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CANopen Digital IO DIO Modul mit 8 digitalen Ein-/Ausgängen

Das UC-CANOPEN-DIO8 ist ein CANopen Digital IO Modul für 8 digitale Ein-/Ausgänge, die kanalweise als Eingang oder plus-schaltender High-Side-Ausgang konfiguriert werden können. Als CANopen Remote-I/O-Modul erfasst und schaltet es digitale Signale in CANopen-basierten SPS-/PLC-Umgebungen, Maschinensteuerungen, Prozesssteuerungen und Prüfstandssystemen. Die CANopen-Kommunikation nach CiA 301, CiA 305 und CiA 401 unterstützt die standardisierte Integration in industrielle Automatisierungsnetzwerke.

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Artikelnummer: UC-CANOPEN-DIO8 Kategorien: ,

Unser Versprechen an Sie

Produktbeschreibung – CANopen Digital IO Modul

Das UC-CANOPEN-DIO8 ist ein CANopen Digital IO DIO Modul mit 8 digitalen Ein-/Ausgängen für industrielle Automatisierung, Maschinensteuerung, Prozesssteuerung und Prüfstandstechnik. Die 8 DIO-Kanäle können kanalweise als digitaler Eingang oder als plus-schaltender High-Side-Ausgang genutzt werden. Als CANopen Remote-I/O-Modul erfasst und schaltet es digitale Signale in CANopen-basierten Steuerungs-, Feldbus- und SPS-/PLC-Umgebungen.

Systemrolle in CANopen-basierten Steuerungs- und Feldbusarchitekturen

Das UC-CANOPEN-DIO8 übernimmt die Rolle eines dezentralen digitalen I/O-Moduls zwischen Feldebene und CANopen-Steuerung. Über die CANopen-Schnittstelle werden digitale Zustände erfasst, Ausgangszustände gesetzt und Prozessdaten in ein CANopen-Netzwerk eingebunden. Dadurch eignet sich das CANopen I/O Modul für Maschinen, Anlagen und Prüfstände, bei denen digitale Signale nicht zentral in einer Steuerung, sondern verteilt im Schaltschrank oder in modularen Anlagenbereichen verarbeitet werden sollen.

8 digitale Ein-/Ausgänge für Signalerfassung und DC-Schaltaufgaben

Die 8 digitalen Ein-/Ausgänge des UC-CANOPEN-DIO8 können separat als Eingang oder Ausgang konfiguriert werden. Im Auslieferungszustand sind die I/O-Kanäle als Eingänge definiert; die I/O-Richtung kann über das CANopen-Objekt 0x2400 parametriert werden. Als Eingang erfassen die Kanäle digitale DC-Signale im Bereich von 3,3 V bis 36 V DC. Die Bewertung von High- und Low-Pegeln erfolgt über die Referenzspannung: Ein Eingang gilt als High, wenn die Eingangsspannung mindestens ein Drittel der Referenzspannung erreicht. Als Ausgang arbeitet der jeweilige Kanal als plus-schaltender High-Side-Treiber für DC-Schaltaufgaben mit einer Schaltspannung von 5,5 V bis 36 V DC, einem maximalen Schaltstrom von 3 A DC und einer maximalen Schaltleistung von 60 W DC.

Galvanische Trennung, Schutzfunktionen und Diagnose

Für den industriellen Einsatz kombiniert das UC-CANOPEN-DIO8 digitale Signalverarbeitung mit einer galvanisch getrennten CANopen-Schnittstelle bis 500 V. Die Ausgänge verfügen über Überstrom- und Übertemperaturschutz, die Eingänge sind ESD-geschützt. Status-LEDs für CANopen RUN, CANopen ERR, Power/Status sowie je eine LED pro Ein- oder Ausgangskanal unterstützen Inbetriebnahme, Diagnose und Service direkt am Modul. Bei als Eingang konfigurierten Kanälen zeigt die Kanal-LED den Signalzustand, bei als Ausgang konfigurierten Kanälen den Schaltzustand des jeweiligen Ausgangs.

CANopen-Kommunikation nach CiA 301, CiA 305 und CiA 401

Die CANopen-Schnittstelle unterstützt CAN 2.0A und CAN 2.0B sowie CANopen-Profile nach CiA 301, CiA 305 und CiA 401. Damit lässt sich das UC-CANOPEN-DIO8 in standardisierte CANopen-Netzwerke integrieren. Die Ansteuerung erfolgt über das CANopen-Objektverzeichnis mit SDOs und PDOs. Digitale Eingänge können über 0x6000 gelesen, digitale Ausgänge über 0x6200 gesetzt und die I/O-Richtung der Kanäle über 0x2400 parametriert werden. Für SPS-/PLC-Systeme ist das Modul dort geeignet, wo eine CANopen-Schnittstelle oder eine passende CANopen-Einbindung vorhanden ist.

Prozessdaten, Ereignisse und definiertes Fehlerverhalten

Für den Prozessdatenaustausch unterstützt die UC-CANopen-Serie Sende- und Empfangs-PDOs. Digitale Eingangsdaten können per TPDO übertragen, digitale Ausgangsdaten per RPDO empfangen werden. Je nach Konfiguration sind synchrone, asynchrone oder ereignisgesteuerte Übertragungen möglich. Für digitale Eingänge stehen unter anderem Filter-, Interrupt- und Eingangszählerobjekte zur Verfügung. Für digitale Ausgänge können über die Error-Mode- und Error-Value-Objekte definierte Ausgangszustände im Fehlerfall parametriert werden. Dadurch lässt sich das Modul kontrolliert in CANopen-Anlagen einbinden, ohne eine sicherheitsgerichtete Steuerungsfunktion zu behaupten.

