Fernschalten IP- und Modbus-TCP-Modul mit 8 digitalen Relaisausgängen
Das WEU-RELAIS-8 ist ein Fernschalten IP- und Modbus-TCP-Modul mit 8 digitalen Relaisausgängen für das netzwerkbasierte Schalten von Verbrauchern, Anlagenkomponenten und technischen Geräten. Die galvanisch getrennten Relaisausgänge sind als Schließerkontakte ausgeführt und für Schaltaufgaben im Niederspannungsbereich mit Transportstrom bis 1 A AC/DC ausgelegt. Die Ansteuerung erfolgt über Ethernet, WLAN/WiFi, USB, Webinterface, TCP/IP oder Modbus TCP. Damit eignet sich das Modul für Industrieautomation, Gebäudeautomation, Prüfstände, Schaltschrankanwendungen und dezentrale Remote-Schaltaufgaben, bei denen Relais über IP, Browser oder SPS-/Modbus-TCP-Umgebungen geschaltet werden.
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Produktbeschreibung – Fernschalten IP- und Modbus-TCP-Modul
Das WEU-RELAIS-8 ist ein Fernschalten IP- und Modbus-TCP-Modul mit 8 digitalen Relaisausgängen für das netzwerkbasierte Schalten von Verbrauchern, Anlagenkomponenten und technischen Geräten. Das Modul verbindet Relaisausgänge mit Ethernet, WLAN/WiFi und USB und ermöglicht dadurch Schaltaufgaben über IP, Browser, Webinterface, App, TCP/IP oder Modbus TCP. Als Ethernet Relais Modul und Modbus TCP Relais Modul eignet sich das WEU-RELAIS-8 für Industrieautomation, Gebäudeautomation, Prüfstände, Schaltschrankanwendungen und dezentrale Remote-Schaltaufgaben.
Systemrolle in IP-basierten Schalt- und Automatisierungsarchitekturen
Das WEU-RELAIS-8 übernimmt die Rolle eines kompakten Netzwerk-Relaismoduls zwischen Steuerungsebene und angeschlossenen Verbrauchern. Über Ethernet oder WLAN/WiFi kann das Modul in bestehende IT-, Automatisierungs- und Gebäudenetzwerke eingebunden werden. Die Relaisausgänge lassen sich anschließend lokal oder aus der Ferne ansteuern, beispielsweise über Browser, Software, App, TCP/IP-Kommunikation oder Modbus TCP. Dadurch eignet sich das Fernschalten IP Modul für Anwendungen, bei denen technische Geräte, Lastkreise oder Schaltpunkte nicht direkt am Schaltschrank, sondern über Netzwerkzugriff bedient oder automatisiert werden sollen.
8 digitale Relaisausgänge für Schaltaufgaben im Niederspannungsbereich
Die 8 digitalen Ausgänge sind als galvanisch getrennte Relaisausgänge mit Schließerfunktion (NO) ausgeführt. Sie ermöglichen das Schalten von Steuerkreisen, Signalen, technischen Verbrauchern oder nachgeschalteten Relais und Schützen im zulässigen Niederspannungsbereich. Die Relaisausgänge sind für eine maximale Schaltspannung von 36 V AC/DC, einen maximalen Schaltstrom von 0,5 A AC/DC, einen maximalen Transportstrom von 1 A AC/DC und eine maximale Schaltleistung von 10 W ausgelegt. Jeder Ausgang verfügt über eine eigene Status-LED, sodass Schaltzustände direkt am Modul kontrolliert werden können.
Ethernet, WLAN/WiFi, USB und Modbus TCP für flexible Integration
Für die Kommunikation stehen Ethernet 10/100 Mbit/s, WLAN/WiFi und USB 2.0 zur Verfügung. Über Ethernet kann das WEU-RELAIS-8 kabelgebunden in Netzwerke eingebunden werden; WLAN/WiFi ermöglicht eine drahtlose Verbindung, unter anderem mit WPS-Funktion. Die USB-Schnittstelle dient der direkten lokalen Verbindung mit einem Steuerrechner und unterstützt eine schnelle Inbetriebnahme über Plug-and-Play. Über Modbus TCP, TCP/IP, HTTP, UDP und DHCP lässt sich das Modul in unterschiedliche Netzwerk-, SPS- und Automatisierungsumgebungen integrieren.
Sichere Signalverarbeitung mit galvanischer Trennung, Timeout-Schutz und Fail-Safe
Die galvanisch getrennten Relaisausgänge trennen Steuer- und Lastseite und unterstützen dadurch einen robusten Betrieb in technischen Umgebungen. Ergänzend verfügt das WEU-RELAIS-8 über eine softwareseitig konfigurierbare Timeout-Schutzfunktion. Bei Kommunikationsunterbrechungen können definierte Ausgangszustände genutzt werden, sodass Relaisausgänge nicht unkontrolliert in einem unerwünschten Zustand verbleiben. Der Fail-Safe-Modus erhöht die Betriebssicherheit zusätzlich, da das Modul bei Verbindungsabbrüchen in zuvor festgelegte sichere Schaltzustände wechseln kann.
Event-Steuerung und M2M-Funktionalität
Die konfigurierbare Event-Steuerung ermöglicht einfache ereignisbasierte Schalt- und Automatisierungsabläufe direkt im Modul. Dadurch können definierte Bedingungen mit Schaltaktionen verknüpft werden, ohne dass jede Aufgabe dauerhaft durch eine übergeordnete PC-Anwendung ausgelöst werden muss. Ergänzend unterstützt die M2M-Funktionalität den Einsatz in vernetzten Automatisierungsumgebungen, in denen Module, Steuerungen oder Softwarekomponenten miteinander kommunizieren und Schaltvorgänge automatisiert ausführen sollen.
Typische Anwendungen
- Fernschalten von Verbrauchern über IP, Browser, Webinterface oder App
- Modbus TCP Relais Modul für SPS-nahe Netzwerksteuerung und Industrieautomation
- Ethernet Relais Modul für Schaltschrank, Maschine und dezentrale I/O-Strukturen
- Schalten technischer Geräte in Gebäudeautomation und Smart Infrastructure
- Prüfstandsautomatisierung mit reproduzierbaren Schaltabläufen
- Remote-Schaltaufgaben in Anlagen, Laboren und Testumgebungen
- Einbindung in IoT-, Edge-, SCADA- oder Monitoring-Umgebungen über Ethernet und TCP/IP
- Energie- und Lastmanagement für gewerbliche oder industrielle Anwendungen
Integration, Konfiguration und Betrieb
Die Integration erfolgt über Ethernet, WLAN/WiFi oder USB sowie über die DEDITEC Softwareumgebung. Für Windows und Linux steht die DELIB-Treiberbibliothek zur Verfügung, zusätzlich können Command-Line-Interface, offengelegtes TCP-Protokoll und Modbus TCP genutzt werden. Das Webinterface ermöglicht den Zugriff per Browser, während die App-Steuerung die Bedienung über Smartphone oder Tablet unterstützt. Für Einrichtung, Diagnose, Schnittstellenkonfiguration, Modulprüfung, Firmware-Updates und Event-Control-Einstellungen wird das ICT-Tool genutzt.
Industrielle Bauform und Montage
Das WEU-RELAIS-8 ist für den Einsatz in technischen Umgebungen, Schaltschränken und dezentralen Automatisierungsstrukturen ausgelegt. Die Hutschienenmontage auf 35 × 7,5 mm erleichtert die normnahe Integration in bestehende Schaltschränke. Statusanzeigen und steckbare Anschlussklemmen unterstützen eine übersichtliche Verdrahtung, Inbetriebnahme und Diagnose im laufenden Betrieb.
DEDITEC Herstellerqualität
DEDITEC entwickelt und fertigt industrielle I/O-, Steuerungs- und Messmodule in Deutschland. Für das WEU-RELAIS-8 bedeutet dies eine produktnahe Entwicklung, technische Dokumentation, langfristige Ersatzteil- und Produktverfügbarkeit sowie eine Softwareumgebung, die Inbetriebnahme, Diagnose und Integration unterstützt.
Technische Daten
Das WEU-RELAIS-8 ist ein Fernschalten IP- und Modbus-TCP-Modul mit 8 digitalen Relaisausgängen für netzwerkbasierte Schaltaufgaben in Industrieautomation, Gebäudeautomation, Prüfständen und dezentralen Steuerungsumgebungen. Der folgende Bereich fasst die wichtigsten technischen Merkmale für die schnelle Einordnung zusammen. Die vollständigen Detaildaten bleiben in den Produkttabs aufgeführt.
Auf einen Blick
- Fernschalten IP Modul mit 8 digitalen Relaisausgängen
- Relaisausgänge als galvanisch getrennte Schließerkontakte (NO)
- Transportstrom bis 1 A AC/DC
- Ethernet 10/100 Mbit/s, WLAN/WiFi und USB
- Modbus TCP, TCP, UDP, HTTP und DHCP
- Webinterface und App-Steuerung für Browser, Smartphone und Tablet
- DELIB-Treiberbibliothek, Command-Line-Interface und offengelegtes TCP-Protokoll
- Timeout-Schutz-Funktion und Fail-Safe-Modus für definierte Ausgangszustände
- Status-LEDs für Ausgangskanäle, Ethernet-Aktivität und Modulstatus
- Hutschienenaufnahme 35 x 7,5 mm für den Schaltschrank
Schnittstelle und Kommunikation
- Ethernet 10/100 Mbit/s für kabelgebundene Netzwerkanbindung
- WLAN/WiFi-Anbindung mit WPS-Funktion und WPS-Taster
- USB-Schnittstelle Typ B mit USB 2.0 / USB 1.1 bis 480 Mbit/s
- Unterstützte Netzwerkprotokolle: HTTP, UDP, TCP, DHCP und Modbus TCP
- LAN-Konfiguration über das ICT-Tool möglich
- WiFi-Konfiguration über das ICT-Tool mit Routername, Passwort und WPS
- IP-Adresse per DHCP oder statisch konfigurierbar
- Verschlüsselte Ethernet-Kommunikation möglich
Digitale Relaisausgänge
- 8 digitale Relaisausgänge
- Relais-Typ: DIP05-1A72-12L
- Art: Schließer (NO)
- Max. Schaltspannung: 36 V AC/DC
- Max. Schaltstrom: 0,5 A AC/DC
- Max. Transportstrom: 1 A AC/DC
- Max. Schaltleistung: 10 W
- Galvanische Trennung zwischen Kontakt und Spule: 1,5 kV RMS / 1 Minute
- Status-LED für jeden Ausgang
Zusätzliche Funktionen
- Softwareseitig konfigurierbare Timeout-Schutz-Funktion
- Fail-Safe-Modus für definierte Ausgangszustände bei Verbindungsabbruch
- Timeout-Modi: Normal, Auto Reactivate und Secure Outputs
- Konfigurierbare Event-Steuerung für ereignisbasierte Schaltabläufe
- M2M-Funktionalität für direkte Kommunikation zwischen Modulen der WEU-Serie und DEDITEC Ethernet-Produkten
- Weboberfläche für Browserzugriff über die IP-Adresse des Moduls
- DEDITEC I/O-Control-App für mobile Steuerung über iOS und Android
Mechanik und Umgebungsbedingungen
- Versorgungsspannung: +12 V DC bis +24 V DC
- Betriebstemperatur: +10 °C bis +50 °C
- Abmessungen: 94 mm x 88 mm x 55 mm (L x B x H)
- Hutschienenaufnahme: 35 x 7,5 mm
- Anzeige-LEDs für Kanalstatus, Ethernet-Aktivität und Modulstatus
- 8-poliger Steckverbinder
- Steckbare Schraubklemme mit Flansch
- Fehlsteckgeschützter Anschluss für Leiter von 0,2 mm² bis 4 mm²
- Allgemeines
- Technische Daten
- ICT-Tool
- Konfiguration
- Modbus
- Event-Control
- Programmierung/API
- DELIB-API Befehle
- WEB-Oberfläche
- App
- Anschlussbeispiele
- Downloads & Manuals
- Lieferumfang
- Zubehör
Relais
Bei unseren digitalen Ausgängen kommen Leistungs-Relais mit Schließerfunktion (NO) zum Einsatz.
Zum Schutz vor Schäden durch z.B. Kontaktabbruch zum Steuer-PC, sind all unsere Relais mit einer softwareseitigen Timeoutschutzfunktion versehen.
Fail-Safe-Modus
Der Fail-Safe-Modus stellt eine Sicherheitsfunktion dar, bei der das DEDITEC Modul im Falle eines Verbindungsabbruchs in einen zuvor konfigurierten, sicheren Schaltzustand übergeht.
Dadurch soll verhindert werden, dass angeschlossenen Anlagen oder Systeme unkontrolliert weiter laufen.
USB-Schnittstelle mit Plug & Play
Dank Plug & Play werden unsere Module mit USB-Schnittstelle automatisch erkannt und sind ohne jegliche Konfiguration direkt einsatzbereit. Eine Konfiguration muss nur vorgenommen werden, wenn mehrere USB-Module der gleichen Produkt-Serie am selben System eingesetzt werden.
WEU-Module
WEU-Module (WEU = WiFi, Ethernet, USB) lassen sich kabelgebunden per Ethernet- oder USB-Interface aber auch per WiFi mit dem PC-Netzwerk verbinden. Für einen benutzerfreundlicheren Verbindungsaufbau über WiFi kann das Modul zudem per WPS-Funktion mit dem Router verbunden werden.
LEDs
Jeder digitale Ein- und Ausgang verfügt über eine separate LED, die bei aktivem Signalzustand aufleuchtet. Des Weiteren lässt sich u.a. der Zustand der Betriebsspannung, die Kommunikation mit dem Interface, Fehlerereignisse oder das Auftreten eines Timeouts anzeigen.
M2M
Bei Machine-to-Machine, kurz M2M, handelt es sich um eine direkte Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Modulen. Analoge oder digitale Eingangssignale von einem Sendemodul können automatisch, kanalweise auf ein anderes Modul übertragen werden.
Die M2M Übertragung wird von all unseren Produkten der WEU-Serie oder von Produkten mit einer CAN-Schnittstelle unterstützt.
Software und Ansteuerung für Programmierer
Durch unsere mitgelieferte DELIB-Treiberbibliothek ist ein einfaches Ansprechen des Produktes über unsere API in fast allen Programmiersprachen unter Windows und Linux möglich.
Wir bieten Support für folgende Programmiersprachen:
- C
- C++
- C#
- VB
- VBA
- VB.Net
- Java
Fernschalten von IP Modulen
Unsere IP Module lassen sich bequem und einfach weltweit über das TCP-IP-Netz steuern. Dazu stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung.
DEDITEC I/O-Control App
Mit unserer DEDITEC I/O-Control-App lassen sich unsere Module auch von unterwegs ansteuern. Alles was Sie benötigen, ist die Netzwerkkonfiguration des Moduls. Die App gibt es für iOS und Android Smartphones.
Weboberfläche
Unsere IP-Module lassen sich von jedem Browser aus bedienen. Dazu benötigen Sie lediglich die IP-Adresse des Modules.
M2M
Unsere Module der WEU-Serie können eine direkte M2M-Kommunikation mit jedem DEDITEC Ethernet-Produkten herstellen und ermöglichen so z.B. die automatisierte Übertragung von Messwerten oder eine Fernüberwachung von Maschinen und Anlagen.
ICT-Tool
Mit Hilfe unserer All-In-One-Software ICT-Tool, können Sie Ihre DEDITEC Module schnell und einfach konfigurieren, aktualisieren, steuern und testen. Das Tool ist mit in der DEDITEC Treiberbibliothek enthalten.
Mehr Sicherheit durch Verschlüsselung
Mit dem DEDITEC-Verschlüsselungsmodus kann die gesamte TCP Kommunikation vom Steuer-PC zum DEDITEC-Modul verschlüsselt werden. Somit wird ein nicht autorisierter Zugriff über TCP auf das Modul durch Fremdpersonen verhindert.
Module über Modbus TCP steuern
Modbus TCP ermöglicht den standardisierten
Datenaustausch zwischen Steuerungen, Messgeräten, Antrieben und
übergeordneten Systemen – unabhängig vom Hersteller.
Status- und Messwerte werden dabei über das offene Modbus-Registerprotokoll gelesen oder geschrieben.
Command-Line-Interface
Mit Hilfe des Command-Line-Interfaces oder kurz CLI können unsere Produkte mit Ethernet- oder USB-Schnittstelle unkompliziert über die Kommandozeile ansprechen. Unterstützt werden dabei unsere digitalen und analogen Ein-/Ausgänge. Das CLI ist für Windows und Linux Betriebssysteme erhältlich.
Allgemeines
| Versorgungsspannung | +12 V DC ... +24 V DC |
|---|---|
| Anzeige-LEDs |
|
| Betriebstemperatur | +10 °C ... +50 °C |
| Abmessungen | 94 mm x 88 mm x 55 mm (L x B x H) |
| Hutschienenaufnahme | 35 x 7,5 mm |
Spezielle Features
Fail-Safe-Funktion
| FAIL-SAFE Funktion |
|
|---|---|
| Timeout-Modus "Normal" | Der „Normale Modus“ ist einmal gültig und muss nach jedem Timeout Ereignis manuell per Software Befehl wieder neu aktiviert werden. Die Kunden-Applikation hat weiterhin Zugriff auf alle Ausgänge der Steuerung. |
| Timeout-Modus "Auto reactivate" | Beim „Auto reactivate Modus“ wird die Timeout Funktion automatisch wieder aktiviert, nachdem die Kommunikation mit dem Steuer PC wieder hergestellt wurde. Die Kunden-Applikation hat weiterhin Zugriff auf alle Ausgänge der Steuerung. |
| Timeout-Modus "Secure Outputs" | Der „Secure outputs Modus“ sperrt den Zugriff auf die Ausgänge nach dem Timeout Ereignis. Ein Entriegeln kann nur per Softwarebefehl erfolgen. Dies ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt im Fehlerfall. |
Schnittstellen
Ethernet-Schnittstelle
| Ethernet-Schnittstelle |
|
|---|---|
| Modbus | Modbus TCP |
| Verbindungsaufbau |
|
| IP-Adresse | DHCP oder statisch |
| WPS Taster | Aktivierung WPS |
| DIP Schalter |
|
| Zugriffsgeschwindigkeit |
|
USB Schnittstelle
| USB-Schnittstelle |
|
|---|
Ein-/Ausgänge
Digitale Ausgänge (Relais)
| Relais bis 1 A |
|
|---|
Steckverbinder
| Steckverbinder 8 pol. |
|
|---|
Das ICT-Tool
Integration, Configuration und Test – Unser All-In-One Windows Tool enthält sämtliche Funktionen, damit Sie unsere Produkte schnell, einfach und effizient in Betrieb nehmen können. Starten Sie mit der Einrichtung und Konfiguration, installieren Sie Firmware Updates und nutzen Sie die umfangreichen Test- und Diagnosemöglichkeiten. Bei Bedarf unterstützt Sie zusätzlich das integrierte Hilfe-Menü.
Nachfolgend erhalten Sie einen kurzen Einblick in die Grundmenüs des Programms.
Modulauswahl
Hier können Sie ein neues Produkt, mit einem Klick auf das „+“ Symbol, ins ICT-Tool einbinden und es anschließend konfigurieren.
ICT TreeView
Im TreeView, auf der linken Seite des Programmfensters, sehen Sie die jeweiligen Steuerelemente bzw. Funktionen, die von Ihrem ausgewähltem Modul unterstützt werden. Der Umfang der Funktionen ist abhängig vom jeweiligen Produkt.
Übersicht
Hier lassen sich alle relevanten Modulinformationen auf einen Blick abrufen.
- Modulname
- Modul-ID
- Firmware-Revision
- MAC-Adresse
- LAN- und WiFi-Netzwerkadresse (modulabhängig)
Inputs / Outputs
Diese Übersicht zeigt die von Ihrem Modul unterstützte Anzahl an I/Os.
Modul Infos
Hier finden Sie alle wichtigen Feature Informationen Ihres Moduls.
Allgemeine Features
Hier finden Sie alle wichtigen Feature Informationen Ihres Moduls.
Digital I/O Features
Hier finden Sie Informationen zu den vom Modul unterstützten digitalen I/Os.
Analoge I/O Features
An dieser Stelle finden Sie Informationen zur Art der analogen I/Os, die von Ihrem Modul unterstützt werden.
Spezielle I/O Features
Hier finden Sie Informationen über die Art der spezial I/Os, die von Ihrem Modul unterstützt werden.
