- und Automatisierungsumgebungen.
Timer-Funktion Zeitgesteuerte Schaltfunktionen müssen bei einfachen I/O-Systemen häufig vollständig in der Steuerungssoftware abgebildet werden. Automatisches Ein- und Ausschalten von Ausgängen innerhalb frei definierbarer Zeitspannen. Vereinfacht wiederkehrende Schaltaufgaben und unterstützt definierte Abläufe in Test-, Prüf- und Automatisierungsanwendungen.
Fail-Safe-Funktion Das Verhalten von Ausgängen bei Kommunikationsausfall ist bei Remote-I/O-Systemen unterschiedlich umgesetzt und muss projektspezifisch geprüft werden. Per Software einstellbare Timeout-Schutzfunktion; digitale Ausgänge können im Timeout-Fall aktiviert, deaktiviert oder unverändert gelassen werden. Unterstützt definierte Ausgangszustände bei Kommunikationsstörungen und erhöht die Planbarkeit des Anlagenverhaltens im Fehlerfall.
Timeout-Modi Timeout-Funktionen unterscheiden sich je nach System hinsichtlich Reaktivierung, Sperrverhalten und Zugriff auf Ausgänge. Timeout-Modi „Normal“, „Auto reactivate“ und „Secure Outputs“. Ermöglicht die Anpassung des Timeout-Verhaltens an unterschiedliche Sicherheits-, Service- und Automatisierungsanforderungen.
Statusanzeigen Diagnoseinformationen sind je nach Modul nur eingeschränkt sichtbar oder ausschließlich über Software abrufbar. LEDs für DIN-Rail-Bus-Kommunikation, Modulstatus, Ethernet-Aktivität, USB-Aktivität, Interfacestatus, Error, Eingangszustandsänderung und Timeout-Abschaltung; CAN- und SER-Aktivität bei NET-CPU-PRO-CS. Erleichtert Inbetriebnahme, Service und Fehlersuche direkt am Modul und ergänzt die softwareseitige Diagnose.
Galvanische Trennung Die elektrische Entkopplung von Schnittstellen ist bei Industrie-I/O-Systemen je nach Gerät und Schnittstelle unterschiedlich ausgeführt. Ethernet galvanisch getrennt bis 1,5 kV / AC 1 min; CAN, RS-232 und RS-485 galvanisch getrennt bis 500 V. Reduziert Risiken durch Potenzialunterschiede und unterstützt den Einsatz in industriellen Schaltschrank-, Maschinen- und Prüfstandsumgebungen.

Mechanik, Montage und Schaltschrankintegration

Merkmal Marktvergleich NET-CPU-BASE/PRO Praxisnutzen
Spannungsversorgung Industrie-I/O-Module sind häufig auf typische DC-Versorgungen im Schaltschrank ausgelegt; der zulässige Bereich muss je nach System geprüft werden. +7 V DC … +24 V DC; dient gleichzeitig als Spannungsversorgung für den DIN-Rail-Bus. Unterstützt den Betrieb in industriellen DC-Umgebungen und versorgt gleichzeitig den modularen DIN-Rail-Bus.
Stromaufnahme Die Leistungsaufnahme beeinflusst Schaltschrankplanung, Versorgungsauslegung und thermische Bewertung. Max. 90 mA / 24 V. Erleichtert die elektrische Auslegung modularer I/O-Stationen im Schaltschrank oder Prüfstand.
Montage Je nach I/O-System sind separate Adapter, Sondergehäuse oder zusätzliche Buskoppler für die Montage erforderlich. Hutschienenaufnahme 35 × 7,5 mm und DIN-Rail-Bus zur modularen Erweiterung. Erleichtert den Aufbau kompakter Remote-I/O-Stationen in Schaltschränken, Maschinen und Prüfständen.
Anschlussklemme Verdrahtung und Service hängen bei I/O-Systemen stark von Klemmentyp, Leiterquerschnitt und Steckbarkeit ab. Phoenix Contact 1893313 zum Anschluss der Spannungsversorgung; für Leiterarten von 0,2 mm² … 2,5 mm²; steckbar. Unterstützt eine servicefreundliche Verdrahtung und vereinfacht Montage, Austausch und Inbetriebnahme.
Speicher und Echtzeituhr Zusätzliche Speicher- oder Zeitfunktionen sind bei einfachen I/O-Modulen nicht immer vorhanden. Micro-SD-Karten-Slot und batteriegepufferte Echtzeituhr mit CR2032. Unterstützt Anwendungen, bei denen lokale Speicher- oder Zeitfunktionen für Konfiguration, Ablauf oder Diagnose relevant sind.
Betriebstemperatur Temperaturbereiche müssen bei Remote-I/O-Systemen für Schaltschrank, Prüffeld oder Laborbetrieb separat bewertet werden. +10 °C … +50 °C. Geeignet für typische industrielle Innenraum-, Schaltschrank-, Prüfstands- und Laborumgebungen.
Abmessungen Der verfügbare Bauraum ist bei modularen I/O-Stationen und Schaltschrankaufbauten ein wichtiger Planungsfaktor. 117 mm × 22,5 mm × 111 mm (H × B × T). Die kompakte Modulbreite unterstützt platzsparende Hutschienenaufbauten mit modularer Erweiterung.