Typische Anwendungen

  • Dezentrale digitale Signalerfassung in Maschinen und Anlagen
  • CANopen Remote I/O für modulare Maschinensteuerungen
  • Prozessüberwachung in Fertigungs- und Automatisierungsumgebungen
  • Prüfstands- und Testsysteme mit digitalen Ein-/Ausgangssignalen
  • Erfassung von Schaltern, Sensorzuständen, Meldekontakten und Statussignalen
  • DC-Schaltaufgaben über plus-schaltende High-Side-Ausgänge im zulässigen Leistungsbereich
  • Einbindung digitaler I/O-Signale in CANopen-basierte SPS-/PLC-Architekturen
  • Anlagenbereiche mit definierten Ausgangszuständen bei Kommunikations- oder Gerätefehlern

Integration, Konfiguration und Betrieb

Die Node-ID und die Baudrate werden über Kodierschalter am Modul eingestellt. Unterstützt werden Baudraten von 10 kbit/s bis 1 Mbit/s sowie Autobaud. Das UC-CANOPEN-DIO8 kann als Stand-Alone-Gerät mit +7 V DC bis +24 V DC versorgt oder im Modulverbund betrieben werden. Für modulare Schaltschrankinstallationen steht ein optionaler DIN-Rail-Busverbinder zur Verfügung, über den CAN-High, CAN-Low, +24 V und GND zwischen mehreren DEDITEC CANopen-Modulen geführt werden können. Die Hutschienenaufnahme 35 x 7,5 mm, steckbare Anschlussklemmen und kanalbezogene Statusanzeigen unterstützen eine klare Verdrahtung und eine nachvollziehbare Inbetriebnahme im Schaltschrank.

Made in Germany

DEDITEC entwickelt und fertigt industrielle I/O-, Steuerungs- und Messmodule in Deutschland. Für das UC-CANOPEN-DIO8 bedeutet Made in Germany eine produktnahe Entwicklung, nachvollziehbare technische Dokumentation und eine Auslegung für den langfristigen Einsatz in industriellen Anwendungen. In Verbindung mit standardisierter CANopen-Kommunikation, frei konfigurierbaren digitalen Ein-/Ausgängen, galvanisch getrennter Busanbindung und Hutschienenmontage eignet sich das Modul für dezentrale digitale I/O-Aufgaben in Maschinenbau, Prozesssteuerung und Prüfstandstechnik.

Technische Daten

Das UC-CANOPEN-DIO8 ist ein CANopen Digital IO DIO Modul mit 8 digitalen Ein-/Ausgängen für dezentrale Signalerfassung und DC-Schaltaufgaben in CANopen-basierten Automatisierungsnetzwerken. Die Kanäle können separat als Eingang oder Ausgang konfiguriert werden und eignen sich damit für flexible I/O-Aufgaben in Maschinensteuerung, Prozesssteuerung und Prüfstandstechnik.

 

Auf einen Blick

  • CANopen Digital IO DIO Modul mit 8 digitalen Ein-/Ausgängen
  • 8 DIO-Kanäle, separat als Eingang oder Ausgang via CAN konfigurierbar
  • Digitale Eingänge für 3,3 V bis 36 V DC
  • Referenzspannungseingang zur Bestimmung der High-/Low-Schaltschwelle
  • Plus-schaltende High-Side-Ausgänge für 5,5 V bis 36 V DC
  • Max. Schaltstrom pro Ausgang: 3 A DC
  • Max. Schaltleistung pro Ausgang: 60 W DC
  • CANopen nach CiA 301, CiA 305 und CiA 401
  • CAN 2.0A oder CAN 2.0B
  • Galvanisch getrennte CANopen-Schnittstelle bis 500 V
  • Baudraten von 10 kbit/s bis 1 Mbit/s sowie Autobaud
  • Node-ID und Baudrate über Kodierschalter konfigurierbar
  • Versorgung als Stand-Alone-Gerät: +7 V DC bis +24 V DC
  • Hutschienenmontage 35 x 7,5 mm
  • Optionaler Modulverbund über DIN-Rail-Busverbinder

Schnittstelle und CANopen-Kommunikation

  • Schnittstelle: CANopen
  • CANopen-Profile: CiA 301, CiA 305 und CiA 401
  • CAN-Unterstützung: CAN 2.0A oder CAN 2.0B
  • Galvanische Trennung der CANopen-Schnittstelle: bis 500 V
  • Baudraten: 1 Mbit/s, 800 kbit/s, 500 kbit/s, 250 kbit/s, 125 kbit/s, 100 kbit/s, 50 kbit/s, 20 kbit/s und 10 kbit/s
  • Autobaud wird unterstützt
  • Node-ID und Baudrate über Kodierschalter einstellbar
  • Integration über CANopen-Objektverzeichnis, SDOs und PDOs

Digitale Ein-/Ausgänge

  • Anzahl DIO-Kanäle: 8
  • Kanalrichtung: separat als Eingang oder Ausgang konfigurierbar
  • Konfiguration der I/O-Richtung über Objekt 0x2400 I/O Port Direction
  • Digitale Eingänge lesbar über 0x6000 Read Input 8 Bit
  • Digitale Ausgänge schaltbar über 0x6200 Write Output 8 Bit