In den folgenden Kapitel, würden wir Ihnen unsere neue All-In-One-Software gerne genauer vorstellen.
Info
Hier lassen sich alle relevanten Modulinformationen auf einen Blick abrufen.
- Modulname
- Modul-ID
- Firmware-Revision
- Interface-Typ
- Aktuelle DIP-Schalterstellung (Nur bei Ethernet-Modulen)
Identifikation
Sollten mehrere DEDITEC Ethernet Module im Netzwerk aktiv sein, kann über eine Identifikationsfunktion eine Signal-LED auf dem ausgewählten Modul aktiviert werden. Dies erleichtert die visuelle Zuordnung.
Neustart
Hier können Sie Ihr Modul neustarten. Der Modul-Status zeigt dabei an, ob der Neustart erfolgreich war.
USB-Konfiguration
Möchten Sie mehrere USB-Module der gleichen Produktserie an einem PC verwenden, muss jedem dieser Module zuvor eine eigene Modulnummer zugewiesen werden.
LAN-Info
Auf dieser Informationsseite, finden Sie die aktuellen LAN Netzwerkinformationen und alle Einstellungen Ihres Moduls auf einem Blick.
LAN-Konfiguration
Binden Sie das Produkt in Ihr Netzwerk ein oder steuern Sie es direkt per 1 zu 1 Verbindung an.
Folgende Parameter lassen sich verändern.
- Boardname
- DHCP on/off
- IP-Adresse
- Subnetzmaske
- Standard Gateway
- TCP Port
WiFi-Info
Auf dieser Seite werden Ihnen alle wichtigen WiFi-Einstellungen angezeigt
WiFi-Konfiguration
Hier können Sie die Netzwerkeinstellungen des ausgewählten WiFi-Produktes ändern.
Folgende Einstellungen lassen sich vornehmen:
- Boardname
- WLAN on/off
- Routername
- Routerpasswort
WPS
Mit der WPS-Funktion lässt sich Ihr Modul schnell und einfach, automatisch mit dem Router verbinden (WPS auf dem Router wird vorausgesetzt)
CAN Konfiguration
Bei unseren CAN-Produkten der BS-, NET und UC-Serie lassen sich unter anderem Einstellungen des Interfaces und der TX-/RX-Pakete mit Hilfe des ICT-Tools vornehmen.
Mehr Informationen dazu finden hier:
Serielle Konfiguration
Bei unseren Seriellen-Produkten der BS-, NET, UC und RO-Serie lassen sich Änderungen am Interface mit Hilfe des
ICT-Tools vornehmen.
Mehr Informationen dazu finden hier:
Modbus TCP
Hier können Sie die Modbus TCP Konfiguration des Moduls einstellen.
Folgende Konfigurationen können vorgenommen werden.
- Zugriff über Modbus TCP aktivieren/deaktivieren
- TCP Port
TCP-Verschlüsselung
Hier können Sie Einstellungen zur Verschlüsselung Ihres Modules vornehmen.
Folgende Konfigurationen können vorgenommen werden.
- Unverschlüsseltes Protokoll zulassen
- Verschlüsselungsmodus „Benutzer“ zulassen
- Benutzerpasswort
- Verschlüsselungsmodus „Admin“ zulassen
- Adminpasswort
NTP-Konfiguration
Hier können Sie Änderungen am NTP Service vornehmen.
Folgende Konfigurationen können vorgenommen werden.
- NTP service on/off
- Server
- Port
- Timezone
WEB-Login
Hier können Sie die Login-Einstellungen des Webinterface ändern.
Folgende Konfigurationen können vorgenommen werden.
- Sitzungsdauer
- Login-Name
- Login-Passwort
- I/O-Zugriff über Webinterface zulassen
D/A Default Values
Hier können Sie einstellen mit welchen D/A-Werten und Modes das Modul gestartet werden soll.
Dabei lassen sich Wert und Mode für jeden Kanal einzeln festlegen.
Watchdog Konfiguration
Hier können Sie Einstellungen an Ihrem Watchdog Stick vornehmen und speichern.
Save or Load config
Mit Hilfe der „Save or Load config“ Funktion, können Sie Ihre gesamte Modulkonfiguration in einer externen XML-Datei speichern.
So können Sie Ihr Modul immer in den von Ihnen gewünschten Ursprungszustand laden.
Folgende Konfigurationen können je nach Modul-Typ gespeichert werden.
- USB-Konfiguration
- LAN-Konfiguration
- WiFi-Konfiguration
- TCP-Verschlüsselung
- NTP-Konfiguration
- Serielle-Konfiguration
- CAN-Konfiguration
Status
Hier erhalten Sie einen Überblick über die Aktivität von Sende- und Empfangsmodul
Folgende Informationen vom Sendemodul werden dargestellt:
- Status der Aktivität: Wenn das Häkchen gesetzt ist, wird diese Aktion gerade ausgeführt.
- Gesamtzahl der durchgeführten Aktionen. Wird nach einem Neustart des Moduls auf 0 zurückgesetzt.
- Anzahl der Aktionen pro Sekunde.
- Anzahl der DELIB-Fehler, die bei der Ausführung von Befehlen aus der DEDITEC-Treiberbibliothek auftreten.
Folgende Informationen vom Empfangsmodul werden dargestellt:
- Verbunden: Wenn das Häkchen gesetzt ist, sind Sende- und Empfangsmodul miteinander verbunden.
- IP-Adresse des Empfangsmoduls.
- Anzahl der Verbindungsversuche.
Empfangsmodule
Hier können Sie die Netzwerkeinstellungen des Empfangsmoduls einstellen.
Folgende Einstellungen können vorgenommen werden
- Bezeichnung für das Empfangsmodul
- Netzwerkeinstellungen des Empfangsmoduls
- Timeout
- Verschlüsselungstyp/ -passwort
Aktion
Mit einer Aktion definieren Sie, welches Eingangssignal vom Sendemodul an welchen Ausgang eines Empfangsmoduls gesendet werden soll.
Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:
- Art der Aufgabe (Digital, Analog)
- Welches Empfangsmodul verwendet werden sollen
- Das Intervall mit der die Operationen durchgeführt werden sollen
- Startkanal des Sendemoduls
- Anzahl der zu übertragenden Kanäle
- Startkanal des Empfangsmoduls
In dem Bild rechts werden alle 100ms DI-Daten von Kanal 3(CH Start) bis Kanal 8 ((CH Start) + (CH Count)) an die Kanäle 0-5 des Ziel Moduls gesendet
Status
Im Bereich Status erhält man einen Überblick aller aktiven Events und ausgeführten Aktionen.
Folgende Informationen werden aufgelistet:
- Eventnummer
- Eventtyp
- Zeitintervall des Events
- Anzahl der aufgetretenen Events
- Aktionsnummer
- Anzahl ausgelöster Aktionen
- Anzahl sonstiger Aktionen
Konfiguration Events
Im Konfigurationsmenü können bis zu 16 unterschiedliche Events erstellt werden. Mit einem Event lassen sich z.B. Schaltschwellen an den analogen Eingängen oder logische Zustände an den digitalen Eingängen des Moduls festlegen und mit einer ausführbaren Aktion verknüpfen. Die Konfiguration selbst wird dauerhaft im Module-Configuration-Memory des Moduls gespeichert.
Folgende Event-Modi stehen, abhängig vom Modultyp, zur Auswahl:
- DI: High-Low Zustand eines digitalen Eingangs.
- DI-Flip-Flop: Zustandsänderung eines digitalen Eingangs (wird mit dem sog. Flip-Flop-Merker im Modul gespeichert und nach dem Auslesen wieder gelöscht).
- DO-Readback: ON-OFF Zustand eines digitalen Ausgangs (wird mit Hilfe eines DO-Readback-Befehls ausgelesen).
- A/D: Strom- oder Spannungspegel an den analogen Eingängen
Konfiguration Aktionen
Im Konfigurationsmenü können bis zu 16 unterschiedliche Aktionen erstellt werden. Eine Aktion legt fest, was nach Erfüllen einer Bedingung innerhalb eines Events passieren soll.
Folgende Aktions-Modi stehen, abhängig vom Modultyp, zur Auswahl:
- DO-Ausgang setzen: Schaltet einen digitalen Ausgang ein oder aus
- D/A-Ausgang setzen: Gibt einen Strom- oder Spannungswert an einem analogen Ausgang aus
- CAN Paket senden: Ein spezielles CAN TX-Event wird ausgelöst (bis zu acht CAN TX-Events können separat konfiguriert werden).
Digital Out
Hier können Sie die digitalen Ausgänge Ihres Modules ein- und ausschalten.
Folgende Funktionen können in dieser Form getestet werden.
- Kanalweise Ein- und Ausschalten der digitalen Ausgänge
- Readback der Kanäle
- Setzen eines Digitalausgangs für eine bestimmte Zeit (Modulabhängig)
- Gibt an welchen Status die Kanäle nach Ablauf der Zeit einnehmen sollen (Modulabhängig)
- Testen der Ausgänge
Digital Out
Durch Anklicken der Schaltflächen lassen sich alle digitalen Ausgänge Ihres Produktes überprüfen.
Folgende Schaltoptionen sind möglich:
- Kanalweises Ein- und Ausschalten
- Kanalweises Ein- oder Ausschalten für eine bestimmte Zeit (produktabhängig)
- Zurücklesen des Schaltzustands (Readback)
Digital In
In dieser Ansicht lassen sich die logischen Zustände aller Optokoppler Eingänge auslesen.
Folgende Informationen werden dargestellt:
- Logischer Zustand der Eingänge (ON/OFF)
- Anzahl erkannter Impulse (Counterfunktion)
- Zustandswechsel erkannt (Flip-Flop)
TTL I/O
In diesem Menü lassen sich die TTL-Kanäle des Moduls als Ein- oder Ausgang konfigurieren. Durch Betätigen der Schaltflächen können die einzelnen TTL-Ausgänge ein- oder ausgeschaltet werden. Zusätzlich lässt sich der Zustand aller TTL-Eingänge auslesen.
Folgende Funktionen bietet das Tool:
- Konfiguration der Kanäle als Ein- oder Ausgang (in 8er Blöcken)
- Kanalweises Ein- und Ausschalten
- Zurücklesen des Schaltzustands (Output Readback)
- Logischen Zustand der Eingänge darstellen (Input Readback)
Analog Out
Hier können Sie die analogen Ausgänge des Moduls testen und manuell einen beliebigen Spannungs- oder Stromwert eingeben.
Analog In
In diesem Menü können Spannung- oder Stromwerte aller A/D Kanäle angezeigt werden.
Desweiteren besteht die Möglichkeit, unseren A/D Softwarefilter mit verschiedenen Filterleveln zu aktivieren.
CAN Runtime Parameter
Hier können Sie CAN-Einstellungen des Interface, der RX- und TX-Pakete in Laufzeit ändern.
Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:
- Baudrate
- Extended ID
- Active on/off
- CAN-ID
- Mode
CNT48
Hier können Sie die Zählerstände eines Counter-Moduls auslesen, Filtermöglichkeiten auswählen und verschiedene Zählmodi einstellen.
Folgende Zählmodi werden unterstützt:
- Read on rising edge
- Read on rising edge x2
- Read on rising edge x4
- Periodendauer
- Frequenzmessung
- PWM-Messung
Puls Generator
Mit dem Pulsgenerator können Rechtecksignale erzeugt werden. High und Low Zeit, sowie die Anzahl der Impulse lassen sich hier einstellen.
PWM Out
In diesem Menü haben Sie die Möglichkeit verschiedene PWM Frequenzen zu testen. Zusätzlich kann das Tastverhältnis für jeden einzelnen Kanal manuell eingegeben werden.
Temp
Hier wird die Temperatur aller angeschlossenen Temperatursensoren direkt in °C dargestellt.
Grafische Darstellung
Dieses Menü erlaubt eine grafische Darstellung aller analogen Eingangssignale, wie z.B. A/D, Temperatur oder FIFO-IN.
Watchdog
Mit diesem Tool können die konfigurierten Watchdog Parameter auf korrekte Funktion überprüft werden.
I/O – Timeout
Mit Hilfe der Timeout-Funktion im I/O-Bereich können Sie ein Timeout-Fall Ihres Moduls simulieren.
Nachfolgend eine Beschreibung des Timeout-Fensters
- Read / Write Symbol: Zeigt durch Blinken, eine aktive Verbindung zum Modul an
- Automatischer Zugriff: Entfernen des Hakens löst nach Ablauf der Timeoutzeit einen Timeout aus
- Manueller Zugriff: Manuelles Abrufen der Daten vom Modul
- Timeout Status: Zeigt an, ob der Timeout aktiv ist und ob ein Timeout Ereignis aufgetreten ist
- Timeout-Mode: Auswahl zwischen 3 Timeout-Modi, Normal, Reactivate und Secure
- Timeout-Dauer: Hier wird die Zeit eingestellt, nach welcher der Timeout auslösen soll
- Activate / deactivate: Aktiviert oder deaktiviert die Timeout-Funktion
Zugriffszeiten Tests
Mit diesem Test können die Zugriffszeiten auf das Modul ermittelt werden. Das Lesen und Schreiben der Testwerte erfolgt in 8, 16, 32 oder 64-Bit Befehlen.
Zugriffszeiten Register
Im folgenden Beispiel werden die Registerzugriffe auf ein Ethernet-Modul überprüft. Die durchschnittliche Zugriffszeit liegt hier bei 0,5ms.
Zugriffszeiten Analog I/IO
Im folgenden Beispiel werden die Zugriffszeiten auf ein Ethernet-Modul mit analogen I/Os überprüft. Die durchschnittliche Zugriffszeit liegt hier bei 0,6ms.
Zugriffszeiten Digital I/IO
Im folgenden Beispiel werden die Zugriffszeiten auf ein Ethernet-Modul mit digitalen I/Os überprüft. Die durchschnittliche Zugriffszeit liegt hier bei 0,6ms.
Zugriffszeiten Register
Im folgenden Beispiel werden die Registerzugriffe auf ein Ethernet-Modul überprüft. Die durchschnittliche Zugriffszeit liegt hier bei 0,5ms.
Zugriffszeiten Analog I/IO
Im folgenden Beispiel werden die Zugriffszeiten auf ein Ethernet-Modul mit analogen I/Os überprüft. Die durchschnittliche Zugriffszeit liegt hier bei 0,6ms.
Zugriffszeiten Digital I/IO
Im folgenden Beispiel werden die Zugriffszeiten auf ein Ethernet-Modul mit digitalen I/Os überprüft. Die durchschnittliche Zugriffszeit liegt hier bei 0,6ms.
Kabelrückführungstest
Mit dem Kabelrückführungstest kann die Funktion sämtlicher digitaler und analoger Ein- und Ausgänge (I/Os) eines Moduls überprüft werden. Dazu werden Ein- und Ausgänge extern 1:1 miteinander verdrahtet. Die Testsoftware analysiert, ob die Ausgabesignale korrekt an den Eingängen ankommen und identifiziert so Verdrahtungsfehler oder Hardwaredefekte.
Analoger Test
Im analogen Testmodus gibt der D/A-Wandler definierte Prüfspannungen aus, die anschließend vom A/D-Wandler eingelesen und mit den Sollwerten verglichen werden. Die Software zählt die Anzahl der Testdurchläufe und dokumentiert Abweichungen automatisch.
Digitaler Test
Beim digitalen Test werden die Schaltzustände der Relais- oder MOSFET-Ausgänge extern auf die Optokoppler-Eingänge zurückgeführt. Auch hier zählt und vergleicht die Software die Anzahl der Durchläufe und erkennt automatisch Übertragungsfehler oder Abweichungen.
Analoger Test
Im analogen Testmodus gibt der D/A-Wandler definierte Prüfspannungen aus, die anschließend vom A/D-Wandler eingelesen und mit den Sollwerten verglichen werden. Die Software zählt die Anzahl der Testdurchläufe und dokumentiert Abweichungen automatisch.
Digitaler Test
Beim digitalen Test werden die Schaltzustände der Relais- oder MOSFET-Ausgänge extern auf die Optokoppler-Eingänge zurückgeführt. Auch hier zählt und vergleicht die Software die Anzahl der Durchläufe und erkennt automatisch Übertragungsfehler oder Abweichungen.
A/D-Qualitätsmessungen
Die Qualität einer A/D-Messung wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst und kann durch äußere Störungen beeinträchtigt werden. Eine zuverlässige Methode zur Überprüfung der Messqualität ist die Messung einer stabilen Batteriespannung. Mit unseren Diagnose Tools lässt sich die Restwelligkeit und das Rauschverhalten ermitteln.
A/D-Ripple
Mit dem A/D-Ripple Test kann die Restwelligkeit der einzelnen A/D-Eingänge erfasst und auf Störsignale wie Netzbrummen oder Spannungsinstabilitäten überprüft werden.
A/D-Rauschen
Das Rauschverhalten jedes A/D-Kanals lässt sich mittels A/D-Rauschmessung grafisch darstellen. Durch zusätzliche Filterstufen mit Mittelwertbildung kann das Messsignal geglättet und verbessert werden.
A/D-Ripple
Mit dem A/D-Ripple Test kann die Restwelligkeit der einzelnen A/D-Eingänge erfasst und auf Störsignale wie Netzbrummen oder Spannungsinstabilitäten überprüft werden.
A/D-Rauschen
Das Rauschverhalten jedes A/D-Kanals lässt sich mittels A/D-Rauschmessung grafisch darstellen. Durch zusätzliche Filterstufen mit Mittelwertbildung kann das Messsignal geglättet und verbessert werden.
FIFO In/Out
Mit dem Software-FIFO-Test kann die integrierte FIFO-Pufferung unserer digitalen und analogen NET-I/O-Module gezielt getestet werden. Je nachdem, ob es sich um ein Eingangs- oder Ausgangsmodul handelt, werden dabei Daten aus dem Submodul-Fifo gelesen oder in das Submodul-Fifo geschrieben.
Fifo-Einstellungen
Mit der Submodul-Nummer kann angegeben werden, welches Modul getestet werden soll. Mit Start- und Endkanal lassen sich auch mehrere Kanäle gleichzeitig übertragen. Zusätzlich kann die Übertragungsfrequenz festgelegt und der gewünschte FIFO-Modus ausgewählt werden – etwa für den Einsatz von Testwerten oder den tatsächlichen Messwerten des Moduls.
Alle wichtigen Informationen auf einen Blick
Während des Programmlaufs werden zentrale Informationen wie die Größe der Datenpakete, freie und belegte Bytes im FIFO-Buffer, die Anzahl der gesendeten bzw. empfangenen Datenpakete sowie der aktuelle FIFO-Status übersichtlich angezeigt.
D/A-Ausgangstest
Der D/A-Ausgangstest ermöglicht die gezielte Prüfung jedes einzelnen D/A-Kanals eines Moduls. Eine frei wählbare Testspannung lässt sich direkt ausgeben. Aktuell steht die einfache Erzeugung von Rechtecksignalen mit konfigurierbaren High- und Low-Zeiten zur Verfügung. Die Signale lassen sich dabei gleichzeitig mit einem Oszilloskop überwachen. Auch für Langzeittests eignet sich diese Funktion ideal. Die Prüfsoftware erkennt DELIB-Fehler und protokolliert diese automatisch.
Mustertext
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DO 4* value + wait
Bei diesem Test werden einstellbare 16-Bit Werte auf die digitalen Ausgänge des Moduls geschrieben.
Die Werte werden mit Hilfe des Befehls DapiDOSet16 an das Modul geschickt. Startkanal ist dabei immer Kanal 0.
Zwischen den einzelnen Aufrufen können Sie unterschiedliche Wartezeiten
einstellen.
Mustertext
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Modbus I/O-Test
Im Diagnose-Bereichs des ICT-Tools könne Sie über Modbus TCP die digitalen und analogen Ein- und Ausgänge des Moduls direkt testen. Registeradressen sowie Über- und Rückgabewerte werden dabei in einem Debug-Panel angezeigt, wodurch sich beispielsweise Probleme mit dem D/A-Wandler schnell diagnostizieren lassen. Eine vollständige Übersicht aller Registeradressen und Beispiele finden Sie im Modbus-Handbuch unter folgendem Link:
Um von den neuesten Funktionen zu profitieren und Fehler vorzubeugen, empfehlen wir Ihnen Ihr DEDITEC-Produkt stets Up-to-date zu halten.Flash Files
Herunterladen des Firmware-Flashfile-Pakets
via ICT-Tool
- Gehen Sie im Menü „Firmware-Update“ auf Flash Files
- Mit dem Betätigen der Download-Schaltfläche wird der Download gestartet.