Software, Inbetriebnahme und Service

Merkmal Marktvergleich NET-CPU-BASE/PRO Praxisnutzen
ICT-Tool Bei vielen I/O-Systemen werden für Einrichtung, Diagnose, Test oder Firmwarepflege mehrere Werkzeuge benötigt. ICT-Tool für Integration, Konfiguration, Test, Diagnose und Firmware-Updates. Vereinfacht Inbetriebnahme, Prüfung und Wartung durch eine zentrale Softwareumgebung.
DELIB-Treiberbibliothek Die Softwareanbindung ist je nach Hersteller auf bestimmte Plattformen, Bibliotheken oder Protokolle begrenzt. Zugriff über die DELIB-Treiberbibliothek und API für unterschiedliche Programmierumgebungen. Erleichtert die Einbindung in eigene Mess-, Prüfstands-, Steuerungs- und Automatisierungssoftware.
Command-Line-Interface Automatisierte Tests und Serviceprozesse erfordern je nach System zusätzliche Software oder eigene Skripte. CLI für Produkte mit Ethernet- oder USB-Schnittstelle; unterstützt digitale und analoge Ein-/Ausgänge. Ermöglicht skriptbasierte Tests, Inbetriebnahmeabläufe und Serviceprozesse unter Windows und Linux.
Softwarepflege Updates für Tools, Treiber oder Bibliotheken sind je nach Hersteller zeitlich begrenzt oder produktabhängig. Kostenlose Updates und Softwarepflege laut bestehendem Vergleichsinhalt. Unterstützt die langfristige Pflege von Mess-, Steuerungs- und Automatisierungssoftware über den Produktlebenszyklus hinweg.

Hersteller, Verfügbarkeit und Support

Merkmal Marktvergleich NET-CPU-BASE/PRO Praxisnutzen
Produktionsstandort Bei Industrieelektronik sind Herkunft, Fertigungstiefe und Lieferketten je nach Anbieter unterschiedlich transparent. Made in Germany. Relevant für B2B-Anwendungen, bei denen nachvollziehbare Fertigung, technische Abstimmung und langfristige Projektplanung wichtig sind.
Langzeitverfügbarkeit Produktlebenszyklen und Nachbeschaffbarkeit können bei Automatisierungskomponenten stark variieren. 10 Jahre garantiert. Unterstützt Anlagenbau, Serienmaschinen, Retrofit-Projekte und Prüfstandssysteme, bei denen Ersatzteile und Nachbestellungen planbar bleiben müssen.
Supportqualität Support erfolgt je nach Anbieter über Vertrieb, Standarddokumentation, externe Dienstleister oder allgemeine Servicekanäle. Direkter Entwickler-Support. Hilfreich bei Schnittstellenfragen, Inbetriebnahme, Sonderanwendungen und technischen Detailabstimmungen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

ÜBER WELCHE SOFTWARESCHNITTSTELLEN WIRD DAS NET-CPU-BASE/PRO ANGESTEUERT?

USB-Modelle werden über die DEDITEC DELIB-Treiberbibliothek in Software eingebunden. Ethernet-Modelle können zusätzlich zur DELIB-Bibliothek auch direkt über TCP/IP, Modbus-TCP oder das Webinterface angesprochen werden.

KANN DIE KOMMUNIKATION VERSCHLÜSSELT WERDEN?

Ja, die Kommunikation kann je nach Modulvariante verschlüsselt erfolgen. Dadurch wird der Datenaustausch im Netzwerk geschützt und unbefugter Zugriff verhindert.

WIE KÖNNEN DIE MODULE KONFIGURIERT, GETESTET UND AKTUALISIERT WERDEN?

Die Konfiguration, Diagnose und Inbetriebnahme erfolgt komfortabel über das ICT-Tool von DEDITEC. Zusätzlich können darüber Funktionen getestet sowie Firmware-Updates durchgeführt werden.