Digitale Eingänge

  • Eingangsspannung: 3,3 V bis 36 V DC
  • Eingangswiderstand: > 1 MOhm
  • ESD-Schutz: +500 V
  • Eingang High: Eingangsspannung ≥ 1/3 der Referenzspannung
  • Eingang Low: Eingangsspannung < 1/3 der Referenzspannung
  • Globale Eingangsabtastrate über 0x2401 einstellbar
  • 16-Bit-Eingangszähler über 0x2410 bzw. 0x2411 verfügbar
  • Eingangsfilter und Interrupt-Masken für digitale Zustandsänderungen parametrierbar

Digitale Ausgänge

  • Ausgangstyp: High-Side-Treiber, plus-schaltend
  • Schaltspannung: 5,5 V bis 36 V DC
  • Max. Schaltstrom: 3 A DC
  • Max. Schaltleistung: 60 W DC
  • Schutzfunktionen: Überstromschutz und Übertemperaturschutz
  • Ausgangszustände über 0x6200 setzbar
  • Definierbares Ausgangsverhalten im Fehlerfall über 0x6206 Error Mode Output und 0x6207 Error Value Output

CANopen-Prozessdaten und Integration

  • Sende-PDOs für digitale Eingangsdaten
  • Empfangs-PDOs für digitale Ausgangsdaten
  • Synchrone, asynchrone und ereignisgesteuerte PDO-Übertragung möglich
  • Standard-Mapping für digitale Eingänge über 0x6000
  • Standard-Mapping für digitale Ausgänge über 0x6200
  • Geeignet für CANopen-basierte SPS-/PLC-, Maschinensteuerungs- und Remote-I/O-Architekturen

Digitale Eingänge

Mit unseren Optokoppler Eingängen lassen sich digitale Signalzustände erfassen. Ein- und Ausgangsstromkreis sind bis zu 2,5 kV galvanisch voneinander getrennt.

Digital-In Eingangsfilter

Bei unseren Digital-In-Modulen kann ein Eingangsfilter in einem Zeit­in­ter­vall von 1 ms…255 ms zum filtern von Störimpulsen eingestellt werden.

Zähler

Jeder Eingang verfügt über einen 16-Bit Zähler.

Erfassen von Zustandsänderungen

Zustandsänderungen die zwischen den Auslesezyklen stattfinden, werden durch interne Zustandsänderungs-FlipFlops sicher erfasst und können separat per Software ausgelesen werden. Zusätzlich wird solch ein Ereignis durch eine Status LED signalisiert.

Icon Input Digital

Relais

Bei unseren digitalen Ausgängen kommen Leistungs-Relais mit Schließerfunktion (NO) zum Einsatz.
Zum Schutz vor Schäden durch z.B. Kontaktabbruch zum Steuer-PC, sind all unsere Relais mit einer softwareseitigen Timeoutschutzfunktion versehen.

Symbol digitale Ausgänge


Steckverbinder

Als Steckverbinder kommt ein schraubenloses System des Herstellers WAGO® Kontakttechnik zum Einsatz. Die 1-Leiter Federleisten sind 100 % fehlsteckgeschützt und verfügen über eine Auswerf- und Verriegelungsmechanik.

Symbol für Steckverbinder


Einfache Installation dank DIN Rail-Bus

Dank des praktischen Bus Steckverbinders, welcher in die Hutschiene geclipst wird, lassen sich einzelne Module eines Systems sehr einfach ergänzen oder austauschen. Durch dieses Plug’n Play Prinzip erleichtern wir Ihnen die Inbetriebnahme und lästiger Verdrahtungsaufwand entfällt.

din_rail_bus_1024q


LEDs

Jeder digitale Ein- und Ausgang verfügt über eine separate LED, die bei aktivem Signalzustand aufleuchtet. Des Weiteren lässt sich u.a. der Zustand der Betriebsspannung, die Kommunikation mit dem Interface, Fehlerereignisse oder das Auftreten eines Timeouts anzeigen.

Symbol für LEDs

Allgemeines

Spannungsversorgung als Stand-Alone Gerät +7 V DC ... +24 V DC
Spannungsversorgung als Verbund Gerät Extern über den DIN Rail Verbinder
LEDs
  • Grün = CANopen RUN -> Gibt den aktuellen CANopen Status des Moduls an (z.B. „preoperational“ oder „stopped“)
  • Rot = CANopen ERR -> Signalisiert einen Fehler, wie z.B. eine fehlerhafte CAN-BUS Verdrahtung
  • Gelb = Power/Status -> Leuchtet wenn Spannungsversorgung = ok
  • Je eine LED pro Ein- oder Ausgangskanal
  • Referenzeingangsspannung (nur bei UC-CANOPEN-DIO8)
Bus Verbinder (optional)
  • Bus-Verbinder zum einclipsen in die Hutschiene
  • Plug and Play Verbindung mehrerer DEDITEC CANopen-Module
  • CAN-High, CAN-Low
  • +24 V, GND
Hutschienenaufnahme 35 x 7,5 mm
Betriebstemperatur +10 °C ... +50 °C


Schnittstellen

CANopen Schnittstelle

CANopen Schnittstelle
  • CANopen (galvanisch getrennt bis 500 V)
  • CANopen-Profile nach CiA®-Spezifikation CiA 301, CiA 305 und CiA 401
  • CAN 2.0A oder CAN 2.0B
NODE-ID Konfigurierbar über Kodierschalter
Baudraten