- Für das automatische Entpacken der Flash-Files werden Administrationsrechte benötigt. Sind diese Rechte nicht vorhanden, werden die Dateien in den Downloadbereich Ihres PCs heruntergeladen und müssen manuell in das Installationsverzeichnis extrahiert werden.
\DEDITEC\DELIB\programs\flash_files
Herunterladen des Firmware-Flashfile-Pakets
via DEDITEC Homepage
- Laden Sie sich das benötigte Firmware-Flashfile-Paket von unserer Homepage: Downloads -> Software -> Firmware
- Extrahieren Sie die Dateien in den folgenden Installationspfad: ..\DEDITEC\DELIB\programs\flash_files
Flash Module
- Wählen Sie im Menü „Firmware-Update“ das Modul aus, was Sie updaten möchten und klicken anschließend auf den Knopf „Flash-Module“ bzw. „Flash-Submodule“.
- Die Firmware wird nun aktualisiert und das Module anschließend automatisch neu gestartet.
Informationen zum Firmware-Flasher
Im Firmware-Flasher werden folgende Informationen angezeigt:
- Last FW: Zeigt die letzte Firmware-Version an
- Current FW: Zeigt die aktuell installierte Firmware-Version an
- Newest FW: Zeigt die neueste Firmware-Version an
- Log: Zeigt Status- oder Fehlermeldungen während des Flashvorgangs an
In den folgenden Kapitel, würden wir Ihnen unsere neue All-In-One-Software gerne genauer vorstellen.
Allgemein
Hier können Sie allgemeine Konfigurationen am ICT-Tool vornehmen.
Folgende Änderungen können eingestellt werden:
- Sprache – Einstellung zwischen Deutsch und Englisch möglich
Updates
Hier können Sie nach verfügbaren DELIB- oder Firmware-Updates suchen.
- Automatische Update-Suche bei Programmstart
- Suche nach DELIB-Updates
- Suche nach Firmware-Updates
Fehlerprotokoll
Hier können Sie Einstellungen am deditec_debug.log vornehmen. Dieser wird unter dem Pfad C:\Users\?USER?\AppData\Local\DEDITEC gespeichert.
Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:
- Schreiben in das debug.log aktivieren
- Log-Benachrichtigungen aktivieren
- Automatisches Löschen des debug.log aktivieren
- Einstellung nach wie vielen Tagen das debug.log gelöscht werden soll
- Einstellung wie groß das debug.log maximal sein darf
DELIB – DebugView – Global
Hier können Einstellungen an den Informationen vorgenommen werden, welche mit dem DebugView angezeigt werden sollen.
- Debug-Ausgabe aktivieren
- Anzeigen von Fehlern aktivieren
DELIB – DebugView – Details
Hier können detailliertere Einstellungen an den Informationen vorgenommen werden, welche mit dem DebugView angezeigt werden sollen.
Konfiguration unserer Module über die Ethernet- / WiFi und USB-Schnittstelle
Je nach Produktserie stehen Ihnen zur Konfiguration mit dem Steuer-PC unterschiedliche Schnittstellen zur Verfügung.
(Dynamische IP)
(Statische IP)
Um das DEDITEC Produkt via Ethernet ansprechen zu können, muss es mit den entsprechenden Netzwerkeinstellungen versehen werden. Zur Konfiguration stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl:
- USB
- Ethernet / Dynamische IP
- Ethernet / Statische IP
- Weboberfläche
- WiFi
Verbinden Sie das DEDITEC Modul via USB Kabel mit Ihrem PC. Dank der Plug & Play Funktion und der DELIB Treiberbibliothek werden unsere Module automatisch vom Betriebssystem Ihres Rechners erkannt. Mit unserem ICT-Tool können Sie nun auf das Modul zugreifen und im Konfigurationsmenü die Netzwerk-Einstellungen vornehmen.
Im DHCP-Modus wird dem DEDITEC Modul automatisch eine freie IP-Adresse und die passenden Netzwerkeinstellungen von einem DHCP-Server zugewiesen. Zum Aktivieren des DHCP Modus stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
- Aktivierung über DIP-Schalter
- Aktivierung über die Netzwerk Suchfunktion im „Edit / Add Menü“ des ICT-Tool
- Aktivierung über das „Modul-Konfigurationsmenü“ des ICT-Tool
- Aktivierung über die Weboberfläche des Moduls
Im „Edit / Add Menü“ des ICT-Tool können Sie das Netzwerk nach angeschlossenen DEDITEC Modulen scannen. Gefundene Module werden anschließend in einer Listenansicht dargestellt und können dort konfiguriert und gespeichert werden.
Der DHCP Modus lässt sich auf allen DEDITEC Modulen mit dem DIP-Schalter 1 aktivieren.
Im „Edit / Add Menü“ des ICT-Tool können Sie das Netzwerk nach angeschlossenen DEDITEC Modulen scannen. Gefundene Module werden anschließend in einer Listenansicht dargestellt und können dort konfiguriert und gespeichert werden.
Klicken Sie in der Zeile des gewünschten Moduls auf die Schaltfläche „Edit“.
Im folgenden Fenster können Sie nun die gewünschte Netzwerkkonfiguration vornehmen und mit der Schaltfläche „Speichern / Test“ im Modul abspeichern.
Um in das Konfigurationsmenü des Moduls zu gelangen, muss das Modul zuerst in das ICT-Tool eingebunden werden.
Da die Werks-IP-Einstellungen des Moduls oft nicht zu den Netzwerkeinstellungen des Kunden PCs passen, gibt es folgende Hilfsmöglichkeiten diese zu ändern:
- Einbinden über die USB-Schnittstelle
- Einbinden per DHCP mit DIP-Schalter 1
- Direkte Verbindung mit dem PC * IP-Werkseinstellung über DIP-Schalter
- Einbinden über WiFi
Einbinden über die USB-Schnittstelle (nur wenn vorhanden)
Verbinden Sie das DEDITEC Modul via USB Kabel mit Ihrem PC. Dank der Plug & Play Funktion und der DELIB Treiberbibliothek werden unsere Module automatisch vom Betriebssystem Ihres Rechners erkannt. Im Hauptmenü des ICT-Tool können Sie nun das Modul auswählen und im Konfigurationsmenü die Netzwerk-Einstellungen vornehmen.
Einbinden per DHCP über DIP-Schalter 1
Stellen Sie den DIP-Schalter 1 auf Ihrem Modul auf „ON“ und schalten Sie das Modul ein.
Das Modul startet nun im DHCP Modus und kann im ICT-Tool als Modul hinzugefügt bzw. ausgewählt werden. Im Konfigurationsmenü können Sie nun die Netzwerkeinstellungen vornehmen. Anschließend den DIP-Schalter 1 wieder zurück setzen.
Einbinden über die IP-Werkseinstellungen mit DIP-Schalter 3 und Crossover-Kabel
Verbinden Sie das DEDITEC Modul mittels Crossover-Kabel direkt mit Ihrem PC. Stellen Sie den DIP-Schalter 3 des Moduls auf „ON“ und schalten Sie das Modul ein. Das Modul startet nun mit der Werks-IP-Adresse 192.168.1.1. Stellen Sie übergangsweise Ihren PC auf das selbe 192.168.1.x Netzwerk um und fügen Sie anschließend das DEDITEC Modul im ICT-Tool hinzu.
Im Konfigurationsmenü können Sie nun die Netzwerkeinstellungen des Moduls ändern. Danach werden der DIP-Schalter 3 und die PC-IP-Einstellungen wieder zurückgesetzt.
Einbinden über WiFi (nur bei Modulen der WEU-Serie)
Durch Betätigen des CFG-Tasters auf dem DEDITEC Modul, aktivieren Sie die WPS-Funktion, um sich automatisch mit dem WLAN Router Ihres Netzwerkes zu verbinden (siehe Reiter „WiFi“). Nach erfolgreicher Verbindung lässt sich das Modul im ICT-Tool, über den im Router gespeicherten Boardnamen – z. B. „Boardnamen.fritz.box“ –, aufrufen und kann als neues Modul hinzugefügt werden. Im Konfigurationsmenü können Sie anschließend die Netzwerkeinstellungen vornehmen. Zur Unterstützung kontaktieren Sie ggf. Ihren Systemadministrator.
Nun ist das Modul softwareseitig auf DHCP eingestellt.
Über die Weboberfläche des Moduls können zentrale Netzwerkeinstellungen, wie IP-Konfiguration oder DHCP-Aktivierung vorgenommen werden.
Um die Weboberfläche des Moduls aufzurufen, starten Sie Ihren Internet-Browser und geben in der URL-Zeile die IP-Adresse des Moduls ein. -> Näheres siehe Reiter „Weboberfläche“
Um das Modul in ein bestehendes Netzwerk einzubinden, kann es dauerhaft mit einer festen IP-Adresse versehen werden. Zur Konfiguration der Netzwerkeinstellungen des Moduls, stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl:
- Konfiguration über die Netzwerk Suchfunktion im „Edit / Add Menü“ des ICT-Tool
- Konfiguration über das „Modul-Konfigurationsmenü“ des ICT-Tool
- Konfiguration über die Weboberfläche des Moduls
Im „Edit / Add Menü“ des ICT-Tool können Sie das Netzwerk nach angeschlossenen DEDITEC Modulen scannen. Gefundene Module werden anschließend in einer Listenansicht dargestellt und können dort konfiguriert und gespeichert werden.
Klicken Sie in der Zeile des gewünschten Moduls auf die Schaltfläche „Edit“.
Im folgenden Fenster können Sie nun die gewünschte Netzwerkkonfiguration vornehmen und mit der Schaltfläche „Speichern / Test“ im Modul abspeichern.
Um in das Konfigurationsmenü des Moduls zu gelangen, muss das Modul zuerst in das ICT-Tool eingebunden werden.
Da die Werks-IP-Einstellungen des Moduls oft nicht zu den Netzwerkeinstellungen des Kunden PCs passen, gibt es folgende Hilfsmöglichkeiten diese zu ändern:
- Einbinden über die USB-Schnittstelle
- Einbinden per DHCP mit DIP-Schalter 1
- Direkte Verbindung mit dem PC * IP-Werkseinstellung über DIP-Schalter
- Einbinden über WiFi
Einbinden über die USB-Schnittstelle (nur wenn vorhanden)
Verbinden Sie das DEDITEC Modul via USB Kabel mit Ihrem PC. Dank der Plug & Play Funktion und der DELIB Treiberbibliothek werden unsere Module automatisch vom Betriebssystem Ihres Rechners erkannt. Im Hauptmenü des ICT-Tool können Sie nun das Modul auswählen und im Konfigurationsmenü die Netzwerk-Einstellungen vornehmen.
Einbinden per DHCP über DIP-Schalter 1
Stellen Sie den DIP-Schalter 1 auf Ihrem Modul auf „ON“ und schalten Sie das Modul ein.
Das Modul startet nun im DHCP Modus und kann im ICT-Tool als Modul hinzugefügt bzw. ausgewählt werden. Im Konfigurationsmenü können Sie nun die Netzwerkeinstellungen vornehmen. Anschließend den DIP-Schalter 1 wieder zurück setzen.
Einbinden über die IP-Werkseinstellungen mit DIP-Schalter 3 und Crossover-Kabel
Verbinden Sie das DEDITEC Modul mittels Crossover-Kabel direkt mit Ihrem PC. Stellen Sie den DIP-Schalter 3 des Moduls auf „ON“ und schalten Sie das Modul ein. Das Modul startet nun mit der Werks-IP-Adresse 192.168.1.1. Stellen Sie übergangsweise Ihren PC auf das selbe 192.168.1.x Netzwerk um und fügen Sie anschließend das DEDITEC Modul im ICT-Tool hinzu.
Im Konfigurationsmenü können Sie nun die Netzwerkeinstellungen des Moduls ändern. Danach werden der DIP-Schalter 3 und die PC-IP-Einstellungen wieder zurückgesetzt.
Einbinden über WiFi (nur bei Modulen der WEU-Serie)
Durch Betätigen des CFG-Tasters auf dem DEDITEC Modul, aktivieren Sie die WPS-Funktion, um sich automatisch mit dem WLAN Router Ihres Netzwerkes zu verbinden (siehe Reiter „WiFi“). Nach erfolgreicher Verbindung lässt sich das Modul im ICT-Tool, über den im Router gespeicherten Boardnamen – z. B. „Boardnamen.fritz.box“ –, aufrufen und kann als neues Modul hinzugefügt werden. Im Konfigurationsmenü können Sie anschließend die Netzwerkeinstellungen vornehmen. Zur Unterstützung kontaktieren Sie ggf. Ihren Systemadministrator.
Nun ist das Modul softwareseitig auf DHCP eingestellt.
Über die Weboberfläche des Moduls können zentrale Netzwerkeinstellungen, wie IP-Konfiguration oder DHCP-Aktivierung vorgenommen werden.
Um die Weboberfläche des Moduls aufzurufen, starten Sie Ihren Internet-Browser und geben in der URL-Zeile die IP-Adresse des Moduls ein. -> Näheres siehe Reiter „Weboberfläche“
Über die Weboberfläche des Moduls können alle zentralen Netzwerkeinstellungen des Moduls vorgenommen werden.
Zugriff auf die Weboberfläche
Um die Weboberfläche des Moduls aufzurufen, starten Sie Ihren Internet-Browser und geben in der URL-Zeile die IP-Adresse des Moduls ein. Die Zugriffsdaten sind werksseitig wie folgt eingestellt:
| IP-Adresse: | 192.168.1.1 |
| Benutzername: | admin |
| Passwort: | admin |
Ist die IP-Adresse des Moduls nicht bekannt, verwenden Sie einfach die Netzwerk Suchfunktion im „Edit / Add Menü“ des ICT-Tool oder schauen Sie sich die IP-Adressen Vergabe in Ihrem Router an.
Nähere Informationen hierzu finden Sie auch unter den Reitern „Statische IP“ oder „Dynamische IP“
Alle Module der WEU-Serie verfügen über eine integrierte WiFi-Schnittstelle. Die Verbindung mit einem WLAN Netzwerk kann entweder über das ICT-Tool, oder durch Betätigen des CFG Tasters auf dem Modul, hergestellt werden. Im Konfigurationsmenü können Sie anschließend weitere Netzwerkeinstellungen vornehmen. Zum Herstellen einer WiFi-Verbindung stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl:
- WiFi-Verbindung via Taster herstellen
- Automatische Verbindung via ICT-Tool herstellen (WPS)
- Manuelle Verbindung via ICT-Tool herstellen
Durch Betätigen des CFG-Tasters auf dem DEDITEC Modul, aktivieren Sie die WPS-Funktion, um sich automatisch mit dem WLAN Router Ihres Netzwerkes zu verbinden.
Je nach Betätigungsdauer werden unterschiedliche Modi aktiviert:
- 3–6 Sekunden gedrückt halten: WiFi aktivieren
- 7–12 Sekunden gedrückt halten: WPS-Verbindung starten
- 13–15 Sekunden gedrückt halten: WiFi deaktivieren
Eine Status-LED auf dem Modul zeigt, durch Blinkverhalten, den aktuellen Modus an.
WPS – Einfache Verbindung zum Netzwerk
WPS (WiFi Protected Setup) ermöglicht eine besonders einfache Verbindung mit einem WLAN-Netzwerk – ohne manuelle Eingabe von Netzwerknamen oder Passwort.
So funktioniert die WPS-Verbindung:
- WPS-Modus am Modul aktivieren (CFG-Taster 7–12 Sekunden lang drücken)
- Innerhalb von 2 Minuten den WPS Taster am Router betätigen*.
- Die Verbindung wird nun automatisch hergestellt.
* Hinweis:
Damit diese Art der Verbindung funktioniert, muss der verwendete Router WPS unterstützen. Andernfalls muss die WLAN-Verbindung manuell über die LAN-Konfiguration im ICT-Tool eingerichtet werden.
Im Reiter WPS kann automatisch eine Verbindung mit dem Router hergestellt werden. Dafür muss die „WPS-Start“ Schaltfläche betätigt und innerhalb von zwei Minuten die WPS-Funktion am Router aktiviert werden. Die Geräte verbinden sich anschließend automatisch miteinander.
Sind die Router-Logindaten bekannt, kann im Reiter WiFi-Konfiguration eine Verbindung durch Eingabe von Benutzername und Passwort hergestellt werden. Dabei ist zu beachten, dass WiFi zusätzlich aktiviert werden muss.
Ansteuerung von Ethernet-Modulen über das Modbus TCP Protokoll
Modbus TCP ist ein Protokoll, das auf TCP/IP basiert und zur Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten genutzt wird. Es erlaubt das Lesen und Schreiben von Daten über sogenannte Register und Bits. Dabei kommen standardisierte Funktionscodes zum Einsatz wie zum Beispiel:
Allgemeine Registeraufteilung
| Modbus Register (dez) |
Datentyp | Zugriff | Data size (Bit) |
Beschreibung |
| 0 ... 9999 | Coil | write / read | 1 | Digitale Ausgänge schreiben und zurücklesen |
| 10000 ... 19999 | Discrete Inputs | read | 1 | Digitale Eingänge lesen |
| 30000 ... 39999 | Input Register | read | 16 | Halteregister lesen |
| 40000 ... 49999 | Holding Register | write / read | 16 | Register schreiben und zurücklesen |
Steuerung von Ethernet-Modulen über Modbus TCP
Unsere Module können zur schnellen und einfachen Integration über das Modbus-Registerprotokoll gesteuert werden. Mit diesem Protokoll lassen sich Werte bequem lesen und schreiben, digitale Ausgänge schalten oder Eingänge abfragen. Das vollständige Protokoll stellen wir zum Download bereit.
Beispiel:
// Schreibt die digitalen Ausgänge von Kanal 1-16
MASTER.WriteMultipleRegisters(SLAVE_ID, 0x0420, 0x03);
// Liest die Werte von Kanal 1-16
registerValue = MASTER.ReadHoldingRegisters(SLAVE_ID, 0x0420, NUMREGISTERS);
Konfiguration unserer Modbus TCP-Module
Das Ethernet-Modul ist werkseitig wie folgt konfiguriert:
Modbus aktiv = JA
Modbus IP-Adresse = IP-Adresse des Moduls
Modbus port = 502 (standard Modbus port)
Wenn Sie Ihre eigenen Einstellungen verwenden oder die Modbus-Funktion deaktivieren möchten, nutzen Sie bitte das Konfigurationsmenü unseres ICT-Tools.
Ändern der Parameter im ICT-Tool
1. Einstellen/Ändern der IP-Adresse:
Die IP-Adresse für Modbus TCP und TCP-IP ist immer identisch.
Ausführliche Anweisungen zum Ändern der IP-Adresse finden Sie unter folgendem Link:
2. Deaktivieren Sie die Modbus-Funktion im Modul:
Wenn Sie die Modbus-Funktion deaktivieren möchten, navigieren Sie zum Untermenü „Modbus TCP“, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen „Aktivieren“ und speichern Sie anschließend Ihre Einstellungen.
3. Port Konfiguration
Die Modbus-TCP-Kommunikation erfolgt standardmäßig über Port 502. Alternativ kann jeder Port zwischen 100 und 49151 eingestellt werden.
Modbus I/O-Test
Im Diagnose-Bereichs des ICT-Tools könne Sie über Modbus TCP die digitalen und analogen Ein- und Ausgänge des Moduls direkt testen. Registeradressen sowie Über- und Rückgabewerte werden dabei in einem Debug-Panel angezeigt, wodurch sich beispielsweise Probleme mit dem D/A-Wandler schnell diagnostizieren lassen. Eine vollständige Übersicht aller Registeradressen und Beispiele finden Sie im Modbus-Handbuch unter folgendem Link:
Allgemeine Informationen zum Event-Control
In den folgenden Kapitel, würden wir Ihnen unsere neue All-In-One-Software gerne genauer vorstellen.
Um unsere Module noch kundenfreundlicher und flexibler zu gestalten und Ihnen den Einstieg in die Welt der automatisierten Steuer- und Regelungstechnik zu erleichtern, haben wir als neues Feature das Event-Control in unsere Produkte implementiert. Mit dieser Funktion lassen sich kleine Steueraufgaben realisieren, die im Modul gespeichert werden. Diese Steueraufgaben werden als Events und Aktionen konfiguriert und anschließend nach dem „Wenn-Dann“ Prinzip automatisch ausgeführt.
