Programmieren von Modulen über die DELIB-Treiberbibliothek unter Windows

Die umfangreiche und dennoch sehr einfach zu bedienende DELIB-Treiberbibliothek ist für nahezu jede Programmiersprachen geeignet. Ein Installationspaket mit umfangreichen Beispielen finden Sie auf unserer CD oder im Download Bereich.

Downloads

 

Ansteuerung über die Windows Treiberbibliothek DELIB

Die DELIB-Treiberbibliothek ermöglicht ein einheitliches Ansprechen aller DEDITEC Steuer- & Regelungstechnik Produkte. Hierzu stellen wir Programmierern für die jeweiligen Produktgruppen entsprechende Funktionen zur Verfügung, die ein einheitliches aber auch sehr einfaches Ansprechen der Produkte ermöglichen.

 

Hier finden Sie einen Überblick über die DELIB und Ihre Zusatzprogramme:

DELIB + Tools

 

Eine Auflistung aller DELIB Befehle befindet sich hier:

Überblick DELIB API

 


DELIB Treiberbibliothek ETH [Neue Version seit Q2/2021!]

Wir bieten auch eine reine Ethernet Version der DELIB Treiberbibliothek an. Nicht enthalten sind alle anderen Treiber, wie USB/SER.
Dies hat den Vorteil, dass keine Installation der Treiberbibliothek oder Konfiguration des Moduls notwendig ist.
Hierdurch haben Projektkunden den Vorteil, dass die Ethernet Treiberbibliothek in das eigene Setup integriert werden kann, wodurch das DELIB Setup nicht ausgeführt werden muss.

Sämtliche Produkte mit Ethernet Schnittstelle werden von dieser Treiberbibliothek unterstützt und lassen sich über die IP-Adresse ansprechen.

 

Hier finden Sie den Download:

DELIB ETH

Die DELIB ermöglicht ein simples Ansprechen von DEDITEC-Modulen

 

Das folgende Beispiel zeigt, wie mit einfachen Mitteln innerhalb kürzester Zeit auf die Eingänge unserer Module zugegriffen werden kann.

 

Öffnen des gewünschten Moduls

handle = DapiOpenModule(RO_ETH,0); // Open the module

 

Lesen von 16 digitalen Eingängen

data = DapiDIGet16(handle, 0); // Read the first 16 digital inputs

 

Geöffnetes Modul schließen

DapiCloseModule(handle); // Close the module

 

Die Funktion “DapiOpenModule” dient zum Öffnen eines Produkts. Welches Produkt geöffnet werden soll, das bestimmen die beiden übergebenen Parameter. Der erste Parameter bezeichnet die “Modul-ID”. Durch die eingebundene “DELIB.H” kann der Parameter einfach mit “RO_USB1” angegeben werden. So wird der Treiberbibliothek mitgeteilt, dass ein RO-Modul mit USB Bus angesprochen werden soll.

 

Der zweite Parameter bestimmt die Modul-Nummer. Ist nur ein Modul am PC angeschlossen, dann wird einfach die “0” angegeben. Sind mehrere Module angeschlossen muss die entsprechende Nummer des Moduls angegeben werden. Die Modul-Nr kann mit dem DELIB Configuration Utility geändert werden.


Beispiel für das Ansprechen eines DEDITEC-Moduls

DEDITEC-Module Demo

Im Lieferumfang enthalten ist die DT-Module Demo. Dieses Programm bietet die Möglichkeit alle Ein-/Ausgänge auf einfache Weise anzusprechen und somit auch zu testen.

In diesen Beispiel ist ein RO-ETH angeschlossen. Das angeschlossene RO-ETH verfügt über PT100 Temperatursensoren, Relais Ausgängen und Schrittmotorsteuerungen.

 


Ansteuerung von Seriellen-Modulen

Bitte beachten!
Die Verwendung der RS-485 Schnittstelle (nur möglich bei Modulen der RO-Serie) empfehlen wir nur in Verbindung mit einem Mikrocontroller und einen eigenem seriellen Protokoll.

 


Ansteuerung über unser offengelegtes serielles Protokoll

Bei Bedarf können Sie Ihre eigene Ansteuerung selber programmieren. Das Protokoll hierfür, welches die Kommunikation auf der seriellen Schnittstelle beschreibt, ist offengelegt. Die Ansteuerung erfolgt registerbasiert. Hierfür wurde ein offenes Kommunikations-Protokoll erstellt, anhand dessen die Register des Moduls angesprochen werden und somit Lese- oder Schreibbefehle ausgeführt werden. Das Handbuch “Protokolle & Registerbelegung” beschreibt die Sende- und Empfangsrahmen um mit RS-232/RS-485-Modulen zu kommunizieren.

 

Serielles-Protokoll Dokumentation

Ansteuerung der RS-232/RS-485 Module per Klar-Text über Hyperterminal

Die digitalen Ein- und Ausgänge der RO-Serie können direkt per “Klar-Text” über das Hyperterminal angesteuert bzw. ausgelesen werden. Beispiele hierzu sehen Sie in der nebenstehenden Abbildung.