E-CPU-1000 Serie / Software an board
Unsere ARM-9 CPU-Module werden standardmäßig mit einem Boot-Loader (U-Boot), einem Linux-Kernel und einem Dateisystem ausgeliefert.
Inhalt der Software
Software-Module befinden sich in vorkonfigurierter und kompilierter Form im Flash des CPU-Boards.
Diese Module können natürlich auch (wenn das wirklich nötig ist) von Ihnen selber modifiziert und compiliert werden.
Im Folgenden gehen wir näher auf die einzelnen Module ein:
Der Boot-Loader U-BOOT der ARM9 Boards
Nach dem Anschalten der Versorgungsspannung wird direkt der Bootloader U-BOOT aus dem FLASH geladen und auch gestartet. Er wartet 3 Sekunden auf eine Tasteneingabe vom Benutzer, um den weiteren Boot-Vorgang abzubrechen.Wird keine Taste gedrückt, startet der Bootloader direkt den Linux Kernel und beginnt sofort mit der Ausführung.
Wird der Bootloader per Tasteneingabe abgebrochen, so startet der Bootloader jetzt ein Kommandozeilentool, mit dem diverse Kommando ausgeführt werden können.
- Verwaltung von Umgebungsvariablen. Diese können erstellt, geändert und auch im sogenannten "Environment"-Bereich des FLASH-Bausteins auf dem CPU Board abgelegt werden
- Dateien können per TFTP-Protokoll von einem TFTP-Server geladen werden. Dies kann z.B. ein neuer Linux-Kernel oder ein neues Dateisystem sein.
- Das FLASH kann per Befehl beschrieben werden. So kann ein zuvor über TFTP geladenes Kernel-Update dauerhaft auf dem CPU-Modul gespeichert werden.
- Ausführen von geladenen Programmen. So kann ein neuer Kernel über TFTP geladen werden (ohne Update auf dem Flash) und dann einfach ausprobiert werden.