Konfiguration im ICT-Tool
Mit Hilfe des ICT-Tools können 16 Events und 16 Aktionen konfiguriert und überwacht werden.
Abarbeitung im Modul
Die im Modul abgespeicherten Events werden automatisch nach Modulstart von der im Modul befindlichen CPU überwacht und abgearbeitet. Sobald die eingestellte Bedingung („Event“) erfüllt ist, wird die entsprechende Aktion ausgeführt. Durch diesen im Modul befindlichen Automatismus wird ein zusätzlicher Steuer-PC mit dazugehöriger Anwendersoftware überflüssig.
Funktionen
Folgende Aktionen können u.a. mit dem Event-Control kombiniert werden:
- Überwachen der analogen und digitalen Eingänge (A/D, DI)
- Einstellen von Schaltschwellen bei analogen Eingängen
- Schalten der Modulausgänge (Relais, MOSFET, D/A)
- Versenden von CAN Paketen
Der Umfang der Aktionsmöglichkeiten wird von uns stetig erweitert. Auf Anfrage setzen wir auch gerne Ihre speziellen Kundenwünsche für Sie um.
Modulauswahl
Hier können Sie Ihre Module mit einem Klick auf das „+“ Symbol ins ICT-Tool einbinden, um diese anschließend konfigurieren oder testen zu können.
Modulserien, welche diese Funktion unterstützen:
- BS-USB2-Serie
- BS-WEU-Serie
- NET-Serie
- UC-Serie
- CAN-Box
Modulserien, welche diese Funktion nicht unterstützen:
- Starter-Serie
- RO-Serie
- COS-Serie
ICT Treeview
Im Treeview auf der linken Seite des Programmfensters, sehen Sie die jeweiligen Formen, die von Ihrem Modul unterstützt werden.
Mit einem Klick können Sie sich diese Form dann im rechten Teil des Programmes anzeigen lassen und mögliche Konfigurationen oder Tests durchführen.
In den folgenden Kapitel, würden wir Ihnen unsere neue All-In-One-Software gerne genauer vorstellen.
Mit dem Event-Control-Modul können Sie auf externe Signale flexibel und automatisiert reagieren – direkt auf dem I/O-Modul, ganz ohne PC oder zusätzliche Steuerung.
Wie funktioniert das?
Das System registriert externe Ereignisse („Events“), wie z. B. das Schalten eines Eingangs oder das Auslösen eines Sensors, und führt daraufhin vordefinierte Aktionen aus. Diese Aktionen können einfache Aufgaben, wie das Einschalten eines Relais sein oder auch das Versenden einer CAN-Nachricht.
Die Vorteile:
-
Eigenständige Verarbeitung – Die Steuerung erfolgt direkt auf dem Modul, unabhängig vom Host-System.
-
Flexibel anpassbar – Sie können beliebige Ein- und Ausgänge miteinander verknüpfen.
-
Komplexe Logik möglich – Dank logischer Operatoren wie UND, ODER oder NICHT lassen sich auch anspruchsvollere Steuerungen umsetzen.
-
Einfache Konfiguration – Events und Aktionen werden komfortabel über unser ICT-Tool festgelegt und ins Modul übertragen, ganz ohne Programmierkenntnisse.
Beispiel:
Ein digitaler Eingang erkennt das Öffnen einer Tür. Daraufhin schaltet das System automatisch ein Licht ein, ohne dass ein PC beteiligt ist.
In unserem ICT-Tool im Bereich „Statistik“ erhält man einen schnellen Überblick aller laufenden Aktionen und Events.
Eine mini SPS
Um unsere Module noch kundenfreundlicher und flexibler zu gestalten und Ihnen den Einstieg in die Welt der automatisierten Steuer- und Regelungstechnik zu erleichtern, haben wir als neues Feature das sog. Event-Control in unsere Produkte implementiert. Mit dieser Funktion lassen sich kleine Steueraufgaben in das Modul speichern, die anschließend nach dem „Wenn-Dann“ Prinzip automatisch Aktionen ausführen.
Folgende Informationen können der Statistik entnommen werden:
- Ausgeführte Event-Nr.
- Event-Modus
- Intervall
- Anzahl ausgeführter Events
- Nummer der ausgeführten Aktion
- Anzahl ausgeführter Aktionen
Mithilfe eines Events wird eine bestimmte Aktion ausgeführt, sobald eine Bedingung erfüllt ist.
Auch eine Zeitspanne, wie lang die Bedingung erfüllt sein muss, um eine Aktion auszuführen, kann vorgegeben werden.
Diese Einstellungen werden direkt in das Modul-Configuration-Memory des Modul gespeichert.
Beispiel: Es können automatisch Spannungen über den D/A-Wandler ausgegeben oder Relais geschaltet werden, wenn eine zuvor definierte Schaltschwelle an den A/D-Eingängen erreicht wird oder ein Signal an einem digitalen Eingang erfasst wird.
Abhängig von der Ausstattung Ihres Produktes stehen Ihnen unterschiedliche Modi zur Auswahl:
„DI“ / „DI-Flip-Flop“ / „DO-Readback“
DI: High oder Low Signal eines digitalen Eingangs.
Flip-Flop: Bei einer Zustandsänderung des digitalen Eingangs, wird das Flip-Flop des Kanals gesetzt und anschließend wieder zurückgesetzt.
DO-Readback: Der Status des Ausgangskanals wird ausgelesen.
Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:
- Nummer des zu überwachenden Kanals
- Bedingung des Kanalzustandes (on = 1 / off = 0)
- Mindestdauer, die gewartet werden soll, bis die Aktion getriggert wird
- Nummer der auszuführenden Aktion (diese wird im Bereich Aktion konfiguriert)
„A/D“
Die aktuell anliegende Spannung des analogen Eingangs wird ausgelesen.
Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:
- Nummer des zu überwachenden Kanals
- A/D-Modus (Auswahl ist modulabhängig)
- Bedingung die erfüllt werden muss (Wert größer als.. , Wert kleiner als.. , Wert in einem Bereich)
- Werte die für die Bedingung erreicht werden müssen
- Mindestdauer, die gewartet werden soll, bis die Aktion getriggert wird
- Nummer der auszuführenden Aktion (diese wird im Bereich Aktion konfiguriert)
In unserem ICT-Tool im Bereich „Aktionen“ wird definiert, welche Aufgaben, automatisch durchgeführt werden sollen, sobald eine Bedingung („Event“) erfüllt ist.
So können Sie z. B. festlegen, dass ein bestimmtes CAN-Paket versendet werden soll, wenn eine bestimmte Spannung auf einem A/D-Kanal gemessen wird oder ein Signal an einem digitalen Eingang erfasst wird.
Abhängig von der Ausstattung Ihres Produktes, stehen Ihnen unterschiedliche Modi zur Auswahl:
„D/A-Ausgang setzen“
Gibt eine Spannung oder einen Strom an einem analogen Ausgang aus.
Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:
- Nummer des Kanals auf dem die Aktion ausgeführt werden soll
- D/A-Modus (Auswahl ist modulabhängig)
- Spannung oder Strom der ausgegeben werden soll
- Zeit, die gewartet werden soll, bevor die Aktion erneut ausgeführt wird
„DO Ausgang setzen“
Schaltet einen digitalen Ausgang ein oder aus.
Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:
- Nummer des anzusteuernden Kanals
- Zustand (0 = off / 1 = on), der gesetzt werden soll
- Zeit die gewartet werden soll, bevor die Aktion erneut ausgeführt wird
„CAN Paket senden“
Das eingestellte CAN TX-Event wird ausgelöst. Für diese Funktion muss der Triggermodus im CAN TX-Paket auf „TX-EVENT“ gesetzt werden (siehe Konfiguration).
Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:
- Nummer des auszulösenden CAN TX-Events
- Zeit die gewartet werden soll, bevor die Aktion erneut ausgeführt wird (verhindert zu häufiges Versenden eines CAN-Paketes)
Mehr Informationen zur Konfiguration des TX-Mode finden Sie hier:
Programmierung unserer Module mit der DELIB-Treiberbibliothek
Die DELIB-Treiberbibliothek ermöglicht ein einheitliches Ansprechen aller DEDITEC Produkte. Dank des umfangreichen und klar strukturierten Aufbaus, lassen sich unsere Module in nahezu jeder Programmiersprache in Ihre Projekte einbinden und steuern.
Eine ausführliche Anleitung rund um die DELIB und eine Vielzahl von Programmierbeispielen finden Sie hier:
Eine Auflistung aller DELIB Befehle finden Sie hier:
Programmierung unserer Module mit der DELIB-Treiberbibliothek ETH
Die DELIB ETH ist eine reine Ethernet Version der DEDITEC Treiberbibliothek. Diese beinhaltet keine Treiber für USB oder Seriell und benötigt keine Installation auf dem PC. Auch die Konfiguration und die Einbindung eines Moduls in die Registry entfällt. Admin-Schreibrechte werden ebenfalls nicht benötigt.
Als Projektkunde können Sie die DELIB ETH auch direkt in das eigene Setup integrieren.
Sämtliche Produkte mit Ethernet Schnittstelle werden von der DELIB ETH unterstützt und lassen sich direkt über die TCP/IP-Adresse ansprechen.
Hier geht es zur DELIB ETH:
Beispiel zur Programmierung unserer Module mit der DELIB
Folgende Beispiele zeigen, wie ein Modul geöffnet wird und digitale Ausgänge geschaltet werden können.
Modul öffnen:
uint ModulID = 14; - die ID ist abhängig vom Modultyp (s. delib.h)
uint ModulNr = 0; - standardmäßig immer 0
uint handle; - Handle des geöffneten Moduls
handle = DapiOpenModule(ModulID, ModulNr);
Relais schalten:
uint ch = 0; - Kanalnummer
uint val = 1; - Wert der gesetzt werden soll (0=off / 1=on)
DapiDOSet1(handle, ch, val);
Modul schließen:
DapiCloseModule(handle);
Erläuterung:
Die Funktion "DapiOpenModule" dient zum Öffnen eines Moduls. Welches Modul dabei geöffnet werden soll, das bestimmen die beiden übergebenen Parameter innerhalb der Klammer.
Der erste Parameter bezeichnet die Modul-ID. Die für Ihr Modul richtige ID können Sie der delib.h Datei entnehmen, welche sich im DEDITEC Installationspfad befindet.
Der zweite Parameter bezeichnet die Modul-Nr, wichtig, wenn mehrere Module gleichen Typs an einem PC betrieben werden. Ist nur ein Modul am PC angeschlossen, dann wird einfach die "0" angegeben. Die Modul-Nr lässt sich mit Hilfe ICT-Tool direkt auf dem Modul festlegen.
Wie teste ich mein Modul?
Über die grafische Benutzeroberfläche können Sie direkt auf das Modul zugreifen und sämtliche Funktionen ausführen.
Hier geht es zum ICT-Tool:
Programmierung unserer Ethernet-Module
Die Programmierung unserer Ethernet-Module erfolgt mit der DELIB Treiberbibliothek.
Folgende Programmiermöglichkeiten (Protokolle / IP-Adresse) stehen zur Verfügung:
Unsere Ethernet Produkte lassen sich auf verschiedene Wege ansteuern. Zur besseren Übersicht, haben wir diese in folgende Punkte unterteilt:
- IP-Direct-Methode
- Standard-Methode (Registry)
- DEDITEC TCP/IP Protokoll
- Modbus TCP Protokoll
Ansteuerung von Ethernet-Modulen mit Hilfe der IP-Direct-Methode
Mit dieser Methode können Sie unsere Ethernet-Module direkt über die IP-Adresse öffnen und steuern. Eine Installation des DELIB-Setups ist nicht notwendig.
Im folgenden Beispiel wird das Modul über IP-Direct geöffnet:
DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT exbuffer = new DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT();
exbuffer.address = „192.168.1.1“;
exbuffer.portno = 9912;
exbuffer.timeout = 5000;
handle = DapiOpenModuleEx(29, 0, exbuffer, 0);
Ansteuerung von Ethernet-Modulen mit Hilfe der Standard-Methode (Registry)
Mit dieser Methode wird das Modul über die in der Registry hinterlegten Netzwerkkonfiguration geöffnet.
Dadurch muss die Anwendungssoftware nicht die IP-Adresse kennen, da diese auf dem Rechner in der Registry gespeichert ist. Die Verteilung von Software auf unterschiedliche Rechner ist dadurch einfacher.
Die Konfiguration kann mit Hilfe des ICT-Tools in der Registry abgespeichert werden.
Im folgenden Beispiel wird das Modul über die Standard-Methode geöffnet:
uint ModulID = 39; (s. delib.h)
uint ModulNr = 0;
handle = DapiOpenModule(ModulID, ModulNr);
Ansteuerung von Ethernet-Modulen über TCP/IP über unser offenes Ethernet Protokoll
Bei Bedarf können Sie Ihre eigene Ansteuerung selber programmieren. Das Protokoll, welches die Kommunikation über TCP/IP beschreibt, ist offen gelegt. Die Ansteuerung erfolgt registerbasiert. Hierfür wurde ein Kommunikations-Protokoll erstellt, anhand dessen die Register des Moduls angesprochen werden und somit Lese- oder Schreibbefehle ausgeführt werden. Das Handbuch „Protokolle & Registerbelegung“ beschreibt die Sende- und Empfangsrahmen, um mit unseren Ethernet-Modulen zu kommunizieren.
Mit dieser Methode können Sie unsere Ethernet-Module direkt über die IP-Adresse öffnen und steuern. Eine Installation des DELIB-Setups ist nicht notwendig.
Im folgenden Beispiel wird das Modul über IP-Direct geöffnet:
DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT exbuffer = new DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT();
exbuffer.address = „192.168.1.1“;
exbuffer.portno = 9912;
exbuffer.timeout = 5000;
handle = DapiOpenModuleEx(29, 0, exbuffer, 0);
Ansteuerung von Ethernet-Modulen mit Hilfe der IP-Direct-Methode
Mit dieser Methode können Sie unsere Ethernet-Module direkt über die IP-Adresse öffnen und steuern. Eine Installation des DELIB-Setups ist nicht notwendig.
Im folgenden Beispiel wird das Modul über IP-Direct geöffnet:
DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT exbuffer = new DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT();
exbuffer.address = „192.168.1.1“;
exbuffer.portno = 9912;
exbuffer.timeout = 5000;
handle = DapiOpenModuleEx(29, 0, exbuffer, 0);
Ansteuerung von Ethernet-Modulen mit Hilfe der Standard-Methode (Registry)
Mit dieser Methode wird das Modul über die in der Registry hinterlegten Netzwerkkonfiguration geöffnet.
Dadurch muss die Anwendungssoftware nicht die IP-Adresse kennen, da diese auf dem Rechner in der Registry gespeichert ist. Die Verteilung von Software auf unterschiedliche Rechner ist dadurch einfacher.
Die Konfiguration kann mit Hilfe des ICT-Tools in der Registry abgespeichert werden.
Im folgenden Beispiel wird das Modul über die Standard-Methode geöffnet:
uint ModulID = 39; (s. delib.h)
uint ModulNr = 0;
handle = DapiOpenModule(ModulID, ModulNr);
Ansteuerung von Ethernet-Modulen über TCP/IP über unser offenes Ethernet Protokoll
Bei Bedarf können Sie Ihre eigene Ansteuerung selber programmieren. Das Protokoll, welches die Kommunikation über TCP/IP beschreibt, ist offen gelegt. Die Ansteuerung erfolgt registerbasiert. Hierfür wurde ein Kommunikations-Protokoll erstellt, anhand dessen die Register des Moduls angesprochen werden und somit Lese- oder Schreibbefehle ausgeführt werden. Das Handbuch „Protokolle & Registerbelegung“ beschreibt die Sende- und Empfangsrahmen, um mit unseren Ethernet-Modulen zu kommunizieren.
Mit dieser Methode wird das Modul über die in der Registry hinterlegten Netzwerkkonfiguration geöffnet.
Dadurch muss die Anwendungssoftware nicht die IP-Adresse kennen, da diese auf dem Rechner in der Registry gespeichert ist. Die Verteilung von Software auf unterschiedliche Rechner ist dadurch einfacher.
Die Konfiguration kann mit Hilfe des ICT-Tools in der Registry abgespeichert werden.
Im folgenden Beispiel wird das Modul über die Standard-Methode geöffnet:
uint ModulID = 39; (s. delib.h)
uint ModulNr = 0;
handle = DapiOpenModule(ModulID, ModulNr);
Ansteuerung von Ethernet-Modulen mit Hilfe der IP-Direct-Methode
Mit dieser Methode können Sie unsere Ethernet-Module direkt über die IP-Adresse öffnen und steuern. Eine Installation des DELIB-Setups ist nicht notwendig.
Im folgenden Beispiel wird das Modul über IP-Direct geöffnet:
DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT exbuffer = new DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT();
exbuffer.address = „192.168.1.1“;
exbuffer.portno = 9912;
exbuffer.timeout = 5000;
handle = DapiOpenModuleEx(29, 0, exbuffer, 0);
Ansteuerung von Ethernet-Modulen mit Hilfe der Standard-Methode (Registry)
Mit dieser Methode wird das Modul über die in der Registry hinterlegten Netzwerkkonfiguration geöffnet.
Dadurch muss die Anwendungssoftware nicht die IP-Adresse kennen, da diese auf dem Rechner in der Registry gespeichert ist. Die Verteilung von Software auf unterschiedliche Rechner ist dadurch einfacher.
Die Konfiguration kann mit Hilfe des ICT-Tools in der Registry abgespeichert werden.
Im folgenden Beispiel wird das Modul über die Standard-Methode geöffnet:
uint ModulID = 39; (s. delib.h)
uint ModulNr = 0;
handle = DapiOpenModule(ModulID, ModulNr);
Ansteuerung von Ethernet-Modulen über TCP/IP über unser offenes Ethernet Protokoll
Bei Bedarf können Sie Ihre eigene Ansteuerung selber programmieren. Das Protokoll, welches die Kommunikation über TCP/IP beschreibt, ist offen gelegt. Die Ansteuerung erfolgt registerbasiert. Hierfür wurde ein Kommunikations-Protokoll erstellt, anhand dessen die Register des Moduls angesprochen werden und somit Lese- oder Schreibbefehle ausgeführt werden. Das Handbuch „Protokolle & Registerbelegung“ beschreibt die Sende- und Empfangsrahmen, um mit unseren Ethernet-Modulen zu kommunizieren.
Bei Bedarf können Sie Ihre eigene Ansteuerung selber programmieren. Das Protokoll, welches die Kommunikation über TCP/IP beschreibt, ist vollständig dokumentiert. Die Ansteuerung erfolgt registerbasiert. Hierfür wurde ein Kommunikations-Protokoll erstellt, anhand dessen die Register des Moduls angesprochen werden und somit Lese- oder Schreibbefehle ausgeführt werden. Das Handbuch „Protokolle & Registerbelegung“ beschreibt die Sende- und Empfangsrahmen, um mit unseren Ethernet-Modulen zu kommunizieren.
Ansteuerung von Ethernet-Modulen mit Hilfe der IP-Direct-Methode
Mit dieser Methode können Sie unsere Ethernet-Module direkt über die IP-Adresse öffnen und steuern. Eine Installation des DELIB-Setups ist nicht notwendig.
Im folgenden Beispiel wird das Modul über IP-Direct geöffnet:
DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT exbuffer = new DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT();
exbuffer.address = „192.168.1.1“;
exbuffer.portno = 9912;
exbuffer.timeout = 5000;
handle = DapiOpenModuleEx(29, 0, exbuffer, 0);
Ansteuerung von Ethernet-Modulen mit Hilfe der Standard-Methode (Registry)
Mit dieser Methode wird das Modul über die in der Registry hinterlegten Netzwerkkonfiguration geöffnet.
Dadurch muss die Anwendungssoftware nicht die IP-Adresse kennen, da diese auf dem Rechner in der Registry gespeichert ist. Die Verteilung von Software auf unterschiedliche Rechner ist dadurch einfacher.
Die Konfiguration kann mit Hilfe des ICT-Tools in der Registry abgespeichert werden.