Konfigurierbar über Kodierschalter

  • 1 Mbit/s
  • 800 Kbit/s
  • 500 Kbit/s
  • 250 Kbit/s
  • 125 Kbit/s
  • 100 Kbit/s
  • 50 Kbit/s
  • 20 Kbit/s
  • 10 Kbit/s
  • Autobaud


Steckverbinder

Steckverbinder 16 pol.
  • Typ: Wago Kontakttechnik 713-1108/037-000
  • Steckbare Federleiste mit Verriegelungsmechanik
  • 100 % fehlsteckgeschützt
  • 1-Leiter Anschluss für alle Leiterarten bis 1,5 mm²
Steckverbinder 5 pol.
  • Typ: Phoenix Contact 1876343
  • Steckbare Schraubklemme
  • 100 % fehlsteckgeschützt
  • Für alle Leiterarten von 0,14 mm² bis 1,5 mm²

Konfiguration von CANopen-Modulen

Die Konfiguration der CANopen-Schnittstelle geschieht über den CANopen-Bus des Moduls und über drei Drehcodierschalter, die sich an der Frontseite des Moduls befinden.
Der obere und mittlere Drehcodierschalter bestimmen die Node ID, der untere die Baudrate.

Icon Canopen

Drehcodierschalter

In diesem Beispiel ist der Betriebsmodus CANopen, die Bitrate beträgt 250 kBit/s und die Node ID lautet 0x24.

Dabei bestimmt der obere Drehcodierschalter die höherwertigen Bits und der mittlere Schalter die niedrigwertigen Bits.
Der untere Drehcodierschalter ist dazu da, die Baudrate einstellen zu können, folgend eine Auflistung aller Einstellungen:

Cos Konfiguration 615 464
Bedeutung unterer Drehschalter:

Wert Betriebsmodus Beschreibung
0 CANopen Bitrate = 1000 kBit/s
1 CANopen Bitrate = 800 kBit/s
2 CANopen Bitrate = 500 kBit/s
3 CANopen Bitrate = 250 kBit/s
4 CANopen Bitrate = 125 kBit/s
5 CANopen Bitrate = 100 kBit/s
6 CANopen Bitrate = 50 kBit/s
7 CANopen Bitrate = 20 kBit/s
8 CANopen Bitrate = 10 kBit/s
9 CANopen Autobaud + LSS
A CANopen Autobaud
B CANopen Bootloader Bitrate = 250 kBit/s
C CANopen Bootloader Bitrate = 1000 kBit/s, Node ID = 0x7e
D CAN 2.0 A/B Einstellungen aus EEPROM verwenden
E CAN 2.0 A/B Bitrate = 1000 kBit/s, CAN ID = 0x100
F CANopen Bitrate = 1000 kBit/s, CAN ID = 0x7e

Ansteuerung von CANopen-Modulen

Die Ansteuerung der CANopen-Module erfolgt über ein sog. Objektverzeichnis. Dabei werden standardisierte Kommunikationsobjekte wie PDOs und SDOs genutzt.

Icon Canopen

EDS
Wählen Sie die EDS-Datei Ihres Moduls aus, um alle, für die Steuerung benötigten, Register zu laden.

Canopen Explorer Eds
Register lesen
Unter dem Reiter "Device Profile Segment" finden Sie alle Register um das Modul zu steuern.
Im Register 0x6200 ist es möglich die Zustände der Relais zu schreiben oder zu lesen.
Im Beispiel wird der Zustand der ersten 8 Relais gelesen.
Canopen Explorer Read

Register schreiben
Unter dem Reiter "Device Profile Segment" finden Sie alle Register um das Modul zu steuern.
Im Register 0x6200 ist es möglich die Zustände der Relais zu schreiben oder zu lesen.
Im Beispiel wird der Zustand der ersten 8 Relais geschrieben.

Canopen Explorer Write

Anschlussbeispiel DIO Input:

Anschlussbeispiel


Anschlussbeispiel DIO Output:

Anschlussbeispiel

Schraubenloses Steckverbindersystem

Die kundenseitige Anschlussverdrahtung der Ein- und Ausgänge erfolgt über schraubenlose, steckbare Klemmleisten. Der Leiteranschluss erfolgt durch ein sog. Betätigungswerkzeug.
Eine Verriegelungs- und Auswerfmechanik erleichtert das Stecken und Entfernen der kompletten Klemmleiste.

Handhabung:

Schritte 1- 5

Schritt 1

Betätigungswerkzeug dem Lieferumfang entnehmen.

Wago Betaetigungswerkzeug 615 464 Kopie
Schritt 2

Betätigungswerkzeug in Leiteranschlussrichtung kräftig in die seitliche Öffnung stecken.

Konf Werkz Montage2 615 464 Kopie
Schritt 3

Den abisolierten Leiter nun in den geöffneten Klemmkontakt stecken.

Konf Werkz Montage3 615 464 Kopie
Schritt 4

Betätigungswerkzeug wieder heraus ziehen.

Konf Werkz Montage4 615 464 Kopie
Schritt 5

Ordnungsgemäßen Anschluss des Leiters überprüfen. Dieser sollte sich nun nicht mehr ohne Weiteres herausziehen lassen.