WO FINDE ICH AKTUELLE DOKUMENTATIONEN UND TECHNISCHE UNTERLAGEN?

Aktuelle Handbücher, technische Dokumentationen und weitere produktspezifische Unterlagen finden Sie direkt auf der Produktseite unter „Downloads & Manuals“. Zusätzlich stehen diese Dokumente im zentralen Downloadbereich der DEDITEC-Homepage zum Download bereit.

WO FINDE ICH BEISPIELE FÜR DIE SOFTWAREANSTEUERUNG DES MODULS?

Beispiele zur Ansteuerung sowie Informationen zu unterstützten Programmiersprachen und Bibliotheken finden Sie in der Dokumentation des Moduls sowie auf der Homepage im Bereich „Software" unter "Ansteuerung & Programmierung“ .

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist die NET-CPU-BASE/PRO?

Die NET-CPU-BASE/PRO ist das zentrale Basismodul der DEDITEC NET-Serie. Sie dient als Interface- und Kommunikationseinheit für modulare I/O-Submodule und bildet die Grundlage für ein modulares Modbus TCP Remote-I/O-System mit Ethernet, TCP/IP und Modbus TCP.

Was ist ein modulares Modbus TCP Remote-I/O-System?

Ein modulares Modbus TCP Remote-I/O-System erfasst und verarbeitet Ein- und Ausgangssignale dezentral und überträgt die Daten über Ethernet mit Modbus TCP. Bei der NET-CPU-BASE/PRO übernimmt das Basismodul die Kommunikation, während die I/O-Submodule die jeweilige Signalebene abbilden.

Welche Schnittstellen unterstützt die NET-CPU-BASE/PRO?

Die NET-CPU-BASE/PRO umfasst zwei Varianten: NET-CPU-BASE und NET-CPU-PRO-CS. Die Variante NET-CPU-BASE unterstützt Ethernet mit TCP/IP, Modbus TCP und USB. Die Variante NET-CPU-PRO-CS erweitert die Schnittstellen um CAN sowie serielle Schnittstellen. Die CAN-Schnittstelle unterstützt CAN 2.0A oder CAN 2.0B, ein offenes CAN-Protokoll und den Auto-TX/RX-Modus.

Welche Signale können mit der NET-CPU-BASE/PRO verarbeitet werden?

Die NET-CPU-BASE/PRO stellt die zentrale Kommunikations- und Interface-Ebene bereit. Digitale und analoge Signale werden über passende I/O-Submodule der NET-Serie erfasst oder ausgegeben. Dadurch lässt sich die Signalebene je nach Anwendung modular aufbauen.

Wofür wird die NET-CPU-BASE/PRO typischerweise eingesetzt?

Typische Einsatzbereiche sind industrielle Automatisierung, dezentrale Datenerfassung, Prüfstandstechnik, Maschinenbau, Schaltschrankintegration und modulare Remote-I/O-Stationen. Das System eignet sich für Anwendungen, bei denen digitale oder analoge Signale verteilt erfasst, ausgegeben oder in übergeordnete Automatisierungsumgebungen eingebunden werden sollen.

Wie wird das System modular erweitert?

Die Erweiterung erfolgt über den NET-Bus bzw. DIN-Rail-Bus zur Anbindung weiterer NET-Module. Dadurch können Anwender die I/O-Struktur bedarfsgerecht mit passenden Submodulen aufbauen und das System für unterschiedliche Mess-, Steuerungs- und Automatisierungsaufgaben erweitern.

Welche Funktionen unterstützen Diagnose und Betriebssicherheit?

Die NET-CPU-BASE/PRO unterstützt unter anderem Event-Control, FIFO-Funktion, Timer-Funktion, A/D-Softwarefilter und Fail-Safe-Funktion. Status-LEDs zeigen Kommunikation, Modulstatus, Ethernet-Aktivität, USB-Aktivität, Interfacestatus, Fehlerereignisse, Eingangszustandsänderungen und Timeout-Abschaltungen an.

Ist die NET-CPU-BASE/PRO für die Hutschienenmontage im Schaltschrank geeignet?

Ja, die NET-CPU-BASE/PRO ist für die Hutschienenaufnahme 35 x 7,5 mm ausgelegt. Über den DIN-Rail-Bus lassen sich weitere NET-Module anbinden, wodurch sich das System für modulare Schaltschrank- und Hutschienen-I/O-Aufbauten eignet.

Mein Warenkorb
Dein Warenkorb ist leer.

Sieht so aus, als hättest du noch keine Wahl getroffen.