Im folgenden Beispiel wird das Modul über die Standard-Methode geöffnet:
uint ModulID = 39; (s. delib.h)
uint ModulNr = 0;
handle = DapiOpenModule(ModulID, ModulNr);
Ansteuerung von Ethernet-Modulen über TCP/IP über unser offenes Ethernet Protokoll
Bei Bedarf können Sie Ihre eigene Ansteuerung selber programmieren. Das Protokoll, welches die Kommunikation über TCP/IP beschreibt, ist offen gelegt. Die Ansteuerung erfolgt registerbasiert. Hierfür wurde ein Kommunikations-Protokoll erstellt, anhand dessen die Register des Moduls angesprochen werden und somit Lese- oder Schreibbefehle ausgeführt werden. Das Handbuch „Protokolle & Registerbelegung“ beschreibt die Sende- und Empfangsrahmen, um mit unseren Ethernet-Modulen zu kommunizieren.
Modbus TCP ist ein Protokoll, das auf TCP/IP basiert und zur Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten genutzt wird. Es erlaubt das Lesen und Schreiben von Daten über sogenannte Register und Bits. Dabei kommen standardisierte Funktionscodes zum Einsatz wie zum Beispiel:
Allgemeine Registeraufteilung
| Modbus Register (dez) |
Datentyp | Zugriff | Data size (Bit) |
Beschreibung |
| 0 … 9999 | Coil | write / read | 1 | Digitale Ausgänge schreiben und zurücklesen |
| 10000 … 19999 | Discrete Inputs | read | 1 | Digitale Eingänge lesen |
| 30000 … 39999 | Input Register | read | 16 | Halteregister lesen |
| 40000 … 49999 | Holding Register | write / read | 16 | Register schreiben und zurücklesen |
Modbus TCP ist ein Protokoll, das auf TCP/IP basiert und zur Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten genutzt wird. Es erlaubt das Lesen und Schreiben von Daten über sogenannte Register und Bits. Dabei kommen standardisierte Funktionscodes zum Einsatz wie zum Beispiel:
- Read Coils (FC 01): liest digitale Ausgänge (0 oder 1).
- Read Discrete Inputs (FC 02): liest digitale Eingänge (0 oder 1).
- Read Holding Registers (FC 03): liest 16-Bit-Werte, die auch beschrieben werden können (z. B. Sollwerte).
- Read Input Registers (FC 04): liest 16-Bit-Werte, die nur lesbar sind (z. B. Messwerte).
Unsere Module können zur schnellen und einfachen Integration über das Modbus-Registerprotokoll gesteuert werden. Mit diesem Protokoll lassen sich Werte bequem lesen und schreiben, digitale Ausgänge schalten oder Eingänge abfragen. Das vollständige Protokoll stellen wir zum Download bereit.
Beispiel:
// Schreibt die digitalen Ausgänge von Kanal 1-16
MASTER.WriteMultipleRegisters(SLAVE_ID, 0x0420, 0x03);
// Liest die Werte von Kanal 1-16
registerValue = MASTER.ReadHoldingRegisters(SLAVE_ID, 0x0420, NUMREGISTERS);
Verwaltungsfunktionen
DapiOpenModule
Diese Funktion öffnet ein bestimmtes Modul.
Beschreibung
Dieser Befehl schließt ein geöffnetes Modul.
Definition
ULONG DapiCloseModule(ULONG handle);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
Return-Wert
Keiner
Programmierbeispiel
// Modul schließen
DapiCloseModule(handle);
DapiCloseModule
Dieser Befehl schliesst ein geöffnetes Modul.
Beschreibung
Dieser Befehl schließt ein geöffnetes Modul.
Definition
ULONG DapiCloseModule(ULONG handle);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
Return-Wert
Keiner
Programmierbeispiel
// Modul schließen
DapiCloseModule(handle);
DapiGetDELIBVersion
Diese Funktion gibt die installierte DELIB-Version zurück.
Beschreibung
Diese Funktion gibt die installierte DELIB-Version zurück.
Definition
ULONG DapiGetDELIBVersion(ULONG mode, ULONG par);
Parameter
mode=Modus, mit dem die Version ausgelesen wird (muss immer 0 sein).
par=Dieser Parameter ist nicht definiert (muss immer 0 sein).
Return-Wert
version=Versionsnummer der installierten DELIB-Version [hex]
Programmierbeispiel
version = DapiGetDELIBVersion(0, 0);
//Bei installierter Version 1.32 ist version = 132(hex)
DapiSpecialCMDGetModuleConfig
Diese Funktion gibt die Hardwareausstattung (Anzahl der Ein- und Ausgangskanäle) des Moduls zurück.
Beschreibung
Diese Funktion gibt die Hardwareausstattung (Anzahl der Ein- und
Ausgangskanäle) des Moduls zurück.
Definition
ULONG DapiSpecialCommand(ULONG handle,
DAPI_SPECIAL_CMD_GET_MODULE_CONFIG, par, 0, 0);
Parameter
handle=Dies ist der Handle eines offenen Moduls
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangskanäle
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DI
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangsflipflops
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DI_FF
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangszähler (16-Bit-Zähler)
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DI_COUNTER
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangszähler (48-Bit-Zähler)
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_CNT48
Abfrage der Anzahl der digitalen Ausgangskanäle
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DO
Abfrage der Anzahl der digitalen Impulsgeberausgänge
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_PULSE_GEN
Abfrage der Anzahl der digitalen PWM-Ausgänge
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_PWM_OUT
Abfrage der Anzahl der digitalen Ein-/Ausgangskanäle
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DX
Abfrage der Anzahl der analogen Eingangskanäle
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_AD
Abfrage der Anzahl der analogen Ausgangskanäle
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DA
Anzahl der Temperaturkanäle abfragen
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_TEMP
Anzahl der Stepperkanäle abfragen
par=DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_STEPPER
Return value
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangskanäle
return=Anzahl der digitalen Eingangskanäle
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangsflipflops
return=Anzahl der digitalen Eingangsflipflops
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangszähler (16-Bit-Zähler)
return=Anzahl der digitalen Eingangszähler (16-Bit-Zähler)
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangszähler (48-Bit-Zähler)
return=Anzahl der digitalen Eingangszähler (48-Bit-Zähler)
Abfrage der Anzahl der digitalen Ausgangskanäle
return=Anzahl der digitalen Ausgangskanäle
Abfrage der Anzahl der digitalen Impulsgeberausgänge
return=Anzahl der digitalen Impulsgeberausgänge
Abfrage der Anzahl der digitalen PWM-Ausgänge
return=Anzahl der digitalen PWM-Ausgänge
Abfrage der Anzahl der digitalen Eingangs-/Ausgangskanäle
return=Anzahl der digitalen Eingangs-/Ausgangskanäle
Abfrage der Anzahl der analogen Eingangskanäle
return=Anzahl der analogen Eingangskanäle
Abfrage der Anzahl der analogen Ausgangskanäle
return=Anzahl der analogen Ausgangskanäle
Abfrage der Anzahl der Temperaturkanäle
return=Anzahl der Temperaturkanäle
Abfrage der Anzahl der Stepperkanäle
return=Anzahl der Stepperkanäle
Programmierbeispiel
ret=DapiSpecialCommand(handle,
DAPI_SPECIAL_CMD_GET_MODULE_CONFIG,
DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DI, 0, 0);
//Returns the number of digital input channels
ret=DapiSpecialCommand(handle,
DAPI_SPECIAL_CMD_GET_MODULE_CONFIG,
DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DO, 0, 0);
//Returns the number of digital output channels
ret=DapiSpecialCommand(handle,
DAPI_SPECIAL_CMD_GET_MODULE_CONFIG,
DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DX, 0, 0);
//Returns the number of digital input/output channels
ret=DapiSpecialCommand(handle,
DAPI_SPECIAL_CMD_GET_MODULE_CONFIG,
DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_AD, 0, 0);
//Returns the number of analog input channels
ret=DapiSpecialCommand(handle,
DAPI_SPECIAL_CMD_GET_MODULE_CONFIG,
DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DA, 0, 0);
//Returns the number of analog output channels
ret=DapiSpecialCommand(handle,
DAPI_SPECIAL_CMD_GET_MODULE_CONFIG,
DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_STEPPER, 0, 0);
//Returns the number of stepper channels
DapiOpenModuleEx
Diese Funktion öffnet gezielt ein Modul mit Ethernet-Schnittstelle. Dabei können die Parameter IP-Adresse, Portnummer und die Dauer des Timeouts bestimmt werden.
Beschreibung
Diese Funktion öffnet gezielt ein Modul mit Ethernet-Schnittstelle. Dabei können die Parameter IP-Adresse, Portnummer und die Dauer des Timeouts bestimmt werden. Das Öffnen des Moduls geschieht dabei unabhängig von den im DELIB Configuration Utility getroffenen Einstellungen.
Definition
ULONG DapiOpenModuleEx(ULONG moduleID, ULONG nr, unsigned char* exbuffer, 0);
Parameter
moduleID = Gibt das Modul an, welches geöffnet werden soll (siehe delib.h)
nr = Gibt an, welches (bei mehreren Modulen) geöffnet werden soll.
nr = 0 -> 1. Modul
nr = 1 -> 2. Modul
exbuffer = Buffer für IP-Adresse, Portnummer und Dauer des Timeouts
Return-Wert
handle = Entsprechender Handle für das Modul
handle = 0 -> Modul wurde nicht gefunden
Bemerkung
Der von dieser Funktion zurückgegebene Handle wird zur Identifikation des Moduls für alle anderen Funktionen benötigt.
Dieser Befehl wird von allen Modulen mit Ethernet-Schnittstelle unterstützt.
Programmierbeispiel
// Open ETH-Module with parameter
DAPI_OPENMODULEEX_STRUCT open_buffer;
strcpy((char*) open_buffer.address, "192.168.1.10");
open_buffer.portno = 0;
open_buffer.timeout = 5000;
handle = DapiOpenModuleEx(RO_ETH, 0, (unsigned char*) &open_buffer, 0);
printf("Module handle = %x\n", handle);
DapiScanAllModulesAvailable
Mit dieser Funktion lassen sich alle am USB-Bus angeschlossen Module scannen.
Beschreibung
Mit dieser Funktion lassen sich alle am USB-Bus angeschlossen Module
scannen.
Hierbei wird die Modul-ID und die Modul-Nr. jedes gefundenen Modules ermittelt.
Definition
ULONG DapiScanAllModulesAvailable(uint nr)
Parameter
nr = 0: Es wird nach allen am USB-Bus angeschlossenen Module gesucht
nr = i: Auslesen der einzelnen angeschlossenen Module
Return-Wert
Gibt die Anzahl der gefunden Module wieder.
Programmierbeispiel
no_of_modules =
DT.Delib.DapiScanAllModulesAvailable(0);
for (i = 1; i <= no_of_modules; i++)
{
ret = DapiScanAllModulesAvailable(i);
moduleID = ret & 0x0000ffff;
moduleNr = (ret >> 16) & 0xff;
}
Register-Funktionen
DapiWriteByte
Dieser Befehl führt einen direkten Register Schreibbefehl auf das Modul aus.
Beschreibung
Dieser Befehl führt einen direkten Register Schreibbefehl auf das Modul aus.
Definition
void DapiWriteByte(ULONG handle, ULONG adress, ULONG value);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
adress=Adresse, auf die zugegriffen werden soll
value=Gibt den Datenwert an, der geschrieben wird (8-Bit)
Return-Wert
Keiner
Bemerkung
Dies sollte nur von erfahrenen Programmieren benutzt werden. So kann auf alle zur Verfügung stehenden Register direkt zugegriffen werden.
Programmierbeispiel
// Daten werden in das Register 0x10 geschrieben
DapiWriteByte(handle, 0x10, 0xFF);
DapiWriteWord
Dieser Befehl führt einen direkten Register Schreibbefehl auf das Modul aus.
Beschreibung
Dieser Befehl führt einen direkten Register Schreibbefehl auf das Modul aus.
Definition
void DapiWriteWord(ULONG handle, ULONG adress, ULONG value);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
adress=Adresse, auf die zugegriffen werden soll
value=Gibt den Datenwert an, der geschrieben wird (16-Bit)
Return-Wert
Keiner
Bemerkung
Dies sollte nur von erfahrenen Programmieren benutzt werden. So kann auf alle zur Verfügung stehenden Register direkt zugegriffen werden.
Programmierbeispiel
// Daten werden in das Register 0x10 geschrieben
DapiWriteWord(handle, 0x10, 0xFFFF);
DapiWriteLong
Dieser Befehl führt einen direkten Register Schreibbefehl auf das Modul aus.
Beschreibung
Dieser Befehl führt einen direkten Register Schreibbefehl auf das Modul aus.
Definition
void DapiWriteLong(ULONG handle, ULONG adress, ULONG value);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
adress=Adresse, auf die zugegriffen werden soll
value=Gibt den Datenwert an, der geschrieben wird (32-Bit)
Return-Wert
Keiner
Bemerkung
Dies sollte nur von erfahrenen Programmieren benutzt werden. So kann auf alle zur Verfügung stehenden Register direkt zugegriffen werden.
Programmierbeispiel
// Daten werden in das Register 0x10 geschrieben
DapiWriteLong(handle, 0x10, 0xFFFFFFFF);
DapiWriteLongLong
Dieser Befehl führt einen direkten Register Schreibbefehl auf das Modul aus.
Beschreibung
Dieser Befehl führt einen direkten Register Schreibbefehl auf das Modul aus.
Definition
void DapiWriteLongLong(ULONG handle, ULONG adress, ULONGLONG value);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
adress=Adresse, auf die zugegriffen werden soll
value=Gibt den Datenwert an, der geschrieben wird (64-Bit)
Return-Wert
Keiner
Bemerkung
Dies sollte nur von erfahrenen Programmieren benutzt werden. So kann auf alle zur Verfügung stehenden Register direkt zugegriffen werden.
Programmierbeispiel
// Daten werden in das Register 0x10 geschrieben
DapiWriteLongLong(handle, 0x10, 0xFFFFFFFFFFFFFFFF);
DapiReadByte
Dieser Befehl führt einen direkten Register Lese-Befehl auf das Modul aus.
Beschreibung
Dieser Befehl führt einen direkten Register Lese-Befehl auf das Modul aus.
Definition
ULONG DapiReadByte(ULONG handle, ULONG adress);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
adress=Adresse, auf die zugegriffen werden soll
Return-Wert
Inhalt des zu lesenden Registers (8-Bit)
Bemerkung
Dies sollte nur von erfahrenen Programmieren benutzt werden. So kann auf alle zur Verfügung stehenden Register direkt zugegriffen werden.
Programmierbeispiel
// Ließt 8 Bit aus der Adresse 0x0
ULONG data;
data = DapiReadByte(handle, 0x0);
DapiReadWord
Dieser Befehl führt einen direkten Register Lese-Befehl auf das Modul aus.
Beschreibung
Dieser Befehl führt einen direkten Register Lese-Befehl auf das Modul aus.
Definition
ULONG DapiReadWord(ULONG handle, ULONG adress);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
adress=Adresse, auf die zugegriffen werden soll
Return-Wert
Inhalt des zu lesenden Registers (16-Bit)
Bemerkung
Dies sollte nur von erfahrenen Programmieren benutzt werden. So kann auf alle zur Verfügung stehenden Register direkt zugegriffen werden.
Programmierbeispiel
// Ließt 16 Bit aus der Adresse 0x0
ULONG data;
data = DapiReadWord(handle, 0x0);
DapiReadLong
Dieser Befehl führt einen direkten Register Lese-Befehl auf das Modul aus.
Beschreibung
Dieser Befehl führt einen direkten Register Lese-Befehl auf das Modul aus.
Definition
ULONG DapiReadLong(ULONG handle, ULONG adress);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
adress=Adresse, auf die zugegriffen werden soll
Return-Wert
Inhalt des zu lesenden Registers (32-Bit)
Bemerkung
Dies sollte nur von erfahrenen Programmieren benutzt werden. So kann auf alle zur Verfügung stehenden Register direkt zugegriffen werden.
Programmierbeispiel
// Ließt 32 Bit aus der Adresse 0x0
ULONG data;
data = DapiReadLong(handle, 0x0);
DapiReadLongLong
Dieser Befehl führt einen direkten Register Lese-Befehl auf das Modul aus.
Beschreibung
Dieser Befehl führt einen direkten Register Lese-Befehl auf das Modul aus.
Definition
ULONGLONG DapiReadLongLong(ULONG handle, ULONG address);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
address=Adresse, auf die zugegriffen werden soll
Return-Wert
Inhalt des zu lesenden Registers (64-Bit)
Bemerkung
Dies sollte nur von erfahrenen Programmieren benutzt werden. So kann auf alle zur Verfügung stehenden Register direkt zugegriffen werden.
Programmierbeispiel
// Ließt 64 Bit aus der Adresse 0x0
ULONGLONG data;
data = DapiReadLongLong(handle, 0x0);
Digitale Ausgabe-Funktionen
DapiDOSet1
Dieser Befehl setzt einen einzelnen Ausgang.
Beschreibung
Dieser Befehl setzt einen einzelnen Ausgang.
Definition
void DapiDOSet1(ULONG handle, ULONG ch, ULONG data);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
ch=Gibt die Nummer des zu setzenden Ausgangs an (0 .. )
data=Gibt den Datenwert an, der geschrieben wird (0 / 1)
Return-Wert
Keiner
Anforderungen
Die folgenden SW-Feature-Bits müssen vom Modul unterstützt werden:
DAPI_SW_FEATURE_BIT_CFG_DO
Die folgenden Bedingungen für die Übergabeparameter müssen eingehalten werden:
maxCh = DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_GET_MODULE_CONFIG, DAPI_SPECIAL_GET_MODULE_CONFIG_PAR_DO, 0, 0);
maxCh > ch
Programmierbeispiel
// Ausgang 8 wird auf 1 gesetzt
DapiDOSet1(handle, 7, 1);
DapiDOSet8
Dieser Befehl setzt gleichzeitig 8 digitale Ausgänge.
Beschreibung
Dieser Befehl setzt gleichzeitig 8 digitale Ausgänge.
Definition
void DapiDOSet8(ULONG handle, ULONG ch, ULONG data);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
ch=Gibt die Nummer des Ausgangs an, ab dem geschrieben werden soll (0, 8, 16, 24, 32, ..)
data=Gibt die Datenwerte an, die geschrieben werden
Return-Wert
Keiner
Programmierbeispiel
// Ausgänge 9-12 werden auf 0 gesetzt
// Ausgänge 13-16 werden auf 1 gesetzt
DapiDOSet8(handle, 8, 0xf0);
DapiDOSet16
Dieser Befehl setzt gleichzeitig 16 digitale Ausgänge.
Beschreibung
Dieser Befehl setzt gleichzeitig 16 digitale Ausgänge.
Definition
void DapiDOSet16(ULONG handle, ULONG ch, ULONG data);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
ch=Gibt die Nummer des Ausgangs an, ab dem geschrieben werden soll (0, 16, 32, ..)
data=Gibt die Datenwerte an, die geschrieben werden
Return-Wert
Keiner
Programmierbeispiel
// Ausgänge 1-8 werden auf 0 gesetzt
// Ausgänge 9-16 werden auf 1 gesetzt
DapiDOSet16(handle, 0, 0xff00);
DapiDOSet32
Dieser Befehl setzt gleichzeitig 32 digitale Ausgänge.
Beschreibung
Dieser Befehl setzt gleichzeitig 32 digitale Ausgänge.
Definition
void DapiDOSet32(ULONG handle, ULONG ch, ULONG data);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
ch=Gibt die Nummer des Ausgangs an, ab dem geschrieben werden soll (0, 32, 64, ..)
data=Gibt die Datenwerte an, die geschrieben werden
Return-Wert
Keiner
Programmierbeispiel
// Einen Wert auf die Ausgänge schreiben
data = 0x0000ff00; // Ausgänge 9-16 werden auf 1 gesetzt
DapiDOSet32(handle, 0, data); // Chan Start = 0
printf("Schreibe auf Ausgänge Daten=0x%x\n", data);
printf("Taste für weiter\n");
getch();
// ----------------------------------------------------
// Einen Wert auf die Ausgänge schreiben
data = 0x80000000; // Ausgang 32 wird auf 1 gesetzt
DapiDOSet32(handle, 0, data); // Chan Start = 0
printf("Schreibe auf Ausgänge Daten=0x%x\n", data);
printf("Taste für weiter\n");
getch();
// ----------------------------------------------------
// Einen Wert auf die Ausgänge schreiben
data = 0x80000000; // Ausgang 64 wird auf 1 gesetzt
DapiDOSet32(handle, 32, data); // Chan Start = 32
printf("Schreibe auf Ausgänge Daten=0x%x\n", data);
printf("Taste für weiter\n");
getch();
DapiDOSet64
Dieser Befehl setzt gleichzeitig 64 digitale Ausgänge.