Konf Werkz Montage5 615 464 Kopie

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Kontakt

Manual

DDT Icons Downloads PDF Transparent 250606

Handbuch UC-CANopen Module

Quickstart - Hardware Beschreibung - CANopen Protokoll

Inbetriebnahme/Quickstart

  • Sicherheitshinweise
  • Anschluss der Stromversorgung
  • Einbau
  • Anschluss der I/O Steckverbinder

Hardware Beschreibung

  • Auflistung der technischen Daten
  • Definition der LEDs
  • Pinbelegung der Steckverbinder
  • Anschlussbeispiele

CANopen Protokoll

  • Identifier
  • Network Management
  • Informationen zu Kommunikation-, Hersteller- und Geräteprofil
  • Zugriff über SDOs
  • Geräteüberwachung
  • Informationen zur CAN Buslänge

UC-CANopen Firmware

DDT Icons Downloads DRIVE Transparent 250606

UC-CANopen Firmware-Dateien

Diese ZIP-Datei enthält alle Firmware-Dateien der UC-CANopen Serie.

Mit diesen Dateien können Sie die Firmware Ihres CANopen Moduls erneuern bzw. aktualisieren.


CANopen EDS-Dateien

DDT Icons Downloads DRIVE Transparent 250606

CANopen EDS-Dateien

Diese ZIP-Datei enthält alle EDS-Dateien der CANopen Module.

Die EDS-Dateien dienen dazu, um ein CANopen Modul ansteuern zu können.


CAD-Daten

DDT Icons Downloads PDF Transparent 250606

CAD-Daten für Gehäuse

Vereinfachtes 3D-Modell des Artikels
  • 3D-Modell für das Elektronikgehäuse - ME MAX 22,5 U-U1 BK von Phoenix Contact©
  • Artikelnr. 2279541
  • Breite: 22,6 mm, Höhe: 99 mm, Tiefe: 113,65 mm
  • Farbe: schwarz (ähnlich RAL 9005)

5 poliger Steckverbinder

Ermöglicht den Anschluss der Spannungsversorgung an das DEDITEC Modul.

  • Typ: Phoenix Contact® - 1876343
  • 100 % fehlsteckgeschützt
  • Für alle Leiterarten von 0,2 mm² bis 2,5 mm²
Zbh Steck 05 Gew 600

16 poliger Steckverbinder

Wird benötigt zum Anschluss von Ein- und Ausgängen des DEDITEC Moduls.

  • Typ: WAGO® - 713-1108/037-000
  • Steckbare Federleiste mit Verriegelungsmechanik
  • 100 % fehlsteckgeschützt
  • 1-Leiter Anschluss für alle Leiterarten bis 1,5 mm²
ZBH STECK 16 AUSW 600


Betätigungswerkzeug für Wago Steckverbinder

Dient zum Öffnen und Schließen der Klemmkontakte an den WAGO® Steckverbindern.

  • Typ: WAGO® - 734-231
Zbh Steck Werkz 600


DIN-Rail Verbinder

Der DIN-Rail Verbinder ist ein einzelnes BUS Segment, welches die Verbindung zu anderen Modulen ermöglicht. Er wird in die Hutschiene geclipst und seitlich an einen bereits vorhandenen DIN-Rail Verbinder drangesteckt.

  • Typ: Phoenix Contact® - 2203852
  • Anschluss eines NET oder UC Moduls
  • Zur Erweiterung des NET oder UC Bus Systems
  • 1 Stück
Din Rail Bus 615 464

5 poliger Steckverbinder

Ermöglicht den Anschluss der Spannungsversorgung an das DEDITEC Modul.

  • Typ: Phoenix Contact® - 1876343
  • 100 % fehlsteckgeschützt
  • Für alle Leiterarten von 0,2 mm² bis 2,5 mm²
Zbh Steck 05 Gew 600

16 poliger Steckverbinder

Wird benötigt zum Anschluss von Ein- und Ausgängen des DEDITEC Moduls.

  • Typ: WAGO® - 713-1108/037-000
  • Steckbare Federleiste mit Verriegelungsmechanik
  • 100 % fehlsteckgeschützt
  • 1-Leiter Anschluss für alle Leiterarten bis 1,5 mm²
ZBH STECK 16 AUSW 600


Betätigungswerkzeug für Wago Steckverbinder

Dient zum Öffnen und Schließen der Klemmkontakte an den WAGO® Steckverbindern.

  • Typ: WAGO® - 734-231
Zbh Steck Werkz 600


DIN-Rail Verbinder

Der DIN-Rail Verbinder ist ein einzelnes BUS Segment, welches die Verbindung zu anderen Modulen ermöglicht. Er wird in die Hutschiene geclipst und seitlich an einen bereits vorhandenen DIN-Rail Verbinder drangesteckt.

  • Typ: Phoenix Contact® - 2203852
  • Anschluss eines NET oder UC Moduls
  • Zur Erweiterung des NET oder UC Bus Systems
  • 1 Stück
Din Rail Bus 615 464


Zugentlastungsplatte für 16 oder 18 polige Wago Steckverbinder

Die Zugentlastungsplatte wird mittig auf die Federleiste geschoben und ermöglicht ein Fixieren der angeschlossenen Leitungen oder Litzen.

  • Typ: WAGO® - 713-127
  • Zugentlastung der Anschlussverdrahtung
  • Geeignet für 16 oder 18 polige Federleisten
  • Seitliches Aufschieben auf die Federleiste
ZBH STECK PL 16
ZBH STECK PL 16 Wago


Hutschiene

Hutschiene zur Montage unserer Steuer/Regeltechnik-Module.

  • Hutschiene nach DIN EN 50022
  • Typ: Phoenix Contact® - 1208131
  • Abmessungen in mm: 450 x 35 x 7,5 (L x B x H)
Zbhhutschiene 1m 600


Netzteil 24 V / 2 A für Hutschienenmontage

Das DR-4524 von Mean Well ist ein 48W Netzteil zur Hutschienenmontage für industrielle Anwendungen. Es bietet Schutz vor Kurzschluss, Überlast, Überspannung und Überhitzung.

  • Eingangsspannungsbereich: 85 V ... 264 V AC / 120V DC ... 370V DC
  • Ausgangsspannung: 24 V DC
  • Ausgangsstrom: 2 A
  • Nennleistung: 48 W
Zbhnetzteil 24v 2a 600

Typische Einsatzbereiche des CANopen Digital IO DIO Moduls

Das UC-CANOPEN-DIO8 eignet sich für industrielle Anwendungen, in denen digitale Signale über ein CANopen-Netzwerk erfasst, übertragen und geschaltet werden sollen. Durch 8 separat als Eingang oder Ausgang konfigurierbare DIO-Kanäle, plus-schaltende High-Side-Ausgänge und die CANopen-Kommunikation nach CiA 301, CiA 305 und CiA 401 ist das Modul besonders für dezentrale I/O-Aufgaben in Maschinen, Anlagen, Schaltschränken und Prüfständen geeignet.

 

Geeignet für

  • Maschinen- und Anlagenbau mit CANopen-basierter Steuerungsarchitektur
  • Industrieautomatisierung und dezentrale digitale I/O-Erfassung
  • Schaltschrankbau und kompakte Hutschieneninstallationen
  • Prüfstände, Testsysteme und End-of-Line-Prüfungen
  • Prozesssteuerung und Anlagenüberwachung mit digitalen Signalen
  • CANopen Remote-I/O-Strukturen in modularen Maschinenkonzepten
  • SPS-/PLC-Umgebungen mit vorhandener CANopen-Unterstützung
  • Sondermaschinen und technische Automatisierungslösungen

Typische Anwendungen

  • Erfassen von Schaltzuständen, Endschaltern, Sensorzuständen und Meldekontakten
  • Einbindung digitaler Ein- und Ausgangssignale in bestehende CANopen-Netzwerke
  • Dezentrale Signalverarbeitung in verteilten Automatisierungs- und Steuerungssystemen
  • Weitergabe von Zustands- und Schaltsignalen an CANopen-basierte Steuerungen
  • Schalten von DC-Lasten über plus-schaltende High-Side-Ausgänge im zulässigen Leistungsbereich
  • Überwachung und Steuerung digitaler Signale in Maschinen, Anlagen und Prüfanlagen
  • Aufbau kompakter CANopen Remote-I/O-Punkte im Schaltschrank
  • Erweiterung bestehender Automatisierungsnetzwerke um 8 digitale Ein-/Ausgänge

Typische Signal- und Schaltaufgaben

  • Digitale DC-Signalerfassung im Bereich von 3,3 V bis 36 V DC
  • Plus-schaltende DC-Ausgänge für Schaltspannungen von 5,5 V bis 36 V DC
  • Kanalweise Nutzung als Eingang oder Ausgang je nach Maschinen- oder Anlagenlogik
  • Zustandserfassung mit parametrierbarer Eingangsverarbeitung
  • Ausgangsschaltung über CANopen-Objekte und PDO-/SDO-Kommunikation
  • Definierbare Ausgangszustände im Fehlerfall über CANopen-Objekte
  • Verteilte digitale I/O-Aufgaben in CANopen-basierten Maschinen- und Prozessarchitekturen

Vergleich: UC-CANOPEN-DIO8 als CANopen Digital IO DIO Modul

Der folgende Vergleich ordnet das UC-CANOPEN-DIO8 technisch ein: als kompaktes CANopen Digital IO DIO Modul mit 8 digitalen Ein-/Ausgängen, kanalweiser Konfiguration als Eingang oder Ausgang, CANopen-Kommunikation nach CiA 301, CiA 305 und CiA 401 sowie plus-schaltenden High-Side-Ausgängen für industrielle DC-Schaltaufgaben. Die Tabelle ist auf eine schnelle Bewertung für Maschinenbau, Schaltschrankbau, Prüfstandstechnik, Prozesssteuerung und CANopen-basierte SPS-/PLC-Umgebungen ausgelegt.

 

Produkttyp, Systemrolle und CANopen-Integration

Merkmal Marktvergleich Produkt Praxisnutzen
Produkttyp Viele digitale CANopen-I/O-Module sind entweder auf feste Eingangs-/Ausgangskombinationen oder auf breitere Mischfunktionen ausgelegt. UC-CANOPEN-DIO8 als CANopen Digital IO DIO Modul mit 8 digitalen Ein-/Ausgängen. Geeignet, wenn digitale Signale kompakt und eindeutig als CANopen Remote I/O in Maschinen, Anlagen oder Prüfstände eingebunden werden sollen.
Kanalflexibilität Bei vielen I/O-Modulen ist die Kanalrichtung fest vorgegeben, zum Beispiel als reine Eingangs- oder Ausgangsgruppe. 8 DIO-Kanäle, separat als digitaler Eingang oder digitaler Ausgang konfigurierbar. Die I/O-Belegung kann an die jeweilige Maschinen-, Prüfstands- oder Schaltschranklogik angepasst werden, ohne für jede Aufgabe ein anderes Modul einzuplanen.
CANopen-Profile Nicht jedes CANopen-I/O-Modul ist gleichermaßen klar über standardisierte CANopen-Profile dokumentiert. CANopen nach CiA 301, CiA 305 und CiA 401. Unterstützt die standardisierte Einbindung digitaler I/O-Signale in CANopen-basierte Steuerungs- und Feldbusarchitekturen.
SPS-/PLC-Integration Die Einbindung digitaler I/O-Module hängt im Markt stark von der vorhandenen Bus- und Profilunterstützung der Steuerung ab. Integration in CANopen-basierte SPS-/PLC-Umgebungen über Objektverzeichnis, SDOs und PDOs. Digitale Ein- und Ausgangssignale lassen sich in Steuerungssysteme integrieren, sofern eine CANopen-Schnittstelle oder passende CANopen-Einbindung vorhanden ist.