Beschreibung
Dieser Befehl setzt gleichzeitig 64 digitale Ausgänge.
Definition
void DapiDOSet64(ULONG handle, ULONG ch, ULONGLONG data);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
ch=Gibt die Nummer des Ausgangs an, ab dem geschrieben werden soll (0, 64, ..)
data=Gibt die Datenwerte an, die geschrieben werden
Return-Wert
Keiner
Programmierbeispiel
// Ausgänge 1-32 werden auf 0 gesetzt
// Ausgänge 33-64 werden auf 1 gesetzt
DapiDOSet64(handle, 0, 0xffffffff00000000);
DapiDOReadback32
Dieser Befehl liest die 32 digitalen Ausgänge zurück.
Beschreibung
Dieser Befehl liest die 32 digitalen Ausgänge zurück.
Definition
ULONG DapiDOReadback32(ULONG handle, ULONG ch);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
ch=Gibt die Nummer des Ausgangs an, ab dem zurückgelesen werden soll (0, 32, 64, ..)
Return-Wert
Zustand von 32 Ausgängen.
Programmierbeispiel
// Kanal 1-32 zurücklesen
unsigned long data;
data = DapiDOReadback32(handle, 0);
DapiDOReadback64
Dieser Befehl liest die 64 digitalen Ausgänge zurück.
Beschreibung
Dieser Befehl liest die 64 digitalen Ausgänge zurück.
Definition
ULONG DapiDOReadback64(ULONG handle, ULONG ch);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
ch=Gibt die Nummer des Ausgangs an, ab dem zurückgelesen werden soll (0, 32, 64, ..)
Return-Wert
Zustand von 64 Ausgängen.
Programmierbeispiel
// Kanal 1-64 zurücklesen
unsigned long data;
data = DapiDOReadback64(handle, 0);
DapiDOSetBit32
Mit diesem Befehl können Ausgänge gezielt auf 1 geschaltet werden, ohne die Zustände der benachbarten Ausgänge zu ändern.
Beschreibung
Mit diesem Befehl können Ausgänge gezielt auf 1 geschaltet werden, ohne die Zustände der benachbarten Ausgänge zu ändern.
Definition
void DapiDOSetBit32(uint handle, uint ch, uint data);
Parameter
handle = Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
ch = Gibt die Nummer des Ausgangs an, ab dem geschrieben werden soll
data = Gibt den Datenwert an, der geschrieben werden soll (bis zu 32 Bit)
Return-Wert
Keiner
Bemerkung
Nur die Bits mit einer Wertigkeit von 1 im data Parameter werden vom Befehl berücksichtigt.
Programmierbeispiel
data = 0x1; // Output 0 would be changed to 1. The states of outputs 1-31 won't be changed
DapiDOSetBit32(handle, 0, data);
data = 0xf; // Outputs 0-3 would be changed to 1. The states of outputs 4-31 won't be changed
DapiDOSetBit32(handle, 0, data);
data = 0xff; // Outputs 0-7 would be changed to 1. The states of outputs 8-31 won't be changed
DapiDOSetBit32(handle, 0, data);
data = 0xff000000; // Outputs 23-31 would be changed to 1. The states of outputs 0-21 won't be changed
DapiDOSetBit32(handle, 0, data);
DapiDOClrBit32
Mit diesem Befehl können Ausgänge gezielt auf 0 geschaltet werden, ohne die Zustände der benachbarten Ausgänge zu ändern.
Beschreibung
Mit diesem Befehl können Ausgänge gezielt auf 0 geschaltet werden, ohne die Zustände der benachbarten Ausgänge zu ändern.
Definition
void DapiDOClrBit32(uint handle, uint ch, uint data);
Parameter
handle = Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
ch = Gibt die Nummer des Ausgangs an, ab dem geschrieben werden soll
data = Gibt den Datenwert an, der geschrieben werden soll (bis zu 32 Bit)
Return-Wert
Keiner
Bemerkung
Nur die Bits mit einer Wertigkeit von 1 im data Parameter werden vom Befehl berücksichtigt.
Programmierbeispiel
data = 0x1; // Output 0 would be changed to 0. The states of outputs 1-31 won't be changed
DapiDOSetBit32(handle, 0, data);
data = 0xf; // Outputs 0-3 would be changed to 0. The states of outputs 4-31 won't be changed
DapiDOSetBit32(handle, 0, data);
data = 0xff; // Outputs 0-7 would be changed to 0. The states of outputs 8-31 won't be changed
DapiDOSetBit32(handle, 0, data);
data = 0xff000000; // Outputs 23-31 would be changed to 0. The states of outputs 0-21 won't be changed
DapiDOSetBit32(handle, 0, data);
DapiDOSet1_WithTimer
Diese Funktion setzt einen Digitalausgang (ch) auf einen Wert (data - 0 oder 1) für eine bestimmte Zeit in ms.
Beschreibung
Diese Funktion setzt einen Digitalausgang (ch) auf einen Wert (data - 0 oder 1) für eine bestimmte Zeit in ms.
Definition
void DapiDOSet1_WithTimer(ULONG handle, ULONG ch, ULONG data, ULONG time_ms);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
ch=Gibt die Nummer des zu setzenden Ausgangs an (0 .. )
data=Gibt den Datenwert an, der geschrieben wird (0 / 1)
time_ms=Gibt die Zeit an, in der der Ausgang gesetzt wird [ms]
Return-Wert
Keiner
Bemerkung
Dieser Befehl wird von allen Ausgangsmodulen der NET-Serie, sowie von unserem RO-O8-R8 Modul unterstützt.
Dieser Befehl verliert seine Gültigkeit, sofern er mit anderen Werten überschrieben wird.
Möchte man den Befehl deaktivieren, dann muss er mit time_ms=0 überschrieben werden.
Programmierbeispiel
DapiDOSet1_WithTimer(handle, 2, 1, 1000);
//Setting channel 2 for 1000msec to 1
Timeout-Schutz-Funktion
DapiSpecialCMDTimeout
Dieser Befehl dient zum Einstellen der Timeout-Schutz-Funktion.
Beschreibung
Dieser Befehl dient zum Einstellen der Timeout-Schutz-Funktion.
Es gibt seit 2021 drei unterschiedliche Timeout-Methoden.
"normalen" Timeout
Dies ist der Timeout, den unsere Module schon seit 2009 besitzen.
Vorgehensweise für den Timeout-Befehl:
Der Timeout wird per Befehl aktiviert.
Findet dann ein sogenanntes Timeout-Ereignis statt(Pause zwischen zwei Zugriffen auf das Modul ist grösser, als die erlaubte Timeout-Zeit) passiert folgendes:
- Alle Ausgänge werden ausgeschaltet.
- Der Timeout-Status geht auf "2".
- Die Timeout-LED geht an (bei Modulen, die solch einen Status haben)
Weitere Zugriffe auf die Ausgänge sind dann weiterhin möglich, aber der Timeout ist nicht weiter aktiv. Erst wieder, wenn er wieder aktiviert wurde.
"auto reactivate" Timeout
Dies ist ein seit 2021 implementierter Timeout-Modus, der nach Auftreten des Timeout-Ereignisses den Timeout automatisch wieder aktiviert.
Vorgehensweise für den Timeout-Befehl:
Der Timeout wird per Befehl aktiviert.
Findet dann ein sogenanntes Timeout-Ereignis statt(Pause zwischen zwei Zugriffen auf das Modul ist grösser, als die erlaubte Timeout-Zeit) passiert folgendes:
- Alle Ausgänge werden ausgeschaltet.
- Der Timeout-Status geht auf "4".
- Die Timeout-LED geht an (bei Modulen, die solch einen Status haben)
Weitere Zugriffe auf die Ausgänge sind dann weiterhin möglich. UND der Timeout ist weiter aktiv. Bei erneuter Zeitüberschreitung der Timeout-Zeit werden die Ausgänge wieder ausgeschaltet.
"secure outputs" Timeout
Dies ist ein seit 2021 implementierter Timeout-Modus, der nach Auftreten des Timeout-Ereignisses einen Schreibenden Zugriff auf die Ausgänge verhindert.Somit wird sichergestellt, dass die Software erst einmal einen "sicheren" Zustand der Ausgänge wiederherstellen muss, da der Timeout-Mechanismus des Moduls die Ausgänge auf vordefinierte Werte verändert hat.
Vorgehensweise für den Timeout-Befehl:
Der Timeout wird per Befehl aktiviert.
Findet dann ein sogenanntes Timeout-Ereignis statt(Pause zwischen zwei Zugriffen auf das Modul ist grösser, als die erlaubte Timeout-Zeit) passiert folgendes:
- Alle Ausgänge werden ausgeschaltet.
- Der Timeout-Status geht auf "6".
- Die Timeout-LED geht an (bei Modulen, die solch einen Status haben)
Weitere Zugriffe auf die Ausgänge sind NICHT möglich. Erst nach erneutem Aktivieren des Timeouts oder Deaktivieren des Timeouts können die Ausgänge beschrieben werden.
Definition
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT, cmd, par1, par2);
Parameter
handle = Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
cmd = auszuführende Funktion
par1 = Wert, der an die Funktion übergeben wird
par2 = Wert, der an die Funktion übergeben wird
DapiSpecialTimeoutSetValueSec
Dieser Befehl dient zum Setzen der Timeout-Zeit.
Beschreibung
Dieser Befehl dient zum Setzen der Timeout-Zeit.
Definition
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT, cmd, par1, par2);
Parameter
cmd = DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_SET_VALUE_SEC
par1 = Sekunden [s]
par2 = Millisekunden [100ms] (Wert 6 = 600ms)
Bemerkung
Der zulässige Wertebereich der Zeitangabe liegt zwischen 0,1 Sekunden und 6553 Sekunden
Programmierbeispiel
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT,
DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_SET_VALUE_SEC, 3, 7);
//Die Zeit des Timeouts wird auf 3,7sek gesetzt.
DapiSpecialTimeoutActivate
Dieser Befehl aktiviert den "normalen" Timeout.
Beschreibung
Dieser Befehl aktiviert den "normalen" Timeout.
Nach dem Timeout-Ereignis werden..
- ..alle Ausgänge ausgeschaltet
- ..der Timeout-Status auf "2" gesetzt
- ..die Timeout-LED angeschaltet (bei Modulen, die solch einen Status haben)
Weitere Zugriffe auf die Ausgänge sind dann weiterhin möglich, aber der Timeout ist nicht weiter aktiv.
Erst wieder, wenn er wieder aktiviert wurde.
Definition
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT, cmd, 0, 0);
Parameter
cmd = DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_ACTIVATE
Programmierbeispiel
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT,
DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_ACTIVATE, 0, 0);
//Der "normale" Timeout wird aktiviert.
DapiSpecialTimeoutActivateAutoReactivate
Dieser Befehl aktiviert den "auto reactivate" Timeout.
Beschreibung
Dieser Befehl aktiviert den "auto reactivate" Timeout.
In diesem Modus wird der Timeout nach dem Timeout-Ereignis automatisch wieder aktiviert.
Nach dem Timeout-Ereignis werden..
- ..alle Ausgänge ausgeschaltet
- ..der Timeout-Status auf "4" gesetzt
- ..die Timeout-LED angeschaltet (bei Modulen, die solch einen Status haben)
Weitere Zugriffe auf die Ausgänge sind dann weiterhin möglich UND der Timeout ist weiter aktiv.
Bei erneuter Zeitüberschreitung der Timeout-Zeit werden die Ausgänge weider ausgeschaltet.
Definition
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT, cmd, 0, 0);
Parameter
cmd = DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_ACTIVATE_AUTO_REACTIVATE
Programmierbeispiel
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT,
DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_ACTIVATE_AUTO_REACTIVATE, 0, 0);
//Der "auto reactivate" Timeout wird aktiviert.
DapiSpecialTimeoutActivateSecureOutputs
Dieser Befehl aktiviert den "secure outputs" Timeout.
Beschreibung
Dieser Befehl aktiviert den "secure outputs" Timeout.
In diesem Modus wird ein schreibender Zugriff auf die Ausgänge nach einem Timeout-Ereignis verhindert.
Somit wird sichergestellt, dass die Software erst einmal einen "sicheren" Zustand der Ausgänge wiederherstellen muss,
da der Timeout-Mechanismus des Moduls die Ausgänge auf vordefinierte Werte verändert hat.
Nach dem Timeout-Ereignis werden..
- ..alle Ausgänge ausgeschaltet
- ..der Timeout-Status auf "6" gesetzt
- ..die Timeout-LED angeschaltet (bei Modulen, die solch einen Status haben)
Weitere Zugriffe auf die Ausgänge sind NICHT möglich. Erst nach erneutem Aktivieren des
Timeouts oder Deaktivieren des Timeouts können die Ausgänge beschrieben werden.
Definition
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT, cmd, 0, 0);
Parameter
cmd = DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_ACTIVATE_SECURE_OUTPUTS
Programmierbeispiel
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT,
DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_ACTIVATE_SECURE_OUTPUTS, 0, 0);
//Der "secure outputs" Timeout wird aktiviert.
DapiSpecialTimeoutDeactivate
Dieser Befehl deaktiviert den Timeout.
Beschreibung
Dieser Befehl deaktiviert den Timeout.
Definition
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT, cmd, 0, 0);
Parameter
cmd = DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_DEACTIVATE
Programmierbeispiel
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT,
DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_DEACTIVATE, 0, 0);
//Der Timeout wird deaktiviert.
DapiSpecialTimeoutGetStatus
Dieser Befehl dient zum Auslesen des Timeout-Status.
Beschreibung
Dieser Befehl dient zum Auslesen des Timeout-Status.
Definition
ULONG DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT, DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_GET_STATUS, 0, 0);
Parameter
cmd = DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_GET_STATUS
Return-Wert
Return = 0 (Timeout ist deaktiviert)
Werte für den "normalen" Timeout
Return = 1 (Timeout "normal" ist aktiviert)
Return = 2 (Timeout "normal" hat stattgefunden)
Werte für den "auto reactivate" Timeout
Return = 3 (Timeout "auto reactivate" ist aktiviert)
Return = 4 (Timeout "auto reactivate" hat ein oder mehrmals stattgefunden)
Werte für den "secure" Timeout
Return = 5 (Timeout "secure" ist aktiviert)
Return = 6 (Timout "secure" hat stattgefunden. In diesem Status wird ein Schreiben auf die Outputs verhindert)
Programmierbeispiel
unsigned long status = DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT,
DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_GET_STATUS, 0, 0);
printf("Status = %ul\n", status);
//Abfrage des Timeout-Status mit Ausgabe.
DapiSpecialTimeoutDoValueMaskWRSet32
Dieser Befehl aktiviert Relais bei einem Timeout.
Beschreibung
Dieser Befehl bestimmt die Ausgänge, die bei einem Timeout gesetzt werden sollen.
Definition
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT, cmd, ch, par2);
Parameter
cmd = DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_DO_VALUE_MASK_WR_SET32
ch = Gibt die Nummer des Ausgangs an, ab dem geschrieben werden soll (0, 32, 64, ..)
par2 = [32 Bit] Gibt die Ausgänge an, welche bei einem Timeout aktiviert werden sollen
Programmierbeispiel
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT,
DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_DO_VALUE_MASK_WR_SET32, 0, 0xff);
//Die ersten 8 Relais werden im Timeout Fall eingeschaltet.
DapiSpecialTimeoutDoValueMaskRDSet32
Dieser Befehl dient zum Auslesen der übergebenen Werte.
Beschreibung
Dieser Befehl dient zum Auslesen der übergebenen Werte
Definition
ULONG DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT, cmd, 0, 0);
Parameter
cmd = DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_DO_VALUE_MASK_RD_SET32
Return-Wert
[32 Bit] Wert der dem SET-Befehl übergeben wird
Programmierbeispiel
unsigned long value = DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT,
DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_DO_VALUE_MASK_RD_SET32, 0, 0);
printf("%0x\n", value);
//Der Wert der dem SET-Befehl übergeben wurde, wird ausgelesen und dargestellt.
DapiSpecialTimeoutDoValueMaskWRClr32
Dieser Befehl deaktiviert Relais bei einem Timeout.
Beschreibung
Dieser Befehl bestimmt die Ausgänge, die bei einem Timeout ausgeschaltet werden sollen.
Definition
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT, cmd, ch, par2);
Parameter
cmd = DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_DO_VALUE_MASK_WR_CLR32
ch = Gibt die Nummer des Ausgangs an, ab dem geschrieben werden soll (0, 32, 64, ..)
par2 = [32 Bit] Gibt die Ausgänge an, welche bei einem Timeout deaktiviert werden sollen
Programmierbeispiel
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT,
DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_DO_VALUE_MASK_WR_CLR32, 0, 0xff);
//Die ersten 8 Relais werden im Timeout Fall ausgeschaltet.
DapiSpecialTimeoutDoValueMaskRDClr32
Dieser Befehl dient zum Auslesen der übergebenen Werte.
Beschreibung
Dieser Befehl dient zum Auslesen der übergebenen Werte.
Definition
LONG DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT, cmd, 0, 0);
Parameter
cmd = DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_DO_VALUE_MASK_RD_CLR32
Return-Wert
[32 Bit] Wert der dem CLR-Befehl übergeben wird
Programmierbeispiel
unsigned long value = DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT,
DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_DO_VALUE_MASK_RD_CLR32, 0, 0);
printf("%0x\n", value);
//Der Wert der dem CLR-Befehl übergeben wurde, wird ausgelesen und dargestellt.
DapiSpecialTimeoutDoValueLoadDefault
Setzt die SET- und CLR-Werte auf den Ursprungswert zurück.
Beschreibung
Setzt die SET- und CLR-Werte auf den Default-Wert zurück.
(SET-Wert = 0, CLR-Wert = FFFFFFFF)
Definition
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT, cmd, 0, 0);
Parameter
cmd = DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_DO_VALUE_LOAD_DEFAULT
Programmierbeispiel
DapiSpecialCommand(handle, DAPI_SPECIAL_CMD_TIMEOUT,
DAPI_SPECIAL_TIMEOUT_DO_VALUE_LOAD_DEFAULT, 0, 0);
//SET- und CRL-Werte werden auf den Default-Wert gesetzt.
Fehlerbehandlung
DapiGetLastError
Diese Funktion liefert den letzten erfassten Fehler.
Beschreibung
Diese Funktion liefert den letzten erfassten Fehler. Sofern ein Fehler aufgetreten ist, muss dieser mit DapiClearLastError() gelöscht werden, da sonst jeder Aufruf von DapiGetLastError() den "alten" Fehler zurückgibt.
Sollen mehrere Module verwendet werden, empfielt sich die Verwendung von DapiGetLastErrorByHandle().
Definition
ULONG DapiGetLastError(void);
Parameter
Keine
Return-Wert
Fehler Code
0=kein Fehler. (siehe delib_error_codes.h)
Programmierbeispiel
BOOL IsError()
{
unsigned char msg[500];
unsigned long error_code = DapiGetLastError();
if (error_code != DAPI_ERR_NONE)
{
DapiGetLastErrorText((unsigned char*) msg, sizeof(msg));
printf("Error Code = 0x%x * Message = %s\n", error_code, msg);
DapiClearLastError();
return TRUE;
}
return FALSE;
}
DapiGetLastErrorByHandle
Diese Funktion liefert den letzten erfassten Fehler eines bestimmten Moduls mithilfe des handles.
Beschreibung
Diese Funktion liefert den letzten erfassten Fehler eines bestimmten Moduls mithilfe des handles. Sofern ein Fehler aufgetreten ist, muss dieser mit DapiClearLastErrorByHandle() gelöscht werden, da sonst jeder Aufruf von DapiGetLastErrorByHandle() den "alten" Fehler zurückgibt.
Definition
ULONG DapiGetLastErrorByHandle(ULONG handle);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
Return-Wert
Fehler Code
0=kein Fehler. (siehe delib_error_codes.h)
Programmierbeispiel
BOOL IsError(ULONG handle)
{
unsigned long error_code = DapiGetLastErrorByHandle(handle);
if (error_code != DAPI_ERR_NONE)
{
printf("Error detected on handle 0x%x - Error Code = 0x%x\n", handle, error_code);
DapiClearLastErrorByHandle(handle);
return TRUE;
}
return FALSE;
}
DapiGetLastErrorText
Diese Funktion liest den Text des letzten erfassten Fehlers aus.
Beschreibung
Diese Funktion liest den Text des letzten erfassten Fehlers aus. Sofern ein Fehler aufgetreten ist, muss dieser mit DapiClearLastError() gelöscht werden, da sonst jeder Aufruf von DapiGetLastErrorText() den "alten" Fehler zurückgibt.
Definition
ULONG DapiGetLastErrorText(unsigned char * msg, unsigned long msg_length);
Parameter
msg = Buffer für den zu empfangenden Text
msg_length = Länge des Text Buffers
Programmierbeispiel
BOOL IsError()
{
unsigned char msg[500];
unsigned long error_code = DapiGetLastError();
if (error_code != DAPI_ERR_NONE)
{
DapiGetLastErrorText((unsigned char*) msg, sizeof(msg));
printf("Error Code = 0x%x * Message = %s\n", error_code, msg);
DapiClearLastError();
return TRUE;
}
return FALSE;
}
DapiClearLastError
Diese Funktion löscht den letzten Fehler, der mit DapiGetLastError() erfasst wurde.
Beschreibung
Diese Funktion löscht den letzten Fehler, der mit DapiGetLastError() erfasst wurde.
Definition
void DapiClearLastError(void);
Parameter
Keine
Return Wert
Keine
Programmierbeispiel
BOOL IsError()
{
unsigned char msg[500];
unsigned long error_code = DapiGetLastError();
if (error_code != DAPI_ERR_NONE)
{
DapiGetLastErrorText((unsigned char*) msg, sizeof(msg));
printf("Error Code = 0x%x * Message = %s\n", error_code, msg);
DapiClearLastError();
return TRUE;
}
return FALSE;
}
DapiClearLastErrorByHandle
Diese Funktion löscht den letzten Fehler eines bestimmten Moduls (handle), der mit DapiGetLastErrorByHandle() erfasst wurde.
Beschreibung
Diese Funktion löscht den letzten Fehler eines bestimmten Moduls (Handle), der mit DapiGetLastErrorByHandle() registriert wurde.
Definition
void DapiClearLastErrorByHandle(ULONG handle);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls.
Return Wert
Keine
Programmierbeispiel
BOOL IsError(ULONG handle)
{
unsigned long error_code = DapiGetLastErrorByHandle(handle);
if (error_code != DAPI_ERR_NONE)
{
printf("Error detected on handle 0x%x - Error Code = 0x%x\n", handle, error_code);
DapiClearLastErrorByHandle(handle);
return TRUE;
}
return FALSE;
}
Testfunktionen
DapiPing
Dieser Befehl prüft die Verbindung zu einem geöffneten Modul.
Beschreibung
Dieser Befehl prüft die Verbindung zu einem geöffneten Modul.
Definition
ULONG DapiPing(ULONG handle, ULONG value);
Parameter
handle=Dies ist das Handle eines geöffneten Moduls
value=Übergebener Testwert, im Wertebereich von 0-255 (8-Bit), an das Modul
Return-Wert
Hier muss der mit “value” übergebene Testwert zurückkommen
Weboberfläche – Interface
Alle DEDITEC Produkte mit Ethernet-Schnittstelle verfügen über eine grafische Weboberfläche, die Ihnen einen direkten Zugriff auf das Modul erlaubt. Außer einem Internetbrowser sind keine weiteren Apps oder zusätzliche Programme zur Bedienung erforderlich. Mit jedem Smartphone, PC oder Tablet können Sie sich ganz unkompliziert auf dem Modul einloggen und das Gerät verwalten, Statuswerte abfragen oder Ausgänge schalten.
Das integrierte Benutzermenü erlaubt die Vergabe eines Passwortes um unbefugte Zugriffe auf das Modul zu verhindern. Außerdem lassen sich Netzwerkeinstellungen konfigurieren und diverse Servicedienste ausführen.
Folgende I/O Funktionen sind aktuell über die Weboberfläche zugänglich:
- Digitale Eingänge: Zustände abfragen, Zähler auslesen
- Digitale Ausgänge: Ausgänge Ein- oder Ausschalten
- Analoge Eingänge: Spannungs- und Stromwerte einlesen
- Analoge Ausgänge: Spannungs- und Stromwerte ausgeben
Allgemein
Hier kann der Boardname des Moduls eingetragen werden, mit dem das Modul per DHCP angesprochen werden kann.
Die IP-Protection Funktion verhindert das Auslesen der IP-Adresse.
Network configuration
Im Menü "Network configuration" können alle Netzwerkeinstellungen des Moduls direkt konfiguriert werden.
User management
Im Menü "User management" können die Login-Daten für den Zugriff auf die Weboberfläche festgelegt werden.
Über den Eintrag "Session valid time" können Sie vorgeben, nach welcher inaktiven Zeit, der Benutzer automatisch ausgeloggt werden soll.
Status / Reboot
Im Menü "Status / Reboot" können Sie die aktuell installierte Firmware Version abfragen, das Modul auf die Werkseinstellungen zurücksetzen und einen Neustart ausführen.
Digital Inputs
Das Bild zeigt eine Auflistung der ersten 16 digitalen Eingänge (CH0 … CH15) des Moduls. Über ein Drop-Down Menü können, abhängig von der Modulvariante, die nächsten 16 Eingänge dargestellt werden.
Die Spalte "State" zeigt an, ob der Signalzustand am jeweiligen Eingang High (ON) oder Low (OFF) ist.
Über den "Counter Value" können die gezählten Impulse abgelesen werden. Der Zählerstand wird nach jedem Hardreset wieder auf 0 zurück gesetzt.
Digital Outputs
Über einen On-/Off-Button lassen sich die Ausgänge einzeln oder alle gemeinsam Ein- oder Ausschalten.
Der tatsächliche Schaltzustand der Ausgänge kann über die Spalte "Readback" zurückgelesen werden.
Analog Inputs
Das Bild zeigt eine Auflistung der ersten 16 analogen Eingänge (CH0 … CH15) des Moduls. Über ein Drop-Down Menü können, abhängig von der Modulvariante, die nächsten 16 Eingänge dargestellt werden.
Über das Drop-Down Menü "A/D-Mode" lässt sich der gewünschte Betriebsmodus einstellen.
Analog Outputs
Der gewünschte D/A-Modus wird über ein Drop-Down Menü ausgewählt.
Der gewünschte Strom oder Spannungswert wird anschließend manuell in das Feld „Value“ eingetragen und über den "SET" Button auf die Ausgänge geschrieben.
Die Spalte "Readback" zeigt die aktuelle Spannungs- oder Stromausgabe des D/A-Wandlers.
I/O-Control APP für Android™
Features:
- Speichern der Netzwerkeinstellungen für private und öffentliche Netze
- Schalten von digitalen Ausgängen
- Lesen von digitalen Eingängen
- Auslesen von Zustandsänderungen und DI-Countern
Folgende I/Os werden unterstützt:
- bis zu 128 digitale Ein- und Ausgänge
Netzwerkeinstellungen
In den Netzwerkeinstellungen kann die Ethernet-Konfiguration des zu öffnenden Moduls gespeichert werden.
Folgende Einstellungen können eingetragen werden:
- IP-Adresse
- TCP-Port
- Timeout
- TCP-Verschlüsselungstyp
- Passwort
"Demo-Profil laden" stellt eine Verbindung zu einem Demo-Modul her, mit dem die I/O-Funktionen getestet werden können.
Netzwerk-Suchfunktion
Die Netzwerk-Suchfunktion erkennt automatisch alle im Netzwerk verfügbaren DEDITEC-Module. Diese können anschließend per Knopfdruck geöffnet werden.
Digitale Ausgänge
Im Bereich der digitalen Ausgänge können die Kanäle ein- bzw. ausgeschaltet werden.
Zudem wird hier der aktuelle Status der Ausgänge als Readback angezeigt.
Digitale Eingänge
In diesem Bereich lassen sich die Zustände aller Optokoppler Eingänge auslesen.
Folgende Informationen werden dargestellt:
- Logischer Zustand der Eingänge (ON/OFF)
- Anzahl erkannter Impulse (Counterfunktion)
- Zustandswechsel erkannt (Flip-Flop)
Analoge Eingänge
Bei den analogen Eingängen können Sie einen vom Modul unterstützten A/D-Modus auswählen.
Die Abfrage der A/D-Kanäle erfolgt automatisch. Der aktuelle A/D-Wert wird im Feld „Value“ angezeigt.
Analoge Ausgänge
Mit der D/A-Ansicht können die analogen Ausgänge des Moduls komfortabel gesteuert werden. Zunächst wählen Sie den gewünschten D/A-Modus aus. Anschließend kann für jeden Ausgangskanal ein Ausgangswert eingegeben werden, der nach dem Übertragen an das Modul ausgegeben wird.
Im Feld „Readback“ wird der aktuell vom Modul zurückgelesene Wert des jeweiligen Kanals angezeigt. So lässt sich jederzeit überprüfen, welcher Wert tatsächlich ausgegeben wird.
Über die Schaltfläche „Set test values“ werden automatisch Testwerte für alle Kanäle eingetragen. Diese Funktion eignet sich besonders, um die Ausgänge schnell zu testen oder die Funktion des Moduls zu überprüfen.
Diagnose
Anschlussbeispiel Relais:
Manual
Handbuch WEU-OPTOIN-8 / WEU-RELAIS-8
Quickstart - Hardware Beschreibung - Software Beschreibung - ICT-Tool
Inbetriebnahme/Quickstart
- Sicherheitshinweise
- Installation der Treiber
- Anschluss der Stromversorgung
- Verbinden mit dem PC oder Netzwerk
- Anschluss der I/O Steckverbinder
- Funktionstest
Hardware Beschreibung
- Auflistung der technischen Daten
- Definition der LEDs
- Funktionen von Schaltern und Tastern
- Pinbelegung der Steckverbinder
- Anschlussbeispiele
Software Beschreibung
- Ansteuermöglichkeiten über die DELIB, Protokollebene, DELIB CLI, grafische Anwendungen
- DELIB Treiberbibliothek, DELIB Sample Sources, DELIB für Linux
- Web-Oberfläche (nur bei Ethernet-Modulen)
- DELIB-API und deren Funktionen
ICT-Tool
- Modul am PC hinzufügen
- Modul/Schnittstelle konfigurieren (Ethernet, USB, CAN, Seriell)
- Einstellmöglichkeiten für M2M und Event-Control (nur bei unterstützten Modulen)
- Modul testen und diagnostizieren
- Firmware Updates installieren
- Modulkonfigurationen mit Hilfe separater Datei speichern/laden
Softwarepakete ICT-Tool / DELIB-Treiberbibliothek
ICT-Tool + DELIB für Windows (64-Bit)
Softwarepaket für die 64-Bit Version des ICT-Tools und der DELIB Treiberbibliothek.
Die folgenden Betriebssysteme sind kompatibel:
64-Bit
- Windows 11/10 x64
- Windows 8 x64
- Windows 7 x64
- Windows Server 2012 x64
- Windows Server 2008 x64
- Windows Vista x64
- Windows XP x64
- Windows Server 2003 x64
- Windows 2000 x64
Mitgelieferte Software
ICT-Tool x64
- Aktualisieren der DEDITEC Modul-Firmware
- Vergabe von Moduladressen
- Modulspezifische Einstellungen
- Konfiguration von CAN Modulen
- Test und Diagnose der Modulfunktionen
- Konfiguration des Watchdog-Sticks
ersetzt folgende Software
- DT-Flasher x64
- DELIB Module Demo x64
- CAN Configuration Utility x64
- DELIB Module Config x64
- DELIB Configuration Utility x64
- Watchdog Configuration Utility x64
DELIB Command Line Interface x64
Ermöglicht das Ausführen von DELIB-Befehlen in der Kommandozeile.
ICT-Tool + DELIB für Windows (32-Bit)
Softwarepaket für die 32-Bit Version des ICT-Tools und der DELIB Treiberbibliothek.
Die folgenden Betriebssysteme sind kompatibel:
32-Bit
- Windows 11/10
- Windows 8
- Windows 7
- Windows Server 2012
- Windows Server 2008
- Windows Vista
- Windows XP
- Windows Server 2003
- Windows 2000
Mitgelieferte Software
ICT-Tool x32
- Aktualisieren der DEDITEC Modul-Firmware
- Vergabe von Moduladressen
- Modulspezifische Einstellungen
- Konfiguration von CAN Modulen
- Test und Diagnose der Modulfunktionen
- Konfiguration des Watchdog-Sticks
Ersetzt folgende Software
- DT-Flasher
- DELIB Module Demo
- CAN Configuration Utility
- DELIB Module Config
- DELIB Configuration Utility
- Watchdog Configuration Utility
Achtung:
Mit dieser Version der Treiberbibliothek können nur 32-Bit Anwendungen erstellt werden, die dann auf 32- und 64-Bit Systemen ausgeführt werden können.
DELIB Treiberbibliothek für Linux (32/64-Bit)
Für 32/64-Bit Linux-Distributionen ab Kernel 2.6.x. Version 2.73 vom 28.10.2024.
Dieses Treiberpaket beinhaltet folgende Komponenten:
- DELIB USB Treiber (unterstützt werden alle Module mit USB-Schnittstelle)
- DELIB Ethernet Treiber (unterstützt werden alle Module mit Ethernet-Schnittstelle)
- DELIB CLI
- Erforderlichen .so Dateien für Ethernet- und USB-Module
- Beispielprogramme für Linux-Anwendungen
Hinweis zum DELIB USB Treiber:
Mit der Standard Ausführung des USB Treibers können mehrere USB Produkte mit unterschiedlichen Modul-IDs (z.B. ein RO-USB und ein USB-OPTOIN-8) angesprochen werden. Hierbei ist keine weitere Treiberinstallation erforderlich.
Wenn mehrere USB Produkte mit gleicher Modul-ID (z.B. ein USB-OPTOIN-8 und ein USB-RELAIS-8) angesprochen werden sollen, muss zusätzlich der Linux FTDI-Treiber installiert sein. Den FTDI-Treiber finden Sie unter http://www.ftdichip.com.
Hinweis zum DELIB CLI:
Mit dem DELIB CLI (Command Line Interface) für Linux können alle Befehle für digitale und analoge I/Os direkt über die Kommando-Zeile gesetzt werden.
Manual
Handbuch für ICT-Tool und DELIB
Software Beschreibung - ICT-Tool - DELIB API Referenz
Software Beschreibung
- Ansteuermöglichkeiten über die DELIB, Protokollebene, DELIB CLI, grafische Anwendungen
- DELIB Treiberbibliothek, DELIB Sample Sources, DELIB für Linux
- Web-Oberfläche (nur bei Ethernet-Modulen)
- DELIB-API und deren Funktionen
ICT-Tool
- Modul am PC hinzufügen
- Modul / Schnittstelle konfigurieren (Ethernet, USB, CAN, Seriell)
- Einstellmöglichkeiten für M2M und Event-Control (nur bei unterstützten Modulen)
- Modul testen und diagnostizieren
- Firmware Updates installieren
- Modulkonfigurationen mit Hilfe separater Datei speichern/laden
DELIB API Referenz
- Verzeichnisstruktur der DELIB
- Verwaltungsfunktionen
- Fehlerbehandlung
- Digitale Ein- und Ausgänge verwalten
- Analoge Ein- und Ausgänge verwalten
- Software FIFO verwalten
- Ausgabe-Timeout verwalten
- Register Lese- und Schreibbefehle
Download
Firmware-Flashfile-Paket
Firmware-Flashfile-Paket für das ICT-Tool.
Dieses Paket enthält die aktuellsten Firmware Dateien für folgende Produkt-Serien:
- STARTER-Serie
- BS-Serie
- RO-Serie
- NET-Serie
- UC-Serie
- CAN-IO-Box
- Entwicklungszubehör
Das Firmware-Flashfile-Paket kann alternativ über das ICT-Tool heruntergeladen werden.
CAD-Daten
CAD-Daten für Gehäuse
Vereinfachtes 3D-Modell des Artikels
Farbe: schwarz (ähnlich RAL 9005)
Maße: entnehmen Sie den technischen Daten des Produktes
Dieses Paket enthält die folgenden CAD-Dateien:
- Komplettgehäuse
- Basismodul
- Fußelement
- Seitenteil
USB-Kabel A-Stecker auf B-Stecker
USB-Kabel zum Anschluss unserer Module an den Steuer-PC.
- Typ: USB 2.0, A-Stecker auf B-Stecker
- Länge: 1,8 m
2 poliger Steckverbinder
Ermöglicht den Anschluss der Spannungsversorgung an das DEDITEC Modul.
- Typ: Phoenix Contact® - 1783287
- 100 % fehlsteckgeschützt
- Für alle Leiterarten von 0,2 mm² bis 2,5 mm²
8 poliger Steckverbinder schwarz
Wird benötigt zum Anschluss von Ein- und Ausgängen des DEDITEC Moduls.
- Typ: Weidmüller® - 1950640000
- 100 % fehlsteckgeschützt
- Für alle Leiterarten von 0,2 mm² bis 4 mm²
USB-Kabel A-Stecker auf B-Stecker
USB-Kabel zum Anschluss unserer Module an den Steuer-PC.
- Typ: USB 2.0, A-Stecker auf B-Stecker
- Länge: 1,8 m
2 poliger Steckverbinder
Ermöglicht den Anschluss der Spannungsversorgung an das DEDITEC Modul.
- Typ: Phoenix Contact® - 1783287
- 100 % fehlsteckgeschützt
- Für alle Leiterarten von 0,2 mm² bis 2,5 mm²
8 poliger Steckverbinder schwarz
Wird benötigt zum Anschluss von Ein- und Ausgängen des DEDITEC Moduls.
- Typ: Weidmüller® - 1950640000
- 100 % fehlsteckgeschützt
- Für alle Leiterarten von 0,2 mm² bis 4 mm²
Hutschiene
Hutschiene zur Montage unserer Steuer/Regeltechnik-Module.
- Hutschiene nach DIN EN 50022
- Typ: Phoenix Contact® - 1208131
- Abmessungen in mm: 450 x 35 x 7,5 (L x B x H)
Netzteil 24 V / 2 A für Hutschienenmontage
Das DR-4524 von Mean Well ist ein 48W Netzteil zur Hutschienenmontage für industrielle Anwendungen. Es bietet Schutz vor Kurzschluss, Überlast, Überspannung und Überhitzung.
- Eingangsspannungsbereich: 85 V ... 264 V AC / 120V DC ... 370V DC
- Ausgangsspannung: 24 V DC
- Ausgangsstrom: 2 A
- Nennleistung: 48 W
12 V Hutschienen-Relais
PLC-Interface für Grenzdauerströme bis 10 A, bestehend aus Grundklemme mit Schraubanschluss und steckbarem Miniaturrelais. Montierbar auf Tragschiene NS 35/7,5.
- Nennspannung: 230 V AC / 220 V DC
- Schaltspannung: 250 V AC / DC
- 1 Wechsler
- Verpolschutz, Freilaufdiode
- LED für Spannungsanzeige
- Typ: Phoenix Contact® - 2967617, PLC-RSC- 12DC/21HC
24 V Hutschienen-Relais
PLC-Interface für Grenzdauerströme bis 10 A, bestehend aus Grundklemme mit Schraubanschluss und steckbarem Miniaturrelais. Montierbar auf Tragschiene NS 35/7,5.
- Nennspannung: 24 V AC / DC
- Schaltspannung: 250 V AC / DC
- 1 Wechsler
- Verpolschutz, Freilaufdiode
- LED für Spannungsanzeige
- Typ: Phoenix Contact® - 2967633, PLC-RSC- 24UC/21HC
Typische Einsatzbereiche des WEU-RELAIS-8 Fernschalten IP Moduls
Das WEU-RELAIS-8 eignet sich für Anwendungen, in denen Relaisausgänge über IP, Ethernet, WLAN/WiFi, Browser, App, TCP/IP oder Modbus TCP geschaltet werden sollen. Durch 8 digitale Relaisausgänge, Webinterface, Modbus-TCP-Anbindung, Timeout-Schutz und Fail-Safe-Funktion ist das Modul besonders für dezentrale Schaltaufgaben in Industrieautomation, Gebäudeautomation, Prüfständen, Schaltschränken sowie technischen Netzwerk-, Monitoring-, SCADA- und IoT-Umgebungen geeignet.