CANopen-Kommunikation und Inbetriebnahme

Merkmal Marktvergleich Produkt Praxisnutzen
CAN-Unterstützung CANopen-Module unterscheiden sich je nach Hersteller bei unterstützter CAN-Version, Baudrate und Konfigurationslogik. CAN 2.0A oder CAN 2.0B mit Baudraten von 10 kbit/s bis 1 Mbit/s. Erleichtert die Anpassung an bestehende CANopen-Netzwerke mit unterschiedlichen Busgeschwindigkeiten.
Autobaud Bei einfachen CANopen-Modulen muss die Baudrate häufig manuell und passend zum Netzwerk eingestellt werden. Unterstützung von Autobaud zusätzlich zu festen Baudraten. Kann die Inbetriebnahme und den Austausch von Modulen in bestehenden CANopen-Netzwerken vereinfachen.
Node-ID und Baudrate Adressierung und Busparameter werden je nach Modul über Software, DIP-Schalter oder herstellerspezifische Verfahren eingestellt. Node-ID und Baudrate über Kodierschalter konfigurierbar. Unterstützt eine nachvollziehbare Inbetriebnahme direkt am Modul und reduziert Konfigurationsaufwand im Schaltschrank.
Galvanische Trennung Eine galvanische Trennung der Busseite ist bei kompakten I/O-Modulen nicht immer vorhanden oder muss separat geprüft werden. CANopen-Schnittstelle galvanisch getrennt bis 500 V. Hilft bei Potentialunterschieden und unterstützt eine robuste Kommunikation in industriellen CANopen-Installationen.

Digitale Ein-/Ausgänge und Signalverarbeitung

Merkmal Marktvergleich Produkt Praxisnutzen
Digitale Eingänge Digitale CANopen-Eingangsmodule unterscheiden sich bei Eingangsspannung, Schaltschwellenlogik und Parametrierbarkeit. Digitale DC-Eingänge für 3,3 V bis 36 V DC mit Referenzspannung zur High-/Low-Bewertung. Schaltzustände, Sensorzustände, Meldekontakte und digitale Prozesssignale können dezentral über CANopen erfasst werden.
Digitale Ausgänge Im Markt gibt es unterschiedliche Ausgangstypen, zum Beispiel Relais-, Transistor- oder High-Side-Ausgänge. Plus-schaltende High-Side-Ausgänge für 5,5 V bis 36 V DC, max. 3 A DC und max. 60 W DC pro Ausgang. Geeignet für DC-Schaltaufgaben im zulässigen Leistungsbereich, ohne das Produkt fälschlich als Relaismodul einzuordnen.
Schutzfunktionen der Ausgänge Schutzfunktionen müssen bei digitalen Ausgangsmodulen je nach Ausgangstyp und Hersteller separat geprüft werden. Ausgänge mit Überstrom- und Übertemperaturschutz. Unterstützt eine robustere Auslegung digitaler DC-Schaltaufgaben in Maschinen- und Anlagenumgebungen.
Definiertes Ausgangsverhalten Bei digitalen I/O-Modulen ist das Verhalten im Fehlerfall nicht immer detailliert parametrierbar. Ausgangsverhalten im Fehlerfall über CANopen-Objekte Error Mode Output und Error Value Output parametrierbar. Ermöglicht definierte Ausgangszustände bei Kommunikations- oder Gerätefehlern, ohne eine sicherheitsgerichtete Steuerungsfunktion zu behaupten.

Montage, Modulverbund und Herstellerqualität

Merkmal Marktvergleich Produkt Praxisnutzen
Schaltschrankintegration Je nach Bauform benötigen I/O-Module zusätzliche Adapter, Sonderbefestigungen oder separate Montagekonzepte. Hutschienenaufnahme 35 x 7,5 mm. Erleichtert die Integration als kompaktes CANopen Hutschienenmodul in Schaltschrank, Prüffeld und dezentrale I/O-Stationen.
Modulverbund Bei modularen CANopen-Installationen müssen Bus- und Versorgungskonzepte je nach Hersteller unterschiedlich umgesetzt werden. Optionaler DIN-Rail-Busverbinder zur Verbindung mehrerer DEDITEC CANopen-Module mit CAN-High, CAN-Low, +24 V und GND. Unterstützt den Aufbau modularer CANopen-Stationen im Schaltschrank und reduziert den Verdrahtungsaufwand zwischen passenden Modulen.
Versorgung Viele Industrie-I/O-Module sind auf typische 24-V-DC-Umgebungen ausgelegt; der tatsächlich zulässige Bereich muss je Modul geprüft werden. Versorgung als Stand-Alone-Gerät mit +7 V DC bis +24 V DC. Ermöglicht den Einsatz in typischen DC-Versorgungskonzepten für Schaltschrank, Prüfstand und Maschinensteuerung innerhalb des dokumentierten Spannungsbereichs.
Made in Germany Industrie-I/O-Module werden je nach Anbieter regional oder international entwickelt und gefertigt. DEDITEC-Modul mit Qualitätsbezug Made in Germany. Unterstützt B2B-Anforderungen an nachvollziehbare Entwicklung, dokumentierte Produktdaten und langfristig betreubare Automatisierungslösungen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

WIE WERDEN FEHLERZUSTÄNDE IM CANOPEN NETZWERK BEHANDELT?