Geeignet für
- Industrieautomation und technische Anlagensteuerung
- Gebäudeautomation und dezentrale Schaltpunkte
- Schaltschrankbau und Steuerungstechnik
- Prüfstände, Testsysteme und Laboraufbauten
- SPS-nahe Anwendungen mit Modbus TCP
- Remote-Schaltaufgaben über Ethernet, WLAN/WiFi oder Browser
- Netzwerkbasierte Relaissteuerung in Service-, Monitoring-, SCADA- und IoT-Umgebungen
Typische Anwendungen
- Fernschalten von Steuerkreisen, Signalen und technischen Verbrauchern über IP
- Relais über Ethernet, WLAN/WiFi, Webinterface oder App schalten
- Einbindung von 8 digitalen Relaisausgängen in Modbus-TCP- oder TCP/IP-Umgebungen
- Schalten von Signalleuchten, Freigaben, Meldesignalen oder nachgeschalteten Relais/Schützen
- Dezentrale Schaltsteuerung in Maschinen, Schaltschränken und technischen Anlagen
- Prüfstandsautomatisierung mit reproduzierbaren Schaltabläufen
- Gebäudetechnische Schaltaufgaben, zum Beispiel für Beleuchtung, Lüftung, Zutritt oder technische Nebenanlagen
- Remote-Zugriff auf Schaltpunkte in Wartung, Service, SCADA, Testbetrieb oder Anlagenüberwachung
Typische Signal- und Schaltaufgaben
- Schalten von Relaisausgängen über Modbus TCP, TCP/IP, Browser oder App
- Umsetzung von Fernschaltaufgaben über Ethernet oder WLAN/WiFi
- Ansteuerung potenzialfreier Schließerkontakte für Steuer- und Meldesignale
- Definierte Ausgangszustände bei Kommunikationsabbruch über Timeout-Schutz und Fail-Safe-Modus
- Ereignisbasierte Schaltabläufe über die konfigurierbare Event-Steuerung
- Dezentrale Relaissteuerung als kompakte Alternative zu größeren Remote-I/O-Strukturen
Vergleich: WEU-RELAIS-8 als Fernschalten IP- und Modbus-TCP-Modul
Der folgende Vergleich ordnet das WEU-RELAIS-8 technisch ein: als kompaktes Fernschalten IP Modul mit 8 digitalen Relaisausgängen, Ethernet, WLAN/WiFi, USB, Webinterface, App-Steuerung und Modbus TCP. Die Tabelle ist auf eine schnelle Bewertung für Einkauf, Entwicklung, Schaltschrankbau, Prüfstandtechnik, Gebäudeautomation, SCADA-Anwendungen und industrielle Automatisierung ausgelegt.
Produkttyp, Netzwerkkommunikation und Systemintegration |
|||
| Merkmal | Marktvergleich | WEU-RELAIS-8 | Praxisnutzen |
|---|---|---|---|
| Produkttyp | Kompakte Relaismodule werden je nach Produktklasse als USB-Relais, Ethernet-Relais, Web-Relais oder Remote-I/O-Modul angeboten. | Fernschalten IP- und Modbus-TCP-Modul mit 8 digitalen Relaisausgängen. | Geeignet, wenn Relaisausgänge über Netzwerk, Browser, App, TCP/IP oder Modbus TCP geschaltet werden sollen. |
| Schnittstellen | Viele einfache Relaismodule beschränken sich auf eine einzelne Schnittstelle oder benötigen zusätzliche Gateways. | Ethernet, WLAN/WiFi und USB. | Ermöglicht die Einbindung in kabelgebundene Netzwerke, drahtlose Installationen und lokale PC-Anwendungen. |
| Ethernet-Kommunikation | Bei einfachen Relaisboards ist die Netzwerkanbindung häufig eingeschränkt oder nur über Zusatzhardware möglich. | Ethernet 10/100 Mbit/s mit TCP/IP-Kommunikation. | Erleichtert die Integration in bestehende Industrie-, Gebäude- und IT-Netzwerke. |
| WLAN/WiFi | Nicht jedes Ethernet-Relaismodul bietet zusätzlich eine drahtlose Netzwerkanbindung. | WLAN/WiFi-Anbindung mit WPS-Funktion. | Hilfreich für Installationen, bei denen keine direkte Ethernet-Verkabelung verfügbar oder wirtschaftlich sinnvoll ist. |
| Modbus TCP | Nicht jedes Web- oder Ethernet-Relaismodul ist direkt für SPS-nahe Modbus-TCP-Umgebungen ausgelegt. | Modbus TCP wird für die industrielle Netzwerkkommunikation unterstützt. | Erleichtert die Integration in SPS-, SCADA-, Prüfstands- und Automatisierungsumgebungen. |
| Unterstützte Protokolle | Je nach Modul sind oft nur einzelne Netzwerkprotokolle oder herstellerspezifische Zugriffe verfügbar. | HTTP, UDP, TCP, DHCP und Modbus TCP. | Erhöht die Flexibilität bei der Einbindung in bestehende Netzwerk-, Software- und Automatisierungsarchitekturen. |
| Web-Relais-Funktion | Browserzugriff ist bei einfachen Digital-Output-Modulen nicht immer vorhanden. | Webinterface für den Zugriff über die IP-Adresse des Moduls. | Relais können ohne eigene Bedienoberfläche direkt über den Browser geprüft, geschaltet oder in Betrieb genommen werden. |
Relaisausgänge, Schaltfunktion und Betriebssicherheit |
|||
| Merkmal | Marktvergleich | WEU-RELAIS-8 | Praxisnutzen |
| Anzahl digitaler Relaisausgänge | Kompakte Netzwerk-Relaismodule bieten häufig wenige Kanäle oder müssen für mehrere Schaltpunkte kombiniert werden. | 8 digitale Relaisausgänge in einem Modul. | Mehrere Schaltpunkte können zentral über ein kompaktes Netzwerk-Relaismodul umgesetzt werden. |
| Ausgangstyp | Je nach Produkt kommen Relaisausgänge, Transistorausgänge oder MOSFET-Ausgänge zum Einsatz. | Relaisausgänge mit Schließerfunktion (NO). | Geeignet für klassische Schaltaufgaben mit potenzialfreien Kontakten, Steuerkreisen und nachgeschalteten Relais oder Schützen. |
| Schaltwerte | Schaltspannung, Schaltstrom und Transportstrom müssen bei Relaismodulen je nach Anwendung genau geprüft werden. | Max. Schaltspannung 36 V AC/DC, max. Schaltstrom 0,5 A AC/DC, max. Transportstrom 1 A AC/DC, max. Schaltleistung 10 W. | Erlaubt eine saubere Auslegung für Steuer- und Signalkreise im zulässigen Niederspannungsbereich. |
| Galvanische Trennung | Bei einfachen Relaisboards ist die elektrische Trennung nicht immer klar dokumentiert. | Galvanische Trennung zwischen Kontakt und Spule: 1,5 kV RMS / 1 Minute. | Unterstützt den robusten Betrieb bei getrennten Steuer- und Schaltkreisen. |
| Timeout-Schutz | Timeout- oder Watchdog-Funktionen sind nicht bei allen Netzwerk-Relaismodulen Bestandteil der Grundfunktion. | Softwareseitig konfigurierbare Timeout-Schutz-Funktion. | Hilft, definierte Ausgangszustände bei Kommunikationsproblemen oder Verbindungsabbrüchen umzusetzen. |
| Fail-Safe-Modus | Einige Relaismodule lassen Ausgänge bei Verbindungsabbruch ohne anwendungsspezifisch definierte Reaktion. | Fail-Safe-Modus für definierte Ausgangszustände. | Erhöht die Betriebssicherheit, weil Schaltzustände im Fehlerfall gezielt festgelegt werden können. |
| Statusanzeige | Statusinformationen sind je nach Modul nur über Software oder allgemeine Betriebs-LEDs verfügbar. | Status-LED für jeden Ausgang sowie Anzeigen für Modul- und Ethernet-Status. | Erleichtert Inbetriebnahme, Vor-Ort-Prüfung und Fehlersuche im Schaltschrank oder Prüfaufbau. |
Bedienung, Diagnose und Automatisierung |
|||
| Merkmal | Marktvergleich | WEU-RELAIS-8 | Praxisnutzen |
| Bedienung per Browser | Bei vielen Digital-Output-Modulen ist die Bedienung auf Software, API oder SPS-Kommunikation beschränkt. | Browserzugriff über Webinterface. | Schaltzustände können ohne eigene Bedienoberfläche direkt im Browser geprüft und bedient werden. |
| Bedienung per App | Mobile Bedienung ist bei industriellen Relaismodulen nicht immer Bestandteil der Standardfunktion. | DEDITEC I/O-Control-App für iOS und Android. | Ermöglicht die mobile Prüfung und Bedienung von Schaltzuständen über Smartphone oder Tablet. |
| Event-Steuerung | Einfache Relaismodule benötigen für Schaltlogik häufig eine dauerhaft aktive externe Steuerung. | Konfigurierbare Event-Steuerung für ereignisbasierte Schaltabläufe. | Einfache Automatisierungslogik kann näher am Modul umgesetzt werden und reduziert den Aufwand in der übergeordneten Software. |
| M2M-Funktionalität | Direkte Modulkommunikation ist bei vielen Einzel-Relaismodulen nur eingeschränkt oder über Zusatzlogik möglich. | M2M-Funktionalität für direkte Kommunikation zwischen Modulen der WEU-Serie und DEDITEC Ethernet-Produkten. | Unterstützt verteilte Schalt- und Automatisierungsaufgaben ohne unnötig komplexe Zwischenlogik. |
| Konfiguration und Diagnose | Konfiguration, Test und Diagnose sind je nach Hersteller auf mehrere Werkzeuge oder eigene Software verteilt. | ICT-Tool für Konfiguration, Diagnose, Test, Firmware-Update und Event-Control-Einstellungen. | Beschleunigt Inbetriebnahme und Wartung, weil zentrale Funktionen in einem Tool gebündelt sind. |
Softwareintegration, Dokumentation und Betrieb |
|||
| Merkmal | Marktvergleich | WEU-RELAIS-8 | Praxisnutzen |
| Softwareanbindung | Die Softwareintegration ist je nach Anbieter auf bestimmte Plattformen, Bibliotheken oder Protokolle begrenzt. | DELIB-Treiberbibliothek, Command-Line-Interface, offengelegtes TCP-Protokoll und Modbus TCP. | Erleichtert die Einbindung in eigene Steuerungs-, Prüfstands-, SCADA- und Automatisierungssoftware. |
| Beispielprogramme | Beispielcode ist je nach Anbieter nicht immer direkt verfügbar oder nur nach Anfrage erhältlich. | Beispielprogramme stehen im Downloadbereich zur Verfügung. | Beschleunigt die Implementierung und erleichtert den Einstieg in projektspezifische Anwendungen. |
| Remote-I/O-Einordnung | Remote-I/O-Systeme sind häufig größer ausgelegt oder für gemischte Signalarten konzipiert. | Kompakte Remote-I/O-Lösung für 8 digitale Relaisausgänge über Ethernet, WLAN/WiFi und Modbus TCP. | Sinnvoll, wenn gezielt digitale Relaisausgänge dezentral geschaltet werden sollen, ohne ein größeres I/O-System aufzubauen. |
| Dokumentation und Downloads | Handbücher, Softwarepakete und Firmwaredateien sind nicht bei allen Anbietern direkt verfügbar. | Handbuch, Softwarepakete, Firmware-Downloads und Beispielprogramme im Downloadbereich. | Unterstützt technische Prüfung, Softwareintegration und spätere Wartung bereits vor oder während der Implementierung. |
Mechanische und elektrische Eckdaten |
|||
| Merkmal | Marktvergleich | WEU-RELAIS-8 | Praxisnutzen |
| Versorgungsspannung | Viele industrielle I/O-Module sind auf typische 24-V-DC-Umgebungen ausgelegt. | +12 V DC bis +24 V DC. | Einsetzbar in verbreiteten 12-V- und 24-V-DC-Versorgungskonzepten. |
| Schaltschrankmontage | Je nach Modulbauform sind Tischgehäuse, Adapter oder Sonderbefestigungen erforderlich. | Hutschienenaufnahme 35 x 7,5 mm. | Erleichtert die Integration in Schaltschrank, Prüffeld und dezentrale Automatisierungsstrukturen. |
| Abmessungen | Die Baugröße muss bei kompakten Relais- und Remote-I/O-Modulen zur Einbausituation passen. | 94 mm x 88 mm x 55 mm (L x B x H). | Unterstützt die Planung in Schaltschränken, Prüfaufbauten und kompakten technischen Installationen. |
| Betriebstemperatur | Der zulässige Temperaturbereich muss bei Relais- und Netzwerkmodulen an die Einbauumgebung angepasst werden. | +10 °C bis +50 °C. | Geeignet für typische Innenraum-, Schaltschrank-, Labor- und Prüfstandsumgebungen. |
| Anschluss und Verdrahtung | Verdrahtung und Wartung hängen stark von Klemmentyp, Fehlsteckschutz und Zugänglichkeit ab. | Steckbare Schraubklemme mit Flansch und fehlsteckgeschütztem Anschluss. | Unterstützt eine übersichtliche Verdrahtung sowie Wartung und Austausch im Schaltschrank. |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
KANN WIFI AUCH KOMPLETT DEAKTIVIERT WERDEN?
Ja, die WiFi-Funktion kann vollständig deaktiviert werden. In diesem Fall arbeitet das Modul ausschließlich über die Ethernet-Schnittstelle und ist dadurch nur kabelgebunden im Netzwerk erreichbar.
KANN DIE KOMMUNIKATION VERSCHLÜSSELT WERDEN?
Ja, die Kommunikation kann je nach Modulvariante verschlüsselt erfolgen. Dadurch wird der Datenaustausch im Netzwerk geschützt und unbefugter Zugriff verhindert.
WELCHE PROGRAMMIERSPRACHEN KÖNNEN FÜR DIE USB-ANSTEUERUNG VERWENDET WERDEN?
Die USB-Ansteuerung erfolgt über eine herstellerspezifische API, die in mehreren Programmiersprachen genutzt werden kann. Typischerweise stehen Schnittstellen für gängige Sprachen wie C, C++, C# oder Java zur Verfügung, sodass die Integration in unterschiedliche Softwareumgebungen problemlos möglich ist.
WO FINDE ICH INFORMATIONEN ZUR INBETRIEBNAHME DES WEU-RELAIS-8
Alle wichtigen Informationen zur Inbetriebnahme, Verdrahtung, Konfiguration und Erstinstallation sind im Handbuch des jeweiligen Moduls beschrieben. Sie können das Dokument über den Bereich „Downloads & Manuals“ auf der Produktseite oder über den zentralen Downloadbereich der Homepage herunterladen.
WO SIND DIE BEFEHLE ZUR ANSTEUERUNG DES MODULS DOKUMENTIERT?
Die verfügbaren Befehle zur Steuerung und Abfrage des Moduls sind ausführlich im Handbuch beschrieben. Alternativ können Sie die entsprechenden Informationen auch im Bereich „Software" unter "Ansteuerung & Programmierung“ auf der DEDITEC-Homepage einsehen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist ein Fernschalten IP- und Modbus-TCP-Modul?
Das WEU-RELAIS-8 ist ein Fernschalten IP- und Modbus-TCP-Modul mit 8 digitalen Relaisausgängen. Es verbindet Relais-Schaltpunkte mit Ethernet, WLAN/WiFi, USB, Webinterface, TCP/IP und Modbus TCP. Damit lassen sich Steuerkreise, technische Verbraucher oder nachgeschaltete Relais/Schütze in Industrieautomation, Gebäudeautomation, Prüfständen und SPS-nahen Anwendungen aus der Ferne schalten.
Was ist ein Modbus TCP Relais Modul?
Ein Modbus TCP Relais Modul ist ein Netzwerkmodul mit Relaisausgängen, das über Modbus TCP von SPS, SCADA oder Steuerungssoftware angesprochen wird. Beim WEU-RELAIS-8 können 8 digitale Relaisausgänge über Modbus TCP in Automatisierungsumgebungen eingebunden werden. Das eignet sich für dezentrale Schaltpunkte, Maschinensteuerung, Prüfstandstechnik und Gebäudeautomation.
Wie kann ich Relais über Ethernet schalten?
Beim WEU-RELAIS-8 wird das Modul per Ethernet 10/100 Mbit/s in das Netzwerk eingebunden. Schaltbefehle können je nach Anwendung über Webinterface, TCP/IP-Kommunikation, Modbus TCP, DELIB oder Software erfolgen. So lassen sich Relais über Ethernet schalten, ohne dass der Bediener direkt am Schaltschrank sein muss.
Wie kann ich Verbraucher über IP fernschalten?
Technische Verbraucher, Steuerkreise oder nachgeschaltete Relais/Schütze können über IP ferngeschaltet werden, indem die Relaisausgänge des WEU-RELAIS-8 über Netzwerkbefehle angesteuert werden. Das Modul stellt 8 galvanisch getrennte Schließerkontakte bereit und unterstützt Ethernet, WLAN/WiFi, Webinterface und Modbus TCP. Für die konkrete Auslegung sind die technischen Relaiswerte des Moduls maßgeblich, darunter maximale Schaltspannung, maximaler Schaltstrom, Transportstrom und Schaltleistung.
Wie funktioniert die Relaissteuerung über Browser?
Die Relaissteuerung über Browser funktioniert beim WEU-RELAIS-8 über das integrierte Webinterface. Der Zugriff erfolgt über die IP-Adresse des Moduls im Netzwerk, sodass Ausgänge direkt im Browser geprüft und geschaltet werden können. Das ist nützlich für Inbetriebnahme, Service, Wartung und einfache Remote-Schaltaufgaben.
Wie werden Relaisausgänge über Modbus TCP angesteuert?
Relaisausgänge über Modbus TCP werden angesteuert, indem eine SPS, SCADA-Software oder Steuerungssoftware passende Modbus-TCP-Befehle an das WEU-RELAIS-8 sendet. Dadurch können einzelne digitale Relaisausgänge gezielt gesetzt oder zurückgesetzt werden. Die konkrete Register- und Adressierung sollte anhand der DEDITEC Modbus-Dokumentation umgesetzt werden.
Für welche SPS-Anwendungen eignet sich ein Modbus TCP Relais Modul?
Ein Modbus TCP Relais Modul wie das WEU-RELAIS-8 eignet sich für SPS-Anwendungen, bei denen dezentrale digitale Schaltausgänge über Ethernet benötigt werden. Typische Einsatzfälle sind Maschinenfreigaben, Signalleuchten, Prüfstandssteuerungen, Gebäudeautomation sowie die Ansteuerung nachgeschalteter Schütze oder Relais. Modbus TCP erleichtert die Integration in SPS- und SCADA-Umgebungen.
Was ist der Unterschied zwischen Web Relais und Modbus TCP Relais?
Ein Web Relais wird typischerweise über ein Webinterface im Browser bedient. Ein Modbus TCP Relais ist dagegen stärker auf die Einbindung in SPS-, SCADA- und Automatisierungssysteme ausgelegt. Das WEU-RELAIS-8 kombiniert beide Ansätze: Es kann über Webinterface und App bedient sowie über TCP/IP und Modbus TCP in Automatisierungsumgebungen integriert werden.
Welche Vorteile bietet ein Netzwerk Relais Modul?
Ein Netzwerk Relais Modul ermöglicht dezentrale Schaltpunkte über Ethernet oder WLAN/WiFi, ohne dass alle Schaltleitungen zentral bis zu einer Steuerung geführt werden müssen. Das WEU-RELAIS-8 bietet dafür 8 digitale Relaisausgänge, Webinterface, App-Steuerung, Modbus TCP, TCP/IP-Kommunikation, Timeout-Schutz und Fail-Safe-Funktionen. Dadurch lassen sich Schaltaufgaben flexibel in bestehende Netzwerk- und Automatisierungsarchitekturen integrieren.
Was ist der Unterschied zwischen Ethernet Relais und Remote I/O?
Ein Ethernet Relais Modul ist vor allem auf das Schalten digitaler Relaisausgänge über Netzwerk ausgelegt. Remote-I/O-Systeme können je nach System zusätzliche Signalarten wie digitale Eingänge, analoge Eingänge oder analoge Ausgänge umfassen. Das WEU-RELAIS-8 ist eine kompakte Remote-I/O-nahe Lösung für 8 digitale Relaisausgänge über Ethernet, WLAN/WiFi und Modbus TCP, wenn gezielt dezentrale Schaltpunkte benötigt werden.
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