Das UC-CANOPEN-DIO8 unterstützt standardisierte CANopen Network Management (NMT) Zustände sowie Fehlerreaktionen. Bei Kommunikationsproblemen kann es definierte Safe-Zustände einnehmen.

WO FINDE ICH INFORMATIONEN ZUR INBETRIEBNAHME DES UC-CANOPEN-DIO8

Alle wichtigen Informationen zur Inbetriebnahme, Verdrahtung, Konfiguration und Erstinstallation sind im Handbuch des jeweiligen Moduls beschrieben. Sie können das Dokument über den Bereich „Downloads & Manuals“ auf der Produktseite oder über den zentralen Downloadbereich der Homepage herunterladen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist ein CANopen Digital IO DIO Modul?

Ein CANopen Digital IO DIO Modul erfasst und schaltet digitale Signale innerhalb eines CANopen-Netzwerks. Das UC-CANOPEN-DIO8 stellt 8 digitale Ein-/Ausgänge bereit, die kanalweise als Eingang oder Ausgang konfiguriert werden können. Es eignet sich für dezentrale I/O-Aufgaben in Maschinensteuerung, Prozesssteuerung, Prüfstandstechnik und industriellen CANopen-Architekturen.

Wofür wird das UC-CANOPEN-DIO8 eingesetzt?

Das UC-CANOPEN-DIO8 wird für die dezentrale Erfassung und Ausgabe digitaler Signale in CANopen-basierten Automatisierungsnetzwerken eingesetzt. Typische Anwendungen sind Maschinen- und Anlagenbau, Prozessüberwachung, Prüfstände, Schaltschrankinstallationen und CANopen Remote-I/O-Strukturen.

Können die 8 Kanäle als Eingang und Ausgang genutzt werden?

Ja, die 8 DIO-Kanäle des UC-CANOPEN-DIO8 können separat als digitaler Eingang oder digitaler Ausgang konfiguriert werden. Die I/O-Richtung wird über das CANopen-Objekt 0x2400 parametriert. Im Auslieferungszustand sind die Kanäle als Eingänge definiert.

Welche digitalen Eingangssignale kann das UC-CANOPEN-DIO8 erfassen?

Die digitalen Eingänge erfassen DC-Signale im Bereich von 3,3 V bis 36 V DC. Die High-/Low-Bewertung erfolgt über eine Referenzspannung: Ein Eingang gilt als High, wenn die Eingangsspannung mindestens ein Drittel der Referenzspannung erreicht.

Welche Ausgangsart verwendet das UC-CANOPEN-DIO8?

Das UC-CANOPEN-DIO8 verwendet plus-schaltende High-Side-Ausgänge. Die Ausgänge sind für DC-Schaltaufgaben mit 5,5 V bis 36 V DC, maximal 3 A DC und maximal 60 W DC pro Ausgang vorgesehen. Es handelt sich nicht um Relaisausgänge.

Welche CANopen-Profile unterstützt das UC-CANOPEN-DIO8?

Das UC-CANOPEN-DIO8 unterstützt CANopen nach CiA 301, CiA 305 und CiA 401. Außerdem unterstützt die CANopen-Schnittstelle CAN 2.0A und CAN 2.0B. Digitale Eingänge und Ausgänge können über das CANopen-Objektverzeichnis, SDOs und PDOs in das Netzwerk eingebunden werden.

Kann das UC-CANOPEN-DIO8 als CANopen Remote I/O eingesetzt werden?

Ja, das UC-CANOPEN-DIO8 kann als dezentrales CANopen Remote-I/O-Modul eingesetzt werden. Es erfasst digitale Signale aus der Feldebene und stellt digitale Ausgangszustände über CANopen bereit. Dadurch eignet es sich für verteilte I/O-Aufgaben in modularen Maschinen, Anlagen und Prüfständen.

Kann das Modul in SPS- oder PLC-Systeme integriert werden?

Das UC-CANOPEN-DIO8 kann in SPS-/PLC-Umgebungen integriert werden, wenn dort eine CANopen-Schnittstelle oder eine passende CANopen-Einbindung vorhanden ist. Die Einbindung erfolgt über CANopen-Mechanismen wie Objektverzeichnis, SDOs und PDOs. Eine pauschale Herstellerkompatibilität sollte projektbezogen geprüft werden.

Wie werden Node-ID und Baudrate eingestellt?

Node-ID und Baudrate werden am UC-CANOPEN-DIO8 über Kodierschalter konfiguriert. Unterstützt werden Baudraten von 10 kbit/s bis 1 Mbit/s sowie Autobaud. Das erleichtert die Anpassung an bestehende CANopen-Netzwerke und unterstützt eine nachvollziehbare Inbetriebnahme im Schaltschrank.

Was passiert mit den Ausgängen im Fehlerfall?

Für digitale Ausgänge können definierte Ausgangszustände im Fehlerfall parametriert werden. Dafür stehen CANopen-Objekte wie Error Mode Output und Error Value Output zur Verfügung. Die Funktion beschreibt ein definiertes Ausgangsverhalten, aber keine sicherheitsgerichtete Steuerungsfunktion